Mal angenommen....

Diskutiere Mal angenommen.... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hmmm, ich denke gerade darüber nach, wo wir anfangen und wo wir aufhören uns über den Tod eines Tieres Gedanken zu machen. Bei dem Regenwurm, der...
  • Mal angenommen.... Beitrag #21
Hmmm, ich denke gerade darüber nach, wo wir anfangen und wo wir aufhören uns über den Tod eines Tieres Gedanken zu machen. Bei dem Regenwurm, der von der Amsel gefressen wird, oder bei dem Nestling der von einem Eichhörnchen verspeist wird, oder ist es der Igel, der in einer 30 km/h Zone von einem Auto überrollt wird? Vielleicht ist es auch erst de Ziege die einen Löwen vor den Verhungern bewahrt? Ich glaube jeder hat da seine ganz persönliche Grenze.
Als ich mir Gänse anschaffen wollte, wurde ich gefragt, ob ich die denn bis St Martin auch schon schön fett hätte. Natürlich war ich schockiert. Ich stellte mir eine kleine Gänseherde am Teich vor, die ihre Jungen großziehen... und dann kommt so etwas! ABER wer war nicht schon einmal auf einem St Martins Essen mit Gans und Maronen...
Ich persönlich muß eingestehen, dass ich in solchen Fällen zur Doppelmoral neige. Und wenn meine Süße eine Maus verspeist, dann wünsche ich ihr guten Appetit und hoffe das die Maus gesund ist.
 
  • Mal angenommen.... Beitrag #22
Darf man denn überhaupt eine Serval in Deutschland halten?? :shock:
Ich dachte bisher immer, dass nur deren Abkömmlinge -die Savannah-Katzen- (Kreuzung Serval und Hauskatze bzw. Bengal etc.) bei uns erlaubt wären??

DA fängt das Problem doch schon an - muss man sich denn wirklich eine "richtige" Wildkatze halten?
Klar, hätte ich nen Tiger im Hinterhof, der wollte auch jeden Tag seine frische Ziege, Kalb etc.
Aber ich bin ja weder Siegfried noch Roy, also von daher... :roll:
 
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  • Mal angenommen.... Beitrag #23
@ShinaOthello
????
Hab ich doch geschrieben.:-? Wer Fleisch füttert wo er genau weiß, dass das Tier aus guter Haltung kommt und wie es geschlachtet wurde, der ist wohl nicht heuchlerisch. Auch habe ich mich wehement dafür ausgesprochen Leiden so gut es eben geht zu vermeiden. Also die Maus tot zu verfüttern, weil die Maus bei menschlicher Tötung wohl schmerzfreier und schneller stirb.
Aber ein Großteil der Katzenhalter kauft Barf eben aus dem Internet oder verfüttert Dose, wo man die Haltungsbedingungen, die Transportbedingungen und die Schlachtbedingungen nicht kennt, kaum nachvollziehen kann und sich rein auf die Aussage des Händler/des Konzern verlassen muss oder erst gar nicht hinerfragt, woher überhaupt das Fleisch kommt. Und es mehren sich die Stimmen, dass dort viel Schmu gemacht wird, Bio nicht Bio ist oder wenn, die Tiere doch gelitten haben und manchmal mehr, als Tiere aus einem großem Mastbetrieb...
Es ging mir darum, dass wir die Maus, die wir irgendwo lebend kaufen und wo wir dann zumindest dort auf jeden Fall sehen, ob sie gesund (zumindest nicht sichtbar krank oder verletzt) ist und gut gehalten wurde, nicht mehr füttern können, bei einem Stück Fleisch, was auch einmal ein Schwein, Rind, Huhn war aber nicht mit der Wimper zucken. Obwohl die Wahrscheinlichkeit bei dem Fleisch in Mac's oder Barf-Fleisch aus dem Internet eben viel größer ist, dass das Tier Leiden musste,humpelnd vom Hänger geprügelt wurde oder ihm beim Einfangen der Flügel gebrochen wurde....
Wir können es, weil wir es nicht sehen und nicht sehen wollen. Weil unsere Gesellschaft so etwas nicht mehr sehen will. Dabei ist das eigentlich wichtig und der beste Schutz für die Tiere, dass wir damit natürlich umgehen und nicht die Augen verschließen. Eine gute Freundin von mir wurde auf einem Bauernhof groß. 4 Rinder, 6 Schweine...
Da hatte man noch eine etwas andere Einstellung und es war völlig normal, dass die Tiere eben irgendwann sterben, weil man sie essen will. Aber da wurde uns Kinder eben auch schon vor BSE eingebleut, dass selbst die Schweine bloß kein Fleisch düfen. (Bioabfall und z.B gerade Essenreste wurden noch einmal extra getrennt) Da passte man besser auf, dass das Tier einen kurzen Weg zum Metzger hat oder sogar so human wie möglich auf dem Hof geschlachtet wird. Schließlich sieht man die Tiere jeden Tag, man stellt durchs versorgen einen Bezug zu ihnen her...
Heute kann und will das keiner mehr. Nicht die Käufer in der Metzgerei oder Supermarkt, nicht die Konzernchefs, nicht der Transporteur oder Schlachter, nicht der Mäster...Überall ist das Tier nur kurz. Keiner weiß welchen Charakter das Tier hat, wie es gelebt hat und keiner will für das Tier einstehen ... Weshalb auch. Der Konzernchef sieht nicht was er mit seinem Preisdruck anrichtet oder zumindest kann er sehr gut die Augen verschließen. Der Mäster weiß nicht, dass das Schwein als Ferkel krank war, bei der Geburt fast gestorben wäre, besonders ängstlich oder schlau ist...
Oft liegt diese Spezialisierung daran, dass sie wirtschaflicher ist. Aber gerade bei Fleisch spielt diese anerzogene heuchlerische Moral eine große Rolle. Sogar der Metzger sagt heute immer öfter: "Tiere die ich selber großgezogen hätte könnte ich nicht töten oder dabei sein."


