Hallo liebe Forengemeinde,
bei unserer Katze Resie hat sich vor knapp 14 Tagen heraus gestellt, dass sie unter Diabetes leidet,verursacht wohl durch ihr Übergewicht. Wir haben sie damals stark übergewichtig aus dem Tierheim geholt und haben seit dem versucht, das Gewicht zu reduzieren,mit mäßigem Erfolg.
Nun hat Resie von Mai bei 7,2kg bis jetzt auf 5,49kg abgenommen. Beim Arzt waren wir, wegen eines Harnwegsinfektes,sie hatte Blut im Urin und starken Harndrang. Nach einem Blutbild,wo der Fruktosaminwert begutachtet wurde und einem Tagesprofil,stand die Diagnose dann fest, sie hat Diabetes. Seit dem bekommt sie 2 x täglich 2 Einheiten Caninsulin gespritzt.
Uns sagte man, wir sollten uns ein Blutzuckermessgerät anschaffen um zu Hause selber ein Tagesprofil erstellen zu können,damit man sieht ob die Katze richtig eingestellt ist. Danach sollten wir nur 1 mal im Monat den Zuckerwert messen, da die Ohren sonst so vernarben würden. Jetzt habe ich hier schon erfahren,dass dieser Ratschlag nicht so gut war und man mindestens 1 mal täglich messen sollte.
Was brauche ich denn nun für eine diabetische Katze alles daheim?
Momentan haben wir eben Caninsulin (sollte man mit dem Arzt besprechen lieber auf Levemir oder Lantus umzusteigen?) mit 40er Spritzen (wollen aber auf die 100er umsteigen). Dann haben wir Jubinpaste da und ein Blutzuckermessgerät,mit Teststreifen, Stechhilfe und Lanzetten.
Wie sieht es mit dem Kentonwert aus? Habe darüber einiges gelesen und dieser Wert scheint ja auch sehr wichtig zu sein, das wurde uns z.B. gar nicht gesagt. Wie oft sollte der gemessen werden und was ist die geeigneste Messmethode, Testsstreifen oder über das BLut?
Was benötigen wir sonst noch?
Wie oft geht ihr mit einer diabetischen Katze zum Tierarzt,sofern sie richtig eingestellt ist und keine Zweiterkranung hat? Uns sagte man wir sollte 2 mal im Jahr mit ihr zum Tierarzt gehen.
Man sagte uns auch, eine diabetische Katz sollte immer etwas zum fressen stehen haben. Momentan ist das auch noch gut möglich, da sie zur Zeit nur Trockenfutter frisst, ich versuche gerade doch irgendwie auf Nassfutter umzustellen, wenn das gelingen sollte,wie kann ich da,dafür sorgen, dass immer etwas fressbares bereitsteht?
Da sie das 2. mal einen Blaseninfekt hatte, soll sie Struvitfutter bekommen,wäre das bei Nassfutter überflüssig oder sollte ich dann Urinary Nassfutter zusätzlich füttern?
Ich bin bei dem Informationsfluss momentan etwas überfordert,zumal ich noch nicht wirklich einordnen,was im Netz gut ist und auf was man lieber nicht hören sollte.
Für ein paar Ratschläge wäre ich daher sehr dankbar.
Gruß Theresa