Zwei neue Kitten

Diskutiere Zwei neue Kitten im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Huhu, wir haben 2 neue Kitten. Ein Kater und eine Katze. Die beiden sind jetzt 12 Wochen alt. Jetzt hätte ich da mal ein paar Fragen 8-) 1.)...
  • Zwei neue Kitten Beitrag #1
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chefchen

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Huhu,

wir haben 2 neue Kitten. Ein Kater und eine Katze. Die beiden sind jetzt 12 Wochen alt. Jetzt hätte ich da mal ein paar Fragen :cool:

1.) Wann ist der frühst möglichste Termin die kastrieren zu lassen? Hab da was von Frühkastration gelesen, aber das soll man wohl auch nicht unbedingt machen lassen? Bin mir da etwas unsicher und wollte mal wissen wie die Foris hier so darüber denken. Nachwuchs wollten wir jedenfalls nicht :D

2.) Irgendwie haben wir einen 2 Meter hohen Kratzbaum gekauft, der wirkt schon etwas sehr groß für die kleinen. Andererseits sind es ja Katzen und was soll schon passieren?! Oder sollten wir das riesen Ding erstmal verstecken bis sie x-Monate alt sind?

3.) Die kleinen sind etwas scheu. Beim spielen kann man ihn schon mal streicheln (sie guckt sich das nur an bisher), aber auch nicht zu lange. Wir lassen das ganze hier sehr passiv angehen, also fangen die auch nicht oder zwingen sie zum kuscheln. Ist das so richtig, oder sollte man sich die Katzen vielleicht einfach mal "schnappen" für eine Minute, damit sie sich an den neuen Menschen gewöhnen?

4.) Die Tiere fressen nur Trockenfutter im Moment. *grml* Wie können wir sie davon überzeugen das Nassfutter schmeckt? :)
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #2
Hallo!
Ich würde sagen mit 4 Monaten sind sie alt genug, ich persönlich würde es nicht riskieren länger zu warten als bis sie 5 Monate alt sind.

Entwurmt und dann geimpft wurden sie bereits? Wenn nicht, ist das jetzt auch dringend an der Zeit.

Kratzbaum kann ich nicht einschätzen, hatte noch nie Kitten bei mir. Sehe aber kein Problem, besser sie klettern da rauf als irgendwo anders.

Das mit dem streicheln macht ihr genau richtig! Zwingt die Zwerge nicht und lasst sie von sich aus im eigenen Tempo zu euch kommen ;)

Wie hast du die Futterumstellung bisher probiert?
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #3
Naja wir haben etwas Nassfutter mit ein bisschen Katzenmilch gemischt (*würg*). Das wurde einigermaßen interessiert beschnuppert, aber mehr auch nicht.

Haben uns da noch nicht so riesen Gedanken drum gemacht, bisher geben wir einfach noch Trockenfutter. Aber demnächst kommt hier eine große Lieferung Nassfutter an, von daher wollte ich mal nach der besten Methode fragen um die "rumzukriegen" zum Nassfutter :)
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #4
Vermutlich haben sie es in ihrem jungen Dasein einfach noch nicht kennen gelernt und verstehen es einfach nicht, dass es gutes Futter ist.
Ich würde ihnen etwas Nassfutter hinstellen und Trockenfutter drüberbröseln. Evtl sogar das Trockenfutter dafür mörsern. Sie werden es schon kapieren.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #5
Wie lange sind sie denn schon da? Mit 12 Wochen dürften sie eigentlich gerade erst eingezogen sein.

Lass sie erstmal in Ruhe ankommen und anfangs bitte das vertraute Futter füttern und dann langsam aber konsequent auf Nassfutter umstellen. Du kannst ja jetzt schon mal anfangen das Trockenfutter etwas anzufeuchten.

Frühkastration könnte man jetzt gleich schon machen, musst halt schauen was dein Tierarzt dazu meint, macht leider noch nicht jeder Tierarzt.

Aber auf jeden Fall würde ich bei einem gemischtgeschlechtlichen Paar dann mit 4 Monaten kastrieren lassen, je nach Entwicklung spätestens mit 5 Monaten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei neue Kitten Beitrag #6
Sind vorgestern eingezogen.

