Bin ich das Problem?

Diskutiere Bin ich das Problem? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Am 1.12.2014 mussten wir unseren Mimo gehen lassen. er hat sein ganzes Leben (13,5 Jahre) bei uns und unserem großen Kater "Rüpel" (14 Jahre, 9...
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roses38

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Am 1.12.2014 mussten wir unseren Mimo gehen lassen.
er hat sein ganzes Leben (13,5 Jahre) bei uns und unserem großen Kater "Rüpel" (14 Jahre, 9 Monate) verbracht. Die zwei waren keine "dicken Freunde", haben aber miteinander gespielt und gerauft. Um unsere Liebe und Aufmerksamkeit waren sie aber immer eifersüchtig.
Jetzt ist der Kleine weg und wir vermissen ihn alle. Der Große lässt sich kaum zum Spielen annimieren und ist mehr als je zuvor in unserer (insbesondere meiner) Nähe (bin mehr zu Hause als mein Mann, weil Teilzeitbeschäftigt). Er maunzt ins leere Treppenhaus und ich mag ihn gar nicht mehr allein zu Hause lassen. Aber das geht natürlich nicht immer.
Haben uns ins vielen Tierheimen und Tierschutzvereinen umgehört und jeder erzählt einem etwas anderes.
Mein Mann meint auch, dass ich das Problem sei, denn ich würde meine Trauer auf den Großen übertragen. Dabei strenge ich mich echt an, versuche ihn zu bespaßen und beschmusen.
Was sollen wir nur machen? Einen neuen Kumpel finden - und das ist echt nicht leicht - oder ihn sein Rentnerleben in Ruhe weiterleben lassen?
Wir waren so lange ein 2 Tiger, 2 Menschen-Haushalt. Vermenschliche ich den Großen zu sehr, wenn ich denke, wir brauchen einen "neuen", ebenfalls älteren Kumpel? Bin total ratlos. Vielleicht könnt Ihr mich mit Euren Erfahrungen weiterbringen. Vielen Dank!!!
 
  • Bin ich das Problem? Beitrag #2
Auch unser Tibor (Angstpinkler) und sehr schreckhaft lief nach dem Tod von Ferdi mauzent durch die Wohnung , war unruhig , spielte nicht und war nicht mehr er selbst.
Die beiden waren auch nicht die besten Freunde denn Ferdi wollte viel spielen trotz seiner 16 Jahre und Tibor ist eher eine Katze als ein Kater.
Doch haben sich beide arrangiert und ein lockeres Band der Freundschaft geschlossen.
Erst als Tibor wieder Gesellschaft bekam wurde er wieder der alte.
Ist natürlich nicht einfach für einen alten Kater einen Kumpel zu finden.
Wir hatten das Glück das ich ein sehr soziales Pärchen hatte und wir es einfach versuchen konnten und es super geklappt hatte.
Auch wenn die beiden nicht die besten Freunde waren so vermißt er mit Sicherheit seinen Kumpel.
Ich würde es auf alle Fälle versuchen ihm einen neuen Kater zur Seite zu stellen.
Wir Menschen sind kein Ersatz für eine Katze.
Pflegestellen kennen ihre Katzen meist sehr gut und können auch bei der Vergesellschaftung helfen und würden wenn es nicht klappt die Katze wieder zurücknehmen.
Tierheimkatzen einzuschätzen ist schwer denn die Umgebung ist meist Streß pur für grad ältere Katzen.
Versuchen würde ich es auf alle Fälle.
 
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  • Bin ich das Problem? Beitrag #3
Haben uns ins vielen Tierheimen und Tierschutzvereinen umgehört und jeder erzählt einem etwas anderes.
Mein Mann meint auch, dass ich das Problem sei, denn ich würde meine Trauer auf den Großen übertragen. Dabei strenge ich mich echt an, versuche ihn zu bespaßen und beschmusen.
Was sollen wir nur machen? Einen neuen Kumpel finden - und das ist echt nicht leicht - oder ihn sein Rentnerleben in Ruhe weiterleben lassen?
Wir waren so lange ein 2 Tiger, 2 Menschen-Haushalt. Vermenschliche ich den Großen zu sehr, wenn ich denke, wir brauchen einen "neuen", ebenfalls älteren Kumpel? Bin total ratlos. Vielleicht könnt Ihr mich mit Euren Erfahrungen weiterbringen. Vielen Dank!!!

Hallo,

naja, man kann Nervösität auf Katzen übertragen, direkt die Trauer? Weis ich nicht, aber es gibt Katzen die trauern um ihre verstorbenen Freunde. Eure beiden waren immer zusammen, Jahrelang und haben sich prächtig verstanden. So sehr du dich auch bemühst, du kannst nicht mit ihm raufen. Zumal, Rentner hin oder her, mit seinen 14 Jahren scheint er keine Schlaftablette zu sein, wenn ich das richtig lese.

Als Bacardy starb, lebten hier noch 4 Katzen. Painty aber wollte immer nur mit Bacardy kuscheln. Sie hat nur ihn so geliebt und gesucht und bis heute fast 3 Jahre nach seinem Tod, keine so enge Beziehung zu einem anderen aufgebaut (Allerdings arbeiten 3 rote Kater (die in den letzten 2 Jahren eingezogen sind) daran das zu ändern, die 3 wollen immer mit anderen kuscheln und versuchen es auch bei Painty. Ich denke sie könnten es schaffen, zumindest haut sie nicht mehr ab, wenn sie einer neben sie legt). Aber, spielen, bzw zusammen auf der Couch liegen, das mag sie und auch wenn sie nicht dauerkuschelt mit den anderen, wäre sie todunglücklich als Einzelkatze.

Gerade für Katzen die immer einen Kumpel hatten, stelle ich es mir schwer vor, dann plötzlich allein leben zu müssen. Er hat euch, aber ihr seid seine Menschen. Euch braucht er ebenso, wie einen Kumpel.

Ich denke ich würde es versuchen mit einem Neuen Kumpel.

lg Juli
 
  • Bin ich das Problem? Beitrag #4
Am 1.12.2014 mussten wir unseren Mimo gehen lassen.

Mein tiefes Mitgefühl! Das ist nicht leicht...
:-(

Was sollen wir nur machen? Einen neuen Kumpel finden - und das ist echt nicht leicht -

Nein, leicht ist es nicht, aber machbar. Z.B. hier im Forum sind viele Pflegestellen und Tierschutzorganisationen unterwegs, ich bin sicher die freuen sich... ;-)

Vielleicht könnt Ihr mich mit Euren Erfahrungen weiterbringen.

Meine Shina war zwar erst 12 als ihr Bruder starb, aber mir war klar dass sie nicht allein bleiben soll. Und ich denke, auch mit 15 kann sich euer Kater noch mit einem neuen Kumpel anfreunden.
:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bin ich das Problem? Beitrag #5
Nein, Du bist nicht das Problem. er hatte fast sein ganzes Leben einen kätzischen Kumpel und den vermisst er.

Ich würde auf alle Fälle versuchen ihm wieder einen Kumpel an die Seite zu setzen. frag in den Tierheimen in der Umgebung ob die dort ältere Tiere haben. In vielen Fällen sitzen diese dort schon länger so das man etwas zur Verträglichkeit sagen kann denn sie müssen sich ja über einen längeren Zeitraum mit wechselnden Katzen auseinander gesetzt haben.

Mal ganz davon abgesehen das die alten Nasen eh kaum Chancen haben und sich über ein eigenes Zuhause so sehr freuen würden...









 
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