Du kannst sie sofort kastrieren lassen.
Wenn Du einen Tierarzt findest, der eine halbwegs moderne einstellung hat.
Es gibt immer noch viele, die meinen eine Katze sollte 8 Monate alt sein, einmal gerollt haben oder sogar erst einen Wurf bekommen haben.
Ist alles Unsinn, es werden auch viele Kätzchen schon mit 3 Monaten kastriert.
Die erste Rolligkeit musst Du weder abwarten, noch ist es empfehlenswert.
Es ist purer Stress für die Katzen und ungeheuer nervtötend für die Besitzer, wenn die Katze nicht grade still rollt.
Die Katze meines Bruders ist von der ersten Rolligkeit weg gleich dauerrollig gewesen- kann auch passieren, auch ein Grund gegens abwarten.
Verlang beim Tierarzt ausdrücklich eine Kastration, manche (man glaubt es kaum) sterilisieren tatsächlich noch.
Der Unterschied: bei der Sterilisation werden nur die Eileiter durchtrennt- die Katze wird weiterhin rollig, hat ein erhöhtes Krebsrisiko, nur trächtig kann sie nicht mehr werden.
Nach einer Kastration ist komplett Schluß mit Lustig, die Katze wird nicht mehr rollig, das Krebsrisiko sinkt und TRächtigkeit ist selbstverständlich auch ausgeschlossen.
Wenn es Dir möglich ist, lass beide am selben Tag kastrieren, dann femdeln sie nicht wegen dem Tierarztgeruch.
Vor der Narkose müssen/sollten die Katzen ca 12 Stunden nüchtern gehalten werden, zwei Stunden vorher auch nichts mehr zu trinken bekommen.
Wir haben unsere Katzen zuhause noch gewogen und dem Tierarzt das genaue Gewicht angegeben, zr Sicherheit.
Ein guter Tierarzt sollte das von selbst tun (Narkoseanpassung).
Frag nach, mit was der
Tierarzt die Wunde vernäht- am besten (meiner Meinung nach) sind Drahtfäden.
Die Katzen können sie nicht zerbeissen oder rausziehen, das erspart ihnen die Halskrause.
Wenn die Fäden ganz normale sind, musst Du drauf achten, das die Katzen nicht zuviel daran herumbeissen und lecken, damit sie die Fäden nicht zu früh ziehen.
Es gibt auch Silberspray, das aufgetragen werden kann, damit die Katze die Naht in Ruhe lässt, wirkt aber nicht bei allen, manche lecken selbst das ab

shock: es gibt sogar perverse Katzen).
Durch vermehrtes Putzen an der STelle, durch knabbern und ziepen kann das Gewebe um die kastrationsnarbe herum anschwellen- das ist normal.
Direkt nach dem Aufwachen werden sie noch sehr unsicher auf den Beinen sein, Du solltest darauf achten, das sie nihct springen, sie könnten abstürzen und sich verletzen.
Wenn sie fressen möchten kannst Du ihnen ein bisschen geben (unsere beiden wollten nach der Kastration als erstes fressen und gaben nicht eher Ruhe bis sie ihre normale Portion intus hatten...) es kann aber passieren das sie danach erbrechen.
Unsere beiden waren nach der Kastra erstmal seeeeehr müde, wollten was futtern und dann nur noch schlafen, und zwar ganz nah bei uns, bzw auf uns.
Am nächsten Tag war beim Kater alles vergessen, bei der Katze dauerte es etwas länger, ich glaub anderthalb Tage.
Danach erinnerte nur nach ihr nacktes Bäuchlein und ihr ständiges Knabbern an die Kastration.
Und das obwohl wir vergessen hatten sie nüchtern zu halten

und obwohl sie grade rollig war, also keine Idealvoraussetzungen
Nach 10 Tagen wurden die Fäden bei ihr gezogen, das war eine Sache von ca. 30 Sekunden, offensichtlich komplett schmerzlos, alles super verheilt.
Mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein, ich drück Deinen Tigerchen die Daumen für eine komplikationslose OP, und Dir, das Du Dich nicht verrückt machst vor Sorge, dazu besteht kein Grund