Was heißt macht *leider* noch nicht jeder Tierarzt? Ist diese Frühkastration denn eine empfehlenswerte Variante nach heutigem Wissenstand? Irgendwo im Internet :p hab ich gelesen, dass sich Kater zB dann später schlechter durchsetzen können, aber keine Ahnung ob das alles so stimmt.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #7
Frühkastration ist auf jeden Fall zu empfehlen und ich kann sie wirklich empfehlen.

Meine Katzen wurden mit 5 Monaten kastriert, ein Kater (war schon älter beim Einzug) erst mit 9 Monaten und der Kater meiner Schwester ist frühkastriert, da sieht und merkt man wirklich keinen Unterschied zu meinen Katzen. Die hat eine Kätzin und einen Kater beide schon bei der Züchterin gleich frühkastriert geholt, die haben sich bestens entwickelt und da war in der Entwicklung keinerlei Unterschied zu meinen Katzen zu bemerken, sind alle BKHs sogar aus verwandten Linien, obwohl von unterschiedlichen Züchterinnen, die Mutter von meinem Murphy (der erst mit 9 Monaten kastriert wurde) stammt z.B. von der Züchterin, von der meine Schwester ihre Katzen hat. Der Kater meiner Schwester ist sogar noch ein Ticken größer als Murphy, Felix wurde mit knapp 5 Monaten kastriert von meinen dreien am frühsten und ist am größten von meinen dreien.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei neue Kitten Beitrag #8
Mit spätestens 5 Monaten ist das jedenfalls eine notwendige Maßnahme, außer du willst es drauf anlegen Inzucht-Kitten zu haben. Lass dir bloß nicht vom Tierarzt einreden, dass die Katze einmal rollig werden soll oder, dass der Kater erst potent ist wenn er anfängt zu markieren und man erst dann kastrieren darf! Diese Ansicht war schon im vorigen Jahrhundert veraltet und jeder Tierarzt sollte es besser wissen, sonst Finger weg und besseren Tierarzt suchen ;)

Was das Futter angeht: Trockenfutter drüber mörsern oder ganze Brocken rein rühren funktioniert ganz gut.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #9
Huhu!

Zum Thema Frühkastration: Dass sich Kater dann nicht durchsetzen können/keinen Katerkopf entwickeln/sich nicht richtig entwickeln können etc. ist ein längst widerlegter Mythos, den - leider - aber noch viele konservative Tierärzte für bare Münze halten.
Die Frühkastration hat keinerlei auswirkungen auf die psychische Entwicklung.

Etwas anders bei der physischen Entwicklung.
Dazu ein bisschen Hintergrundwissen: Wenn Katzen geboren werden, werden Wachstumshormone ausgeschwemmt, um die Katze wachsen zu lassen. Setzt die Pubertät ein, strömen Sexualhormone aus, welche die Wachstumshormone hemmen, so dass das Wachstum langsamer wird und schließlich aufhört.
Wenn nun die Katze vor der Pubertät kastriert wird - also bei der Frühkastration -, werden keine Sexualhormone freigesetzt, daher können sie natürlich auch die Wachstumshormone nicht hemmen. Das Wachstum stoppt zwar trotzdem, aber deutlich später. Das bedeutet, frühkastrierte Katzen werden in der Regel ein Stück größer.
Der Rest, der jetzt folgt, ist reine auf Erfahrung und Logik begründete Theorie, da es zu diesem Thema noch keine seriösen Langzeitstudien gibt (dafür ist die Frühkastration noch zu neu).
Dadurch, dass die Katzen größer werden, als eigentlich für ihren Knochenbau vorgesehen, kann sich im Alter das Risiko auf Arthrose und andere Gelenkprobleme erhöhen, da die Gelenke jahrelang die zu große Größe der Katze tragen müssen. Kann, muss aber nicht.

