Ich würde jetzt auch erstmal mit dem Onkel reden, genaue Kosten ermitteln (die dem Vermieter eigentlich schnurz sein können) und wenn möglich sogar ein Foto, wie das fertig aussieht irgendwo herzaubern. Am besten irgendwo noch ein Gesetz finden, dass der Vermieter das nicht verbieten darf (kann ich mir nämlich kaum vorstellen, da ihr keine dauerhaften Veränderungen vornehmt).
Vermieter machen sich um die Kosten vor allem deshalb Sorgen, weil ja immer die Gefahr besteht dass sie drauf sitzen bleiben - also auf den Kosten für den Rückbau. Drum ja mein Vorschlag eine entsprechende zusätzliche Sicherheit anzubieten. Sinnvoll vielleicht: Vom Fensterbauer auch die Kosten für den RÜCKBAU veranschlagen lassen und an die entsprechende Vereinbarung mit der zusätzlichen Mietsicherheit anheften (da sollte man dann den Onkelbonus natürlich abziehen).
P.S.: Evtl. einfach mal nach dem Fensterbauer des Vermieters fragen? Könnte mir vorstellen dass es der Vermieter lieber sehen würde wenn "sein" Fensterbauer das macht, wäre hier jedenfalls mit 100%iger Sicherheit so.
Verbieten kann der Vermieter das auf jeden Fall - Fenster gehören zur Bausubstanz, und Veränderungen an der Bausubstanz müssen vom Vermieter erst mal erlaubt werden.
Weiteres Problem: Eine Katzenklappe ist immer auch eine Lücke im Wärmeschutz, da gibt's noch kein Modell das wirklich so dicht abschliessen würde wie das Originalfenster oder eine entsprechende zusätzliche Isolierung hätte die wieder hermetisch abschliesst wenn die Katze durch ist. Heute muss man als Vermieter aber bestimmte Voraussetzung bezüglich Isolierung usw. erfüllen, einfachverglaste Fenster sind ja auch nicht mehr akzeptabel und ein Fenster mit eingebauter Katzenklappe hat ja nochmal schlechtere Werte. Das bedeutet dann eben auch dass der Energiepass für die jeweilige Wohnung sich massiv verschlechtert. Damit kann man als Katzenfreund zwar gut leben, für den Vermieter ist das aber durchaus problematisch.
Wir haben die Katzenklappe BEWUSST nicht im Wohnzimmer sondern im deutlich weniger beheizten Flur in ein Seitenfenster eingebaut - da ist der Wärmeverlust nicht so dramatisch. Für unsere scheuen Ex-Wildlinge hat das auch den Vorteil dass sie z.B. nicht durchs Wohnzimmer müssen wenn Besuch da ist sondern "unbehelligt" ein- und ausgehen können.
Bei mir funktioniert das genau so lange, wie alles einigermaßen in gewohnten Bahnen läuft. Wenn aber jemand, der sonst IMMER tagsüber schläft plötzlich stundenlang weg ist, in der sonst sehr ruhigen Gegend jemand ne Party feiert (also viel nächtlicher Verkehr), Wiesen gemäht werden.... steh ich natürlich sofort wieder unter Strom :-?
Geht mir genauso. Klar, an Silvester gibt's Hausarrest. Aber dass plötzlich gegenüber gebaut wird und ständig LKWs durchfahren und es auf der Baustelle natürlich auch böse Unfallgefahren gibt macht einem dann doch Angst. Und da draußen gibt's so oder so 'ne Menge Gefahren, der Gartenteich der mit einem Netz gegen Vögel oder Laub geschützt ist macht mir da auch regelmässig Sorgen (zum Glück lässt der Nachbar das jetzt von sich aus ohne dass ich ihn drum bitten musste). Ich will garnicht alles aufzählen was einem da so einfällt, man darf nicht nur über die Gefahren nachdenken sonst dreht man durch.
P.S.: Ich könnte Dir auch ein Foto unserer Katzenklappe zukommen lassen - die ist allerdings nicht in eine Glasscheibe verbaut sondern in eine Platte aus Isoliermaterial in der gleichen Stärke wie die vorherige dreifachverglaste Scheibe. In dem Fall ist es der untere, festverglaste Teil eines Fensters auf dem Gang. Ob Dir das weiterhilft weiss ich natürlich nicht.