Nachbarschaftskatzenhilfe

Diskutiere Nachbarschaftskatzenhilfe im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ja war auch ganz überascht und ich finds sehr nett. Ist glaub eher selten sowas... Wir beobachten das jetzt mal ein paar Wochen was sich hier...
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #21
Ja war auch ganz überascht und ich finds sehr nett. Ist glaub eher selten sowas...

Wir beobachten das jetzt mal ein paar Wochen was sich hier abspielt und wie unsere zwei sich verhalten und wenns klappt ist´s ok wenn nicht wird die Katzenklappe wieder umgebaut und Mimi muss gechipt werden. Dann kommen nur beide rein und sonst keiner.

Heute nacht ist Schatzi auf der Couch aufgewacht und da lag Nero zwischen seinen Beinen eingekuschelt auf der Decke und hat geschlafen :) heute früh war er schon wieder weg... Ich hab ihn heute noch garnicht gesehen.

Jetzt muss ich mal schauen, wie ich Ihn an einen festen Fressplatz gewöhnen kann...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #22
Jetzt kam Nero grad und es war ne ganz schöne Aufgabe Ihm zu erklären wo er Fressen darf... Gefaucht hat er auch aber das ich denkbar normal oder? Ich hab Ihn nicht bedrängt sondern nur mit dem vollen Napf zu seinem Platz gelockt... Er ist schon ein ganz schön anderes Kaliber als unsere zwei Schmusemiezen die total an uns hängen und bekuscheln :mrgreen:

Edit: Als er grad zur Klappe raus ging ist Mimi Ihm an die Klappe hinterher und hat nach seinem Hintern gehauen, er stand draußen und hat fies gejault :shock: mal schauen.....
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #23
Ich wohne zwar in der Stadt, aber mehr in einer Einfamilienhaussiedlung.

Heute hab ich beobachtet, dass unsere direkten Nachbarn offensichtlich eine Katze haben. Das hat mich sehr gewundert, weil die Nachbarin mal sagte, sie mag eigentlich keine Katzen.
Nachmittags hat es sich dann ergeben, dass ich sie auf die Katze ansprechen konnte. Da hat sie mir erzählt, die Katze hielte sich seit einigen Tagen in ihrem Garten auf, schlafe nachts in einem Kinderwagen, der vor der Tür steht und nun hätten sie sich entschlossen, die Katze zu adoptieren, sie habe heute schon Katzenklo, Futter etc gekauft.

Auf meine Frage, ob sie mit der Katze denn zumindest beim Tierarzt gewesen sei, um raus zu finden, ob die Katze gechippt oder tätowiert sei und eigentlich jemand anderes gehöre, reagierte sie eingermaßen überrascht, beeilte sich aber zu versichern, dass sie am Montag zum Tierarzt ginge.
Ich bin mir sicher, dass sie bisher null daran gedacht hatten, dass Katzen nicht aus dem Boden wachsen.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #24
Oh gott auf die Idee komm ich doch als erstes oder nicht? Ich kann doch nicht einfach ein Tier behalten ohne nachzudenken obs nicht vermisst wird :roll::roll::roll:
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #25
Oh gott auf die Idee komm ich doch als erstes oder nicht? Ich kann doch nicht einfach ein Tier behalten ohne nachzudenken obs nicht vermisst wird :roll::roll::roll:
Möchte man meinen, ist aber glaub ich relativ häufig, dass die Leute glauben, wenn eine Katze nett zu ihnen ist und sich streicheln und füttern lässt, dass man sie dann einfach so adoptieren darf.