Ich persönlich lasse meine Katzen daher erst mit 5-6 Monaten kastrieren, wenn die Sexualhormone ausströmen, warte allerdings nicht - wie viele konservative Tierärzte - bis zu 12 Monaten oder gar bis nach dem ersten Wurf.

Da deine Katzen nun aber ein Pärchen sind, würde ich schon zur Frühkastration raten. Das eventuell bestehende Risiko auf Arthrose (die eine alte Katze auch bekommen kann, wenn sie nicht frühkastriert ist), wäre für mich deutlich geringer anzusehen, als das naheliegende Risiko, dass die Katze trächtig wird - was bei einem so jungen Kitten deutlich schlimmere Probleme als Gelenkprobleme hervorrufen kann.

Ob Frühkastra oder nicht ist also immer eine Frage der Einstellung (welches Risiko will ich lieber eingehen, es gibt noch mehr als nur Trächtigkeit bei zu später Kastra) und eben der persönlichen Situation (hab ich gleichgeschlechtliche Katzen oder ein Pärchen Zuhause sitzen).

Ich hoffe, ich konnte dir deine Verwirrung damit etwas nehmen ;-)

LG
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #10
Etwas anders bei der physischen Entwicklung.
Dazu ein bisschen Hintergrundwissen: Wenn Katzen geboren werden, werden Wachstumshormone ausgeschwemmt, um die Katze wachsen zu lassen. Setzt die Pubertät ein, strömen Sexualhormone aus, welche die Wachstumshormone hemmen, so dass das Wachstum langsamer wird und schließlich aufhört.
Wenn nun die Katze vor der Pubertät kastriert wird - also bei der Frühkastration -, werden keine Sexualhormone freigesetzt, daher können sie natürlich auch die Wachstumshormone nicht hemmen. Das Wachstum stoppt zwar trotzdem, aber deutlich später. Das bedeutet, frühkastrierte Katzen werden in der Regel ein Stück größer.

Also die Sexualhormone stoppen doch das Wachstum nicht, ich habe schon wirklich große Maine Coon Kater auf Ausstellungen gesehen, die haben ihre volle Größe aber erst mit 3-5 Jahren erreicht, dass waren Deckkater also jede Menge Hormone hatten die, trotzdem haben die ihr Wachstum nicht vorzeitig eingestellt.

So wie du es beschreibst, müssten ja alle unkastrierten Katzen spätestens mit 1 Jahr ganz aufhören zum wachsen, dass tun sie aber mit Sicherheit nicht.

Ich habe BKHs. Mein Felix ist größer als Sue und Murphy, weil bei ihm beide Elterntiere recht groß waren. Murphy (kastriert) ist deutlich kleiner als sein Vater (unkastriert), weil seine Mutter für eine BKH eher klein war. Sue ist eine Halbschwester von ihm und fast genauso groß wie der Kater, aber ihre Mutter war auch etwas größer als die von Murphy.

Die Katzen meiner Schwester sind frühkastriert worden, wurden also schon kastriert von der Züchterin abgegeben, aber auch die sind nicht größer geworden als ihre Eltern. Die meisten Deckkater die ich kenne sind eher größer als kleiner gegenüber ihren kastrierten Söhnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei neue Kitten Beitrag #11
Also die Sexualhormone stoppen doch das Wachstum nicht,

Klar tun sie das, kannst du in jedem medizinischen Buch nachlesen. Ich hab's in der Ausbildung (Tierphysiotherapie) gelernt, aber man kommt da bestimmt auch so dran an die Info.

ich habe schon wirklich große Maine Coon Kater auf Ausstellungen gesehen, die haben ihre volle Größe aber erst mit 3-5 Jahren erreicht, dass waren Deckkater also jede Menge Hormone hatten die, trotzdem haben die ihr Wachstum nicht vorzeitig eingestellt.

Wieso denn "vorzeitig"? Die Sexualhormone sorgen dafür, dass die Katze zu dem Zeitpunkt aufhört zu wachsen, zu dem sie von den Knochen her dafür vorgesehen ist. Ich sehe nicht, wo deine Aussage dem, was ich sage, widerspricht.


