Danke für alle Meinungen und Tipps!
Minze bekommt das NierenSpezialFutter, das sie auch im Tierheim hatte. Wir fahren in nächster Zeit nochmal hin, wo sie die bisher behandelnde Tierärztin untersuchen wird. Wenn hoffentlich die Tierpflegerin da ist, die Minze gut kennt, kann ich ihr einige Fragen stellen.
Ihr könnt mich auslachen, aber für mich war eine Info, die ich per PN bekommen habe, neu und überlegenswert. Nämlich, dass Katzen, so zutraulich sie sich auch geben, möglicherweise lange Zeit brauchen können, um tieferes Vertrauen zu fassen. Ich hatte Katzen immer als unheimlich selbstbewusst und mit einem gesunden Egoismus ausgestattet wahrgenommen. Obwohl ich von Kindheit an Katzen um mich hatte, waren diese bei meiner Familie aufgewachsen und außerdem Freigänger, was wohl einen doppelten Unterschied macht zu meiner Wohnungsmieze unbekannter Vergangenheit.
Dass Minze am Bauch Schmerzen hat, glaube ich nicht. Außerdem wird sie ja schon sauer, wenn ich nur geringe Anstalten mache aufzustehen. Gestern war ich ab Mittag zuhause und sie war absolut selig - Kuscheln ist ihr Ein und Alles.
Ein wenig verwirrt bin ich noch: Einerseits bekam ich den Rat, Minze Zeit zu geben, damit sie Vertrauen fasst. Das leuchtet mir ein, würde aber für mich bedeuten, dass ich ihr Verhalten nicht sanktioniere durch zB Wegsetzen oder kurzes Nichtbeachten. In einem anderen Thread habe ich aber gelesen, dass man der Katze sehr wohl deutlich zeigen soll, wenn ein Verhalten nicht in Ordnung ist, damit sie dies begreift und lernt. Wie soll ich denn nun vorgehen?
Kennt Ihr vielleicht ein Buch über - ich sag mal - das Wesen der Katze, psychologische, soziologische Aspekte u.a.? Ich merke, dass ich da viel zu wenig Bescheid weiß.