Mein kleiner Wildfang Lilly (21 Monate, Türkisch-Van-Mix) ist ja nun oft und lange unterwegs und lässt sich auch nicht einsperren. DAnn randaliert sie an der Katzenklappe, dass es durchs halbe Dorf zu hören ist und an Schlaf für mich nicht zu denken ist.
Regelmässig seit Monaten nun schon das Prozedere: Lilly kommt nachts mit einer lebenden Maus ins Schlafzimmer, weil nirgends kann man schöner mit einer Maus spielen als unter dem Doppelbett.
Prozedere ist dann Tür zu - Katze mit Besen unter dem Bett rausjagen, ihr die Maus abnehmen. Katze im Zimmer einsperren, Maus nach draußen bringen, irgendwohin setzen, wo sie sich verkriechen kann. Wieder rein, inzwischen stehen alle 3 Katzen auf der Matte. Also bekommen alle ein paar Brekkies, und ich geh wieder ins Bett.
Ist nicht berauschend, aber soweit kann ich damit leben.
Nun fand ich gestern im Wohnzimmer ein totes Rotkehlchen:-(
Heute Mittag unter meinem Bett ein weiteres totes Rotkehlchen, und eben - um 21.30 Uhr!!! - kommt Lilly mit einem ausgewachsenen Dompfaff im Maul herein - leider auch schon tot.
Es ist seit 2 Stunden dunkel, wo findet die im dunkeln Vögel? Die muss ja auf Bäume klettern und schlafende Vögel räubern?
Habe ihr jetzt ein Klingel-Halsband umgemacht, aber dabei ist mir auch nicht wohl, weil sie eben überall rumschleicht und streunert... Nicht das sie damit hängen bleibt. Und was mache ich erst, wenn die Brutzeit losgeht? Mir graut es.
Ja, natürlich ist mir klar, dass Katzen auch mal einen Vogel fangen.
Aber 3 innerhalb von 2 Tagen und auch noch nachts, das lässt nix gutes ahnen...
Habt Ihr irgendwelche Ideen?