So wie du es beschreibst, müssten ja alle unkastrierten Katzen spätestens mit 1 Jahr ganz aufhören zum wachsen, dass tun sie aber mit Sicherheit nicht.

Wo beschreibe ich das denn?? Ich glaube, du hast mich falsch verstanden: das läuft nicht so ab nach dem Motto "okay, die Sexualhormone rennen jetzt los, halten sofort das Wachstum an und dann kann kastriert werden". Die Sexualhormone werden freigesetzt, sobald die Pubertät einsetzt. Wenn dann die Katze kastriert wird, verschwinden die Hormone, die bereits ausgeschüttet sind, ja nicht. Die sind ja trotzdem da und machen ihre Arbeit. Also wenn du deine Katze mit 6 Monaten kastrierst, hat das keine anderen Auswirkungen, als wenn du sie mit einem oder drei Jahren kastrierst, denn die Hormone sind ja schon da. Die Katz kann dann trotzdem wachsen, bis sie 3 oder 4 Jahre alt ist, aber sie tut es eben langsamer.
Wenn du sie aber mit 3 Monaten kastrierst, wo eben noch keine Hormone ausgeschüttet sind, können die das Wachstum auch nicht hemmen und somit wächst die Katze deutlich schneller und in der Regel eben auch länger.
Und ich denke, man muss kein Biologe sein, um zu wissen, was zu schnelles Wachstum für Risiken birgt.


Ich habe BKHs. Mein Felix ist größer als Sue und Murphy, weil bei ihm beide Elterntiere recht groß waren. Murphy (kastriert) ist deutlich kleiner als sein Vater (unkastriert), weil seine Mutter für eine BKH eher klein war. Sue ist eine Halbschwester von ihm und fast genauso groß wie der Kater, aber ihre Mutter war auch etwas größer als die von Murphy.

Was du beschreibst, sind erbliche Anlagen, die völlig unabhängig von der Kastration wirken. Du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ich habe ja auch nie behauptet, dass das Wachstum nur von den Sexualhormonen abhängt; lediglich, dass sie einen Einfluss darauf haben.
Einen Einfluss, den man in mehreren seriösen Büchern und Studien nachlesen und auch nicht wegreden kann, und der auch übrigens gar nicht so neu ist, eigentlich lernt man das in der Schule.

Außerdem hast du ebenso wie du da jetzt Beispiele für das eine gebracht hast, vorher Beispiele für das andere gebracht:

Der Kater meiner Schwester ist sogar noch ein Ticken größer als Murphy, Felix wurde mit knapp 5 Monaten kastriert von meinen dreien am frühsten und ist am größten von meinen dreien.

Was ja auch an sich nichts schlimmes oder falsches ist, man sollte sich dessen eben nur bewusst sein.

Die Katzen meiner Schwester sind frühkastriert worden, wurden also schon kastriert von der Züchterin abgegeben, aber auch die sind nicht größer geworden als ihre Eltern. Die meisten Deckkater die ich kenne sind eher größer als kleiner gegenüber ihren kastrierten Söhnen.

Es ist ja nicht so, dass jede frühkastrierte Katze gleich ein Riese wird - das habe ich auch nie geschrieben -, sondern einfach so, dass sie in der Regel ein Stück größer werden, als sie es würden, wenn sie später kastriert würden.
Das heißt nicht, dass eine frühkastrierte Katze automatisch größer wird als ihr unkastrierter Papa.
Es heißt lediglich, dass eine frühkastrierte Katze in der Regel größer wird als sie es würde, wenn sie später kastriert wäre und eben meistens auch für ihre Rassenverhältnisse relativ groß. Dass dann da die erblichen Voraussetzungen der rassenverhältnismäßig kleinen Mama auch noch mit reinspielen können, bestreitet ja niemand.

Das was du beschreibst, sind erblich bedingte Entwicklungen, die selbstverständlich auch eine große Rolle spielen, aber nicht vergleichbar sind mit den Einflüssen, die die Hormone auf's Wachstum haben.

