dritte Katze sinnvoll?

Diskutiere dritte Katze sinnvoll? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; hach, ich bin so hin- und hergerissen.. Also um eure Diskussion mal aufzugreifