Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten

Diskutiere Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hilfe, ich bin ziemlich ratlos was ich machen soll. Meine 7 Monate alte Maine Coon macht viel in der Wohnung kaputt. Ob Topfpflanzen, Möbel (am...
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Christiane F.

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Hilfe,

ich bin ziemlich ratlos was ich machen soll. Meine 7 Monate alte Maine Coon macht viel in der Wohnung kaputt. Ob Topfpflanzen, Möbel (am Liebsten hinter dem Sofa kratzen), und am Schlimmsten ist es, dass sie an die Tapeten geht. Ich bin die meiste Zeit zu Hause, auch dann stört es sie nicht. Schimpfen, in die Hände Klatschen und laut nein sagen, hilft nicht. Wenn ich sie mit Wasser bespritze ist das lächerlich, ich glaube das gefällt ihr sogar.
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar nützliche Tipps geben.

LG Christiane
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #2
Hast du nur die eine Katze?
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #3
Ja, habe nur eine Katze. Vielleicht sollte ich mir doch noch eine zweite Katze anschaffen??
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #5
Vielen Dank, ich werde mir gleich die Seite ansehen.
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #6
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #7
Hi,

zu aller erst, Coonies und generell Katzen sind keine Einzelgänger, ich bin auch für einen Kumpel :-D

Aber, das heißt nicht das sie dann damit aufhören wird. Kann, muss nicht. Topfpflanzen würde ich wegräumen, habe ich zumindest gemacht, schon allein weil ich mich damit nicht auskenne und nicht weiß welche giftig sind.

Wenn du sie anspritzt, wo triffst du sie? Du musst sie schon im Gesicht erwischen, sonst wird sie selten drauf reagieren. Kenne ich von meinen, sie reagieren inzwischen, am Anfang aber nur, wenn ich sie direkt im Gesicht angespritzt hab. Inzwischen brauch ich nur schütteln, zum einsatz kommt die flasche so gut wie nie mehr.

Aber Tapete hab ich keine, ich weiß aber das meine sie auch runterholen würden. Van kratzt an der blanken Wand, er weiß er darf es nicht. Ein Wort und er lässt es sofort, nur bin ich auch arbeiten und ich bin sicher, dann macht er es genauso.

Schwierig, eigentlich muss man sie ständig daran hindern, laut nein sagen(oder mal richtig schreien), nur wie man das hinbekommen soll, wenn man auf arbeit ist, habe ich bisher auch noch nicht rausgefunden.

lg Juli
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #8
Huhu

das mit dem Wasser geht wegen dem langen dichten Fell nur am Kopf bei Coonies. Meine EKH's reagieren immer darauf, aber die spüren das ja auch direkt.
Ins gesicht ist in etwa wie Anfauchen dann. Katzen spucken dabei ja auch manchmal und dann werden sie reagieren.

Zu den Topfpflanzen einfach mal "Katze pflanzen" bei google eingeben. Aber sogut wie 80% aller beliebten Hauspflanzen sind in gewisser Dosis eben Gift für unsere Fellnasen. Ich verzichte gaenzlich auf Pflanzen daheim.
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #9
Einen Kumpel besorgen finde ich auch wichtig und das macht auch doppelt Freude!:-D

Mit Unsinn musst du trotzdem rechnen, Kitten sind so, die haben nur Quatsch im Kopf.
Also Topfpflanzen und Zerbrechliches nur da, wo keiner ran kommt.
Kabel und Steckdosen sichern und am besten die Gardienen abnehmen. :lol:
Dann legst du dir eine große Portion Geduld zu und die Erziehung kann beginnen.

Solange sie allein ist, solltest du viel mit ihr spielen, sonst ist ihr langweilig und sie geht forschen.
Das willst du nicht, da geht noch viel mehr Unsinn.;-)

Tapete und Sofa kratzen, geh hin nimm sie weg und setz sie an den Kratzbaum.
Kurz mit den Fingernägeln dran kratzen, damit sie den Sinn versteht.
Das dauert, aber irgendwann nimmt sie den Kratzbaum.

Hier hat statt nein, anfauchen gut geholfen, das verstehen meine prima!:lol:
Allerdings habe ich auch nicht so viele Verbote, mein Essen und die Tische sind tabu...so lange ich da bin.

Katz denkt sowieso: Aus den Augen, aus den Sinn, jetzt geh ich da extra hin!:mrgreen:
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #10
Anschreien und Wasserspritze sind nicht wirklich geeignet um zu bewirken, daß sie nix mehr zerstört, sondern nur dazu geeignet ihr Angst einzujagen.
Stell dir vor du hast Teeniekind bei dir zu Hause - allein, ohne Freund - dem ist langweilig, soooo laaaaangweilig.... ey... hast du nicht gehört laaaaangweeeeiliiiig! ;-)
Was wird son gelangweiltes Kind tun? Natürlich: Plödsinn! Würde schimpfen helfen? Würde androhen von Strafen was helfen? Nee - was wirklich hilft ist: auslasten! Spiel, Spaß, Spannung und - nee, keine Schokolade, sondern Leckerlies :mrgreen:
Katzen sind intelligente Tiere (naja - zumindest die meisten :mrgreen:) und haben draußen in der Natur ein großes Revier, in dem sie jeden Tag "Abenteuer" erleben. Hält man sich so einen Stubentiger nun im Haus, dann muß man diese Abenteuer drinnen simulieren und dafür sorgen, daß Mietz körperlich wie kopfmäßig ausgelastet ist. Dazu gehört - wie hier schon genannte wurde - ein Katzenkumpel zum gemeinsamen flitzen, rennen, balgen, Kräfte messen - damit ist schonmal ein großes Feld erledigt. Aber damit sie Mietzen dann nicht zu zweit Unfug anstellen muß man trotzdem aktiv werden durch Spielerunden mit Spielangeln und dergleichen, durch intelligente Kopfspiele wie Fummelbretter aus denen sie ihre Leckerlies herausfummeln müßen oder durch klickern und auch immer wieder Abwechslung bieten - mal von draußen Blätter, Tannenzapfen, Äste oder ähnliches mitbringen, mal nen Karton mit zerknülltem Zeitungpapier befüllen und darin Leckerlies verstecken usw. - einfach Sachen die anregend und aufregend sind. So bewirkt man, daß die Mietzen ausgelastet sind und somit weniger Plödsinn machen.
Zum Thema Erziehung gilt die Regel: Fehlverhalten ignorieren und erwünschtes Verhalten durch Belohnung verstärken. Katzen sind nicht doof und wenn sie merken, daß das kratzen am Kratzbaum belohnt wird, daß an der Tapete aber nicht, dann werden sie lieber am Kratzbaum kratzen um die Belohnung kassieren zu können ;-) Wenn man dann zusätzlich noch über das klickern Signalwörter wie "Gut" und "Nein" mit der Katze erarbeitet hat, hat man eine gute Chance ihr auch mitteilen zu können, was sie darf und was nicht (was nicht heißt, daß sie sich auch immer dran hält - aber die Chancen stehen nicht schlecht... :cool: )

Thats my five Cent :razz:
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #11
Tapete und Sofa kratzen, geh hin nimm sie weg und setz sie an den Kratzbaum.
Kurz mit den Fingernägeln dran kratzen, damit sie den Sinn versteht.
Das dauert, aber irgendwann nimmt sie den Kratzbaum.

:

Hab ich probiert, Xanthi ist 5 mal direkt zurück zur couch gehopst. Bei zeigen mit dem finger, hat sie versucht meinen Finger zu fangen :mrgreen:

Grundsätzlich haben meine Katzen keine Angst vor mir, wissen aber wenn ich die stimme erhebe (hab ich in verbindung mit der wasserflasche gemacht), das sie aufhören sollen. Sei es couch kratzen, oder an der Wánd.

Wenn ich sie nassgespritzt hab waren sie ein paar minuten später auf meinem Schoß. Ich liebe meine 7 und sie dürfen viel, aber nicht alles. Wasserflasche hat geholfen bei mir, vor allem beim knoten entfernen. Painty war am anfang der meinung sie will sie behalten, mit krallen einsetzen, beißen usw. Inzwischen gefällts ihr nicht, aber sie ist lieb. Alternative zur wasserflasche wäre Tierarzt gewesen, das wollte ich ihr nun wirklich ersparen.

lg Juli
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #12
Meine Erfahrung ist, dass positive Bestärkung viel mehr nutzt als Bestrafung.
Bestrafung kann auch mal total in die Hose gehen und ist nicht ungefährlich.
Dazu empfehle ich dieses Buch http://www.amazon.de/Katzenhaltung-mit-Köpfchen-glückliches-Katzenleben/dp/3844811923

Ich habe meinen die Kratzerei genau so abgewöhnt. Sofort weg genommen und an den Kratzbaum gesetzt.
Am Kratzbaum mit den Fingernägeln gekratzt und jede Bewegung des Pfötchens in Richtung Kratzbaum sofort mit Leckerchen belohnt. Am Ende ging es soweit, dass sie am Kratzbaum gekratzt haben, in meine Richtung schauten und auf das Leckerchen warteten. Ohne dass ich sie noch an den Kratzbaum setzen musste.
Die gefährdeten Stellen habe ich so lange mit Alufolie geschützt.
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #13
Meine Erfahrung ist, dass positive Bestärkung viel mehr nutzt als Bestrafung.
Bestrafung kann auch mal total in die Hose gehen und ist nicht ungefährlich.
Dazu empfehle ich dieses Buch http://www.amazon.de/Katzenhaltung-mit-Köpfchen-glückliches-Katzenleben/dp/3844811923

Ich habe meinen die Kratzerei genau so abgewöhnt. Sofort weg genommen und an den Kratzbaum gesetzt.
Am Kratzbaum mit den Fingernägeln gekratzt und jede Bewegung des Pfötchens in Richtung Kratzbaum sofort mit Leckerchen belohnt. Am Ende ging es soweit, dass sie am Kratzbaum gekratzt haben, in meine Richtung schauten und auf das Leckerchen warteten. Ohne dass ich sie noch an den Kratzbaum setzen musste.
Die gefährdeten Stellen habe ich so lange mit Alufolie geschützt.