Bei Menschen werden die Sexualhormone übrigens sogar gezielt zur Wachstumshemmung eingesetzt, bei Menschen, die so groß sind, dass gesundheitliche und/oder gesellschaftliche Nachteile zu befürchten sind.

Das heißt nicht, dass ich grundsätzlich gegen die Frühkastration bin, im Gegenteil, im vorliegenden Fall würde ich dringend dazu raten.
Aber auch die birgt eben Risiken, und derer sollte man sich bewusst sein, wenn man seine Katzen frühkastrieren lässt.
Im Prinzip ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera: Gehe ich lieber das Risiko ein, dass meine Katze eine höhere Wahrscheinlichkeit (keine Sicherheit!) auf Gelenkprobleme im Alter hat und darunter leidet, oder das Risiko (ebenfalls keine Sicherheit), dass meine Katze dauerrollig wird oder Gebärmutterkrankheiten entwickelt und darunter leidet?
Das ist letzten endes eine persönliche Entscheidung von jedem selbst, aber man sollte sich eben schon auch beider Risiken bewusst sein.

Ich selbst würde bei gleichgeschlechtlichen Paaren warten, bis die Pubertät eingesetzt hat und die Sexualhormone vorhanden sind und dann kastrieren. Das ist für mich der sicherste Weg, einerseits sind die Hormone schon da und machen ihre Arbeit, andererseits warte ich nicht so lange, dass das Risiko auf gesundheitliche Risiken ins Unermessliche steigt.
Bei gemischten Paaren hingegen würde ich immer frühkastrieren, da da die anderen Risiken drumherum einfach zu groß sind.

Das ist die Entscheidung, die ich auf Grund des heutigen Wissensstandes für mich getroffen habe, weil ich sie für den besten Kompromiss halte.
Du kannst für dich eine andere Entscheidung für besser halten und treffen, das ist völlig dir überlassen.
Aber du kannst nicht die Wirkung wegreden, denn sie ist nunmal da.
 
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  • Zwei neue Kitten Beitrag #12
Da hatte ich eindeutig falsch verstanden. Aber ein längeres Wachstum oder besondere Größe durch Kastration ist mir trotzdem neu, konnte ich noch nie beobachten.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #13
Hi,

wir haben zwei Katerle ende Dezember bekommen, angeblich 8 Wochen. Anfang März glaub ich sollte der Kastratermin sein und eine Wocher vorher hat Fuzzi angefangen zu markieren. Glaub mir, das willst du nicht erleben... Wir sind nur noch mit UV Lampe und Urinentferner durchs Haus gejagt und waren ständig am Putzen. Das Markieren hält auch noch 3-6 Wochen (sagt man) nach der Kastration an.

Ich hätte mich jetzt gefreut wenn ich nen Monat früher hin wäre.

Meine Tierarzt hat nur ein Gewicht von mind 2 kg vorausgesetzt und so weit entwickelte Hoden, dass man sie problem spüren kann. Wenn die zwei Dinge zutreffen kann ohne Bedenken kastriert werden.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #14
Aber ein längeres Wachstum oder besondere Größe durch Kastration ist mir trotzdem neu, konnte ich noch nie beobachten.

Durch die Kastration an sich ändert sich auch nichts am Wachstum, nur durch die Frühkastration, da eben die fehlenden Sexualhormone dafür sorgen, dass sich die Wachstumsfugen langsamer schließen.
Wenn man später kastriert, so mit 6 Monaten oder so, wenn die Hormone schon da sind, ändert sich am Wachstum nichts.

Hab mal zwei Links rausgesucht, schau hier:



 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #15
Ich habs nochmal nachgeschlagen in der einzigen mir bekannten Studie zur Frühkastration:

Es wurde beobachtet, daß die langen Knochen bei den männlichen und weiblichen Katzen der Gruppen 1 und 2 länger wurden. Der Grund hierfür schien zu sein, daß die Knochen bei den Katzen der Gruppen 1 und 2 erst später aufhörten zu wachsen. Dies ist auch die Erklärung dafür, warum früher kastrierte Katzen oft größer (höher und länger) sind, als unkastrierte oder später kastrierte Katzen. Dies schien insbesondere bei den Katern der Fall zu sein.