Meinen Kater hab ich vor 9 Jahren von den Nachbarn mitgenommen, denen er zugelaufen ist und die sich auch überhaupt keinen Kopf gemacht hatten, ob er irgendwo vermisst wird, obwohl sie selbst 4 Katzen hatten.
Ich bin dann erstmal zum Tierarzt. Der Kater war nicht gechippt oder tätowiert, aber kastriert und gepflegt. So hab ich mehrere Wochen lang in mehreren Zeitungen inseriert, ob ihn jemand vermisst.
Kam nie eine Antwort.
GsD, er ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #26
Nachtrag:
Hab heute mit Nachbarn gesprochen. Sie waren mit der Katze beim Tierarzt, und oh Wunder, sie war gechippt und schon schmerzlich seit 14 Tagen von ihren Besitzern vermisst worden. Jetzt ist sie wieder daheim.

Und die Nachbarn haben sich einen kleinen Kerl geholt (10 Wochen), weil sie das ganze Katzenequipment schon mal da hatten und die Kinder natürliche todtraurig waren, dass sie "ihre" Katze wieder hergeben mussten.
Hab gleich mal einfliessen lassen, dass Katzen keine Einzelgänger sind und es soo viele einsame Kitten in Tierheim gibt:lol:. Mal schauen, hoffentlich fruchtet es.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #27
Bei mir hat sich auch einiges getan. Ich konnte zumindest die kleinen Streunerkitten heute abfangen und zum Tierarzt bringen. Oh Wunder es waren zwei Weibchen. Ich bin froh, dass sich der Tierarzt um eine Unterbringung im Tierheim kümmert. Wenigstens wächst durch diese 2 Kätzchen die Streunerbande nicht mehr.

Hoffentlich finden sie ein liebevolles Zuhause und kommen in gute Hände, die sich mit wilden Kitten auskennen.Sie sind nämlich alles andere als zahm und kratzen, pfauchen und beißen wie wild.

Eine Lebendfalle steht auch schon im Garten für die Mutter der Streunerkitten, aber die ist noch skeptisch und hat sich noch nicht hineingetraut. Sind gerade dabei sie etwas zahm zu füttern, bei den Kleinen hat das super geklappt. Die Mutter ist eigentlich eine wunderschöne Katze und sie darf gemeinsam mit meinem erst kürzlich aufgenommen Streunerkater zu meinen Eltern ziehen. Sofern wir sie einfangen können und sie kastriert ist.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #28
Oh man, jetzt muss ich mir hier mal luft machen.

Hab ja hier schon von meinen Nachbarn und Ihren Katzen erzählt. Ich wusste das Ihre Tochter auch Katzen hat, aber darüber haben wir eigentlich nie gesprochen.
Gerade haben wir uns etwas unterhalten und sind irgendwie auf das Thema gekommen (Tocher war auch da) und dann sagt Sie mir dass Sie 19 unkastrierte Katze daheim hat :shock::shock::shock::shock:
Mir ist gleich schlecht geworden. Jetzt konnte ich es mir nicht mehr verkneifen das Thema Kastration und arme Kitten im Tierheim anzusprechen. Wahnsinn, ich hab grad so eine Wut im Bauch...

Wie auch bei den Nachbarn will ich hier keinen Krieg, und ich weiß auch nicht wo sie wohnt.

Aber das musste ich jetzt mal los werden. Ich bin immer total fassungslos.

Bei dem Wort Kastration wurde Sie aber ganz still und hat sich weggedreht. Das Gespräch war dann auch realtiv schnell beendet.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #29
Das fällt ja schon fast unter Tiermessie. 20 Katzen im Haus oder auch im Garten:?:
Manchmal kann ich einfach nur den Kopf schuetteln.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #30
Die Krönung heute morgen...

Ich sitz vor der Haustüre mit Kaffee zum wach werden. Jault irgendwas auf der Straße. Ich steh auf, lauf zum Hoftor und seh die wahrscheinlich blinde Katze der Nachbarin draußen auf der Straße rumlaufen.
Ich bin vor hab sie geschnappt und bin zur Terasse. Hab geklopft und Ihr die Mieze gebracht. Ich dachte sie sei abgehauen, weil die sehr selten raus dürfen.

