Huhu! Ich seh es gerade - Dein armer kleiner Kimi, der hat ja was durch :-(
Ich habe übrigens auch 7 Katzen ;-)
Hier kurz zu meinen Erfahrungen mit
IBD/
Pankreatitis bei meinem Riri. Riri ist ursprünglich ein halbwilder kleiner Kater von der Müllkippe, kam mit Bauch/Nabelbruch und schlimmstem Durchfall zu mir und dann direkt in die Tierklinik.
Sein Leidensweg dauerte danach fast ein Jahr an: von der OP des Bauchbruchs hat er sich schnell erholt, aber den Durchfall bekamen wir nicht in den Griff. Alle Kotproben und sonstigen Untersuchungen waren gemacht worden: kein Befund.
Die Bauchspeicheldrüse war allerdings nicht ok, die war entzündet, aber auch das kam mit Enzymen mehr oder weniger ins Lot: der Durchfall blieb.
Der
Tierarzt der TK stellte nach mehreren Monaten schließlich die Diagnose "
IBD". Man hätte das mit einer Darmspiegelung und Biopsie noch genauer herausbekommen können, aber der
Tierarzt meinte, wir hätten alles andere durch und mehr sei nicht zu untersuchen. Riri bekam Cortison, aber der DF ging auch davon nicht weg.
Der
Tierarzt befand Riri danach als "austherapiert". "Das wird nichts mehr mit dem" war sein letztes Wort.
Ich hab aber nicht aufgegeben. Nach diversen Versuchen mit Schonkost / Gastro Intestinal bin ich auch wegen der anderen Katzen (die allesamt vom Gastro Intestinal fettleibig wurden) auf BARF umgestiegen.
Das WUNDER: niemand mehr hat Durchfall. Riri, dem kleinen Durchfallkater, geht es super. Er macht die tollsten Würstchen der Welt und wirklich niemand würde mehr auf die Idee kommen, dass er unheilbar krank ist und nicht mehr lange machen wird.
Bei Deinem Kimi scheint es deutlich komplizierter zu sein, da möglicherweise eine totale Getreideunverträglichkeit vorliegt. Da kannst Du mit BARF aber super Erfolg haben.
Gerade wenn er so schwierig ist, würde ich mit BARF ganz sachte und schrittweise vorgehen. Meine Katzen sind auch sehr mäkelig (gewesen) und ich musste die Supplemente ganz langsam einschleichen. Stulle (Tine) hat mir damals super geholfen! Und die anderen hier auch
Ich würde nur natürliche Supplemente geben an Deiner Stelle, kein Felini oder Easy Barf, wenn Kimi so schlimme Unverträglichkeiten hat.
Die ersten Suppis, die Du einschleichen könntest, sind Vit. B und E. Die werden gern genommen. Wenn er das gut nimmt, weitermachen mit den anderen Suppis, Seealge und Blut eher zum Schluss.
Meine Katzen verweigern Fortain (das Blutsuppi) vollkommen. Ich kaufe deshalb auf
www.hausschlachtebedarf.de ein Blutpulver zur Herstellung von Blutwurst (für Menschen gedacht ;-) ) - das wird hier sehr gern genommen. Aber wenn Du an richtiges Blut kommst, kannst Du das natürlich auch nehmen. Ich kriege hier keins.
Soweit meine Erfahrungen; es ist gar nicht so selten, dass Katzen vom Industriefutter richtig bös krank werden, wenn sie irgendeinen Inhaltsstoff nicht vertragen.
Mach unbedingt weiter mit dem Rohfutter, deinem Kleinen scheint das wirklich zu helfen!
PS: da meine hier ja auch solche Durchfäller sind, habe ich in der ersten Zeit überhaupt keine Ballaststoffe ins BARF getan.
Irgendwann - nach weit über einem Jahr BARF - wurden hier dann allerdings Betonklötzchen gek*ckt - da habe ich dann doch Ballast gegeben. Sie nehmen jetzt sehr gern gekochte Zucchini im BARF, das kommt nun jedesmal rein.
Zu Anfang kannst Du aber ohne Probleme auf Ballast verzichten und gucken, wie es wird ;-)