Gruppe 1: 11 Kitten; diese wurden im Alter von 7 Wochen kastriert bzw. sterilisiert
- Gruppe 2: 11 Kitten; diese wurden im Alter von 7 Monaten kastriert bzw. sterilisiert
- Gruppe 3: eine Kontollgruppe von 9 Kitten; diese wurden erst nach vollständiger Reife und nach Beendigung der ersten Phase der Untersuchung (12 Monate) kastriert bzw. sterilisiert)

Quelle (Übersetzung von Amy Stadter)


Original in Englisch (Early Spay/Neuter in the Cat von Diana Cruden)


Wenn es das ist, was die Tierärzte meinen, dann sind wir jetzt schlauer :)

------

Das erhöhte Risiko für Arthrose kann ich (als Laie) nicht einschätzen. Primär gehe ich von einer Unterversorgung der Knorpel mit Gelenkflüssigkeit aus, z.B. auch als Folge einer Darmkrankheit.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #16
Huhu,

das wurde zwar bereits gesagt, aber ich sag es gern noch mal aus eigener Erfahrung: Nicht die Kitten zum Kuscheln o.ä zwingen. Ihr habt sie ja auch erst seit 2 Tagen. Ich habe mit meinen beiden sehr viel gespielt, ab der 3. Nacht schliefen sie bereits in meinem Bett (am Fußende, später am Kopfende/ auf mir drauf, heute wieder am Fußende/auf mir drauf). Meine beiden hopsten mir einfach irgendwann auf den Schoss, um zu kuscheln - das kam sehr schnell. Als sie klein waren, kamen sie z.B. immer nach dem 1. Frühstück noch mal zum Kuscheln. Ich hab sie nie festgehalten, auch nicht als ich anfing sie mal probeweise auf den Arm zu nehmen. Ich hab sie immer sofort losgelassen, wenn sie die Regung zeigten, wegzuwollen. Meine beiden sind jetzt 1 Jahr und 4 Monate alt und meine Momo lässt sich seit Kurzem auch endlich mal auf den Arm nehmen und genießt es. Hätte ich die beiden jemals zum Kuscheln gezwungen: Ich denke nicht, dass sie dann freiwillig zum Kuscheln kämen oder ich Momo mittlerweile auch mal auf den Arm nehmen könnte ohne dass sie gleich weg will.

Nur zur Klarstellung: Momo kommt zum Kuscheln. Aber sie hat sich bis vor Kurzem nicht auf den Arm nehmen lassen bzw. es nicht lange "ausgehalten".
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #17
Vielen Dank habe mir den Link gleich mal abgespeichert, sehr interessant.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #18
Wenn es das ist, was die Tierärzte meinen, dann sind wir jetzt schlauer :)

Ob es das ist, was Tierärzte meinen, weiß ich nicht, aber zumindest war es genau das, was ich meinte, ja :)

Primär gehe ich von einer Unterversorgung der Knorpel mit Gelenkflüssigkeit aus.

Auch das war Thema in einem Seminar der Ausbildung, neben der Arthrosegefahr, ja.
Dadurch, dass die Knochen schneller wachsen als vorgesehen, kommen sie mit der Verknöcherung des hyalinen Knorpels nicht mehr nach.
Daraus folgt dann, dass die Knorpelschicht deutlich dicker wird als sie werden sollte und dadurch am oberen Ende nicht ausreichend versorgt wird.
 
  • Zwei neue Kitten Beitrag #19
  • Zwei neue Kitten Beitrag #20
Ich habs nochmal nachgeschlagen in der einzigen mir bekannten Studie zur Frühkastration
Ja, ich kenne auch nur diese, die immer herhalten muss, sage auch gar nichts dagegen, aber Zitat aus deinem Link: "Das Projekt in Florida dauerte von 1991 bis 1992". :???:

Oh man, warum gibt es zu -für Tierhalter so wichtigen- Themen wie Frühkastration und Impfungen eigentlich immer nur eine viel zu kurz laufende und uralte Studie aus Amerika? Grmpf.
 
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