Ich: Morgen, hier deine Mieze, die rannte jaulend auf der Straße rum. Ich dacht ich bring sie dir :)

Sie: Danke, ja die ist rollig, die sucht Ihren Bruder. Den hab ich aber weggesperrt. Dann hat sie mich jetzt so genervt, dass ich sie rausgelassen habe :shock:

Dann war ich erstmal sprachlos. Hab dann nur sowas wie "ah ok, ja dann..." gesagt und bin wieder gegangen....

Jetzt mal ernsthaft.

Es ist ein Dorf, mit super wenigen Einwohnern. Wie auf jedem Dorf, ist es meistens nicht einfach, gleich von allen Nachbarn gemocht zu werden. Aber hier ist das so. Wir haben alle ein angenehmes Verhältnis. Jeder will seine ruhe, aber wenn einer was braucht kann man immer vorbei kommen. Für mich perfekt.

Die Katzen bekommen Futter, alles ausreichend. Sie werden bespielt, beschmust etc... Der Umgang mit den Katzen ist einfach "Bauerhofverhalten". Es sind ja nicht alle so, aber es gibt ja noch viele Höfe, auf denen es nicht gut ist.

Würdet Ihr etwas unternehmen?
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #31
Ja würde ich... Aber nicht per "Konflikt". Ich würde den Kontakt suchen und reden, reden, reden... Die Leute einladen, Hilfe anbieten... Vielleicht auch anbieten, bei den Kastra-Kosten zu helfen (soweit das möglich ist)... Auf die gesundheitlichen Gefahren bei unkastrierten Katzen hinweisen.
Diplomatisch "steter Tropfen höhlt den Stein" fahren. Vielleicht auch Verbündete suchen (Nachbarn, Freunde, Familie der Frau auf Linie bringen).
Das ist überhaupt nicht einfach, aber anders (grad über den Tierschutz) hast du keine Chance, wenn die Tiere nicht verwahrlost sind.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #32
Ja, auf jeden Fall, reden, freundschaftlich! Argumente gibt es doch genug. Nicht anklagen. Meistens machen die Leute aus Ignoranz etwas falsch, nicht aus bösem Willen. Es gibt sogar welche, die freuen sich, aufgeklärt zu werden. Selbst erlebt.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #33
Hey, ein kleines Erfolgserlebnis :mrgreen: auch wenns trotzdem etwas traurig ist

Zwei der Katzen unserer Nachbarn sind verstorben in den letzten tagen. Jetzt haben sie eine neue kleine Katze von Ihrer Tochter bekommen (gleicher umgang mit den Katzen)

Eine bildschöne, dreifarbige kleine Mimi, ca 3 Monate alt schätze ich mal.

Gerade haben Sie über den Zaun gerufen dass ich mal kommen soll. Ich rüber, und klein Mimi angeschaut. Super süß, gleich total verliebt. Dann schau ich genauer hin und sehe überall kleine schwarze punkte und die Ohren sind innen total schwarz. Dann hab ich freundlich gesagt dass Sie glaub Milben und Flöhe hat, ich habe was daheim gegen Flöhe, ich würde es holen, wenn Sie wollen. Sie haben gleich ja gesagt.

Dann bin ich heim, hab meinen Flohkamm, mein Flohmittel und den Ohrenreiniger geholt und hab die kleine jetzt mal etwas sauber gemacht. Der Flohkamm war voll, einmal durchs Fell gezogen und es hat nur so gezappelt in dem Kamm. Krass, hab ich noch nie gesehen. Hab Ihnen dann angeboten was vom Tierarzt mitzubringen, da ich die Tage eh hin muss und auch da haben Sie zugestimmt. Jetzt gibts mal Banminth und ein Spoton für Babies und den Kamm hab ich gleich hergeschenkt, den will ich für unsere nicht mehr benutzen.

Vielleicht wird auf die Kleine jetzt mal mehr acht gegeben.

Hab dann noch kurz erwähnt das Milben katzen töten können, wenn Sie im Ohr nicht behandelt werden. In der Hoffnung dass das evtl hilft, und die Katze mehr gepflegt wird.
 
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