Und die Leckerchen gibst du heute noch? Oder wie willst du verhindern, das sie eventuell doch wieder an die Couch gehen? Weil Xanthi z.B. ist eine Katze die am Kratzbaum auch gekratzt hat, ist nicht so, das sie den nicht kannte. Aber sie hat (und macht es noch ab und an, allerdings recht selten) auch an der Couch gekratzt.

Ich glaube ihr habt irgendwie eine falsche Vorstellung, ist nicht so, das ich die Katze durch die ganze Whg jage mit der Wasserflasche. Ich sprüh ihr nur einmal direkt ins Gesicht und gut ist. Bestrafung sieht für mich anders aus, als die Katze einmal anzusprühen und nach paar sek. ist alles vorbei. ;-)

lg Juli
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #14
Ich kann das Buch auch nur empfehlen.
In der Kindererziehung hat man mittlerweile begriffen, daß "der Klapps der noch niemandem was geschadet hat" eben doch jemandem was schadet und man mit anderen Erziehungsmethoden besser liegt, in der Hundeerziehung hat man mittlerweile begriffen, daß der "kurze und absolut harmlose Schreck durch ein Elektrohalsband" eben doch nicht so harmlos ist und man über Leckerlies mehr erreichen kann als über Bestrafung - und wer das Buch von Frau Hauschild liest begreift, daß es auch in der Katzen"erziehung" anders geht als mit Schimpfen, Wasserspritzen und dergleichen. ;-)
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #15
Ich kann das Buch auch nur empfehlen.
In der Kindererziehung hat man mittlerweile begriffen, daß "der Klapps der noch niemandem was geschadet hat" eben doch jemandem was schadet . ;-)

Das ist jetzt zwar offtopic, aber ich hatte jede Ohrfeige verdient als Kind. Und ganz ehrlich? Ich bezweifle das meine Eltern mit anderen Methoden weiter gekommen wären. Es kam nicht oft vor, aber es war zu recht. Und mir hat es nie geschadet. Ich hatte und habe eine sehr enge Bindung zu meinen Eltern.

Diese Antiautoritäre Erziehung, nun jedem seins. Nur ich habe mehr als einmal erlebt, wie 5 Erwachsene versucht haben, ein Kind am Tisch zu halten. Nix wars, das Kind machte was es wollte (schon mal versucht zu essen, wenn ein 5 Jähriger der Meinung ist, halb auf dem Tisch sitzen zu müssen und schreit wie am Spieß? So ist es Kunden bei mir am Laden ergangen) .

Elektroschocks sind, glaube ich, mit bisschen Wasser nicht vergleichbar. Wasser tut nicht weh, Elektroschocks aber schon.

Was meine ´7 Katzen betrifft, so kann ich nur sagen, das ich eine gut funktionierende Gruppe habe, die mir auch vertraut. Ich hab null Probleme mit Medis geben, oder Knoten entfernen. Und sie kuscheln mich, trotz Wasserflasche die mal zum Einsatz kam, jeden Abends über den Haufen ;-)

lg Juli
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #16
Ich denke, das lasse ich als Alleinerziehende glückliche Mami von 2 problemlosen Teenies - davon 1 ehemals aggressiv hyperaktives Frühchen mit frühkindlichem Hirnschaden - und praktizierende Pflegestelle für Problemkatzen aller Art - speziell scheue, traumatisierte, aggressive und Angstkatzen - einfach mal so unkommentiert stehen ;-)
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #17
Ich denke, das lasse ich als Alleinerziehende glückliche Mami von 2 problemlosen Teenies - davon 1 ehemals aggressiv hyperaktives Frühchen mit frühkindlichem Hirnschaden - und praktizierende Pflegestelle für Problemkatzen aller Art - speziell scheue, traumatisierte, aggressive und Angstkatzen - einfach mal so unkommentiert stehen ;-)

Ist völlig in Ordnung für mich ;-)
 
  • Hilfe bei rüpelhaftem Verhalten Beitrag #18
Nein, natürlich gibt es keine Leckerlis mehr für's Kratzen am Kratzbaum. Das habe ich dann gaaaanz langsam ausgeschlichen.

Ich bin als Kind auch geschlagen worden. Kein Kind hat auch nur eine Ohrfeige verdient. Und ob das Folgen hatte oder nicht, erkennt man meist erst in späteren Lebensjahren.
 
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