Erstmal ein freundliches Hallo an alle

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Meine Verzweiflung hat mich dazu gebracht, mich hier anzumelden, um evtl. einen Rat zu bekommen.
Es geht um meine 14 jährige Katze (Sissi). Hab sie als Baby in einer Mülltonne gefunden, seither gehört sie zur Familie. Sie ist ein Freigänger, hat hier das Paradies auf Erden. Alles Garten und Wald. Sie weiß mit Mardern, Füchsen,Kröten, was sonst noch umzugehen, jedenfalls eine richtige Kämpfernatur. Gesundheitlich hatte sie nie Probleme. Kleinere Blessuren und übliche Impfungen. Vor einem Jahr bekam sie Zahnprobleme. Das wurde operativ behoben. Die Narkose war für sie und uns alle ein absolutes Dilemma. Wie soll man einem Freigänger erklären, dass er nicht nach draußen darf. Nun, die Phase wurde ausgestanden und alles war OK.
Vor ca. 5 Monaten fing sie an ständig zu niesen und kratze sich an der Nase. Also wieder zum Tierarzt (Ärztin die ich eigentlich sehr schätze) die sie untersuchte und eine Antibiotika Spritze gab. Katze war wieder fit und alles schien in Ordnung. Bis sich langsam auf ihrem Nasenrücken ein Tumor gebildet hat. Sah erst aus wie ein Stich, wurde dann größer. Also wieder zum Arzt. Diese hat mir folgendes erklärt, was ich als vernünftig ansah. Um eine genauere Diagnose zu erstellen müsste man die Katze röntgen, was mit einer Narkose verbunden ist. Sollte es sich rausstellen, dass es ein Tumor ist, was es letztendlich ist, müsste man sie operieren und hinterher bestrahlen. Also eine OP würde ich ihr evtl. noch zutrauen

( Aber das hinterher ganz sicher nimmer. Allein die 200 Km zur nächsten Bestrahlung Station. Jetzt sind wir soweit verblieben, dass sie alle 14 Tage eine leichte Antibiotika Spritze bekommt, zusätzlich einem Schmerzmittel, je nach Bedarf. Muss hinzufügen, dass sie normal frisst, zu nimmt, Mäuse anschleppt und ganz fit ist. Ihr Verhalten hat sich etwas verändert, sie geht nicht mehr so weit fort, hält sich mehr am Haus auf. Und sie schläft äußerst viel.Sie tränt aus einem Auge, blutet manchmal leicht aus einem Nasenloch und reibt am Kopf. Wenn ich es sehe, leide ich wie die Katze, es tut furchtbar weh. Da stellt sich die Frage, evtl. doch operieren, ohne bestrahlen? Mit Spritzen weiter machen? Echt nicht einfach. Hier in der Kleinstadt gibt es nicht viel Tierärzte, aber wie schon erwähnt, unsere macht auf mich einen guten Eindruck, allein schon wie sie mit Tieren umgeht. Was für mich sehr wichtig ist.
Bleibt trotzdem mein derzeit größtes Problem, weil ich nimmer weiß, was ich tun soll. Noch hat sie ihren Rhythmus, frisst, geht spazieren, schläft viel, aber man hat das Gefühl, dass es ihr nicht gut geht. Dann geb ich ihr bisserl von dem Schmerzmittel. Abends geht sie noch auf Jagd, kommt dann pünktlich heim um zu schlafen. Wie würde sich der ein oder andere an meiner Stelle verhalten.
Gruß Michl