Haben uns ins vielen Tierheimen und Tierschutzvereinen umgehört und jeder erzählt einem etwas anderes.
Mein Mann meint auch, dass ich das Problem sei, denn ich würde meine Trauer auf den Großen übertragen. Dabei strenge ich mich echt an, versuche ihn zu bespaßen und beschmusen.
Was sollen wir nur machen? Einen neuen Kumpel finden - und das ist echt nicht leicht - oder ihn sein Rentnerleben in Ruhe weiterleben lassen?
Wir waren so lange ein 2 Tiger, 2 Menschen-Haushalt. Vermenschliche ich den Großen zu sehr, wenn ich denke, wir brauchen einen "neuen", ebenfalls älteren Kumpel? Bin total ratlos. Vielleicht könnt Ihr mich mit Euren Erfahrungen weiterbringen. Vielen Dank!!!
Hallo,
naja, man kann Nervösität auf Katzen übertragen, direkt die Trauer? Weis ich nicht, aber es gibt Katzen die trauern um ihre verstorbenen Freunde. Eure beiden waren immer zusammen, Jahrelang und haben sich prächtig verstanden. So sehr du dich auch bemühst, du kannst nicht mit ihm raufen. Zumal, Rentner hin oder her, mit seinen 14 Jahren scheint er keine Schlaftablette zu sein, wenn ich das richtig lese.
Als Bacardy starb, lebten hier noch 4 Katzen. Painty aber wollte immer nur mit Bacardy kuscheln. Sie hat nur ihn so geliebt und gesucht und bis heute fast 3 Jahre nach seinem Tod, keine so enge Beziehung zu einem anderen aufgebaut (Allerdings arbeiten 3 rote Kater (die in den letzten 2 Jahren eingezogen sind) daran das zu ändern, die 3 wollen immer mit anderen kuscheln und versuchen es auch bei Painty. Ich denke sie könnten es schaffen, zumindest haut sie nicht mehr ab, wenn sie einer neben sie legt). Aber, spielen, bzw zusammen auf der Couch liegen, das mag sie und auch wenn sie nicht dauerkuschelt mit den anderen, wäre sie todunglücklich als Einzelkatze.
Gerade für Katzen die immer einen Kumpel hatten, stelle ich es mir schwer vor, dann plötzlich allein leben zu müssen. Er hat euch, aber ihr seid seine Menschen. Euch braucht er ebenso, wie einen Kumpel.
Ich denke ich würde es versuchen mit einem Neuen Kumpel.
lg Juli