Ich muss mal etwas für meine Nachbarin fragen, bevor sie tatsächlich ihren Kater aus dem Fenster wirft. ;-)
Sie hatte 2 Thai-Kater. Einer 15, einer 14 Jahre alt.
Ich hatte schon mal berichtet, dass ich mit dem 15 Jahre alten Kater zum Tierarzt gerast bin, als ich eingehütet habe. Er konnte plötzlich nicht mehr richtig laufen.
Der Tierarzt hat ihn untersucht und das Bein geröntgt und später auch noch die Wirbelsäule.
Es gab ein Medikament für die Blutverdünnung, weil der Arzt auf ein Nervenproblem tippte.
Wenige Wochen später kam der Kater zu meiner Nachbarin in die Küche, legte sich hin und starb.
Seitdem ist ihr 14 Jahre alter Kater allein.
Meine Nachbarin ist 70 Jahre und will aus verständlichen Gründen keinen neuen Kumpel dazu holen.
Jetzt ist es aber so, dass der Kater wie eine Klette an meiner Nachbarin klebt. Und sobald sie sich bewegt und er sich nicht an sie kuscheln kann, schreit er. Er schreit lautstark und das stundenlang.
Sobald sie sich nachts im Bett umdreht, schreit er. Dabei springt er manchmal aus dem Bett und läuft stundenlang schreiend in der Wohnung umher.
Wenn sie vom Einkaufen kommt, braucht er sie nur im Hausflur zu hören und schreit.
Wenn sie nicht da ist, ist allerdings alles ruhig.
So langsam ist meine Nachbarin mit den Nerven am Ende. Sie weiß einfach nicht, was sie tun soll, wenn sie keinen Kumpel dazu holen kann. Was auch nicht unbedingt eine Lösung sein muss, denn vorher hat der Kater auch schon immer viel geschrien.
Gibt es eine Lösung, die nicht darin besteht, den Kater abzugeben oder einen Kumpel dazu zu holen?
Ich habe ihr schon vorgeschlagen doch als Pflegestelle einen Kater dazu zu nehmen, den sie wieder zurück geben, wenn Püppi das Zeitliche segnet. Aber das mag sie auch nicht tun.