Ich esse selber Tiere oder habe Haustiere die Fleisch essen, aber ich blende den Prozess dahinter einfach aus.....
 
  • Mal angenommen.... Beitrag #24
ABER wer war nicht schon einmal auf einem St Martins Essen mit Gans und Maronen...

ICH!:mrgreen: Und geschworenermaßen noch nie in meinem bisher 53-jährigen Leben.

Ich möchte einfach keine Gans essen.

Aber dafür habe ich natürlich schon Steaks, Hühnchen und alles mögliche sonst an Fleisch verzehrt. :oops:
Ich schränke es aber so gut es geht ein. Wurst kaufe und esse ich gar nicht und ab und zu gibt es hier mal Gyros oder Thunfischpizza oder sowas..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mal angenommen.... Beitrag #25
Ich selber hätte auch dann Katzen Wenn Mäusefütterung die Tagesordnung wäre.
Aber die Fütterung würde draußen statt finden. Oder in einem extra angelegten gefliesten Zimmer damit man danach durchwischen kann.
Hätte dann auch eine eigene Mäusezucht.

Habe selber mal gesehen, was ein Kater nach einer Mausmahlzeit in der Wohnung übrig lässt.
Die Tochter eines Bekannten hatte Wüstenrennmäuse. Eine Maus ist durch Unachtsamkeit abgehauen.
Der Kater hatte die Maus leider als erster gefunden.

Was in einer Dose Futter steckt weiß man natürlich nicht. Fragt sich aber ob man das überhaupt wissen möchte.
Kaufe ich 100 Gramm Wurst kann ich die für 50Cent bekommen.
Eine 100Gramm-Dose anständiges Katzenfutter kostet gleich mal über ein Euro.
Frage ich mich nur was hochwertiger ist. Die Packung Wurst oder das Katzenfutter?

Was die Haltung eines Servals angeht:
In einigen Bundesländern z.B. NRW, ist die Haltung eines Servals erlaubt. Man braucht ein entsprechendes geheiztes Innen und Außengehege mit einer Größe von min. 15m² und 2,5m Höhe. Dazu eine Halteerlaubnis. Man muss quasi "nur" eine artgerechte Haltung nachweisen.
Servalzüchter bieten Handaufzuchten an. Damit die überhaupt zahm und schmusig werden. Dazu werden die Jungtiere schon im Welpenalter dem Muttertier weg genommen.
Aber diese Katzen sollten lieber in ihrer natürlichen Umgebung bleiben und nicht als modischer Hauskatzenersatz von Neureichen gehalten werden.
 
  • Mal angenommen.... Beitrag #26
Was die Haltung eines Servals angeht:
In einigen Bundesländern z.B. NRW, ist die Haltung eines Servals erlaubt. Man braucht ein entsprechendes geheiztes Innen und Außengehege mit einer Größe von min. 15m² und 2,5m Höhe. Dazu eine Halteerlaubnis. Man muss quasi "nur" eine artgerechte Haltung nachweisen.

15 qm reichen als artgerechte Haltung für einen Serval?:shock:
Oder bezog sich diese Angabe jetzt nur auf das Freigehege?
 
  • Mal angenommen.... Beitrag #27
Auf das Freigehege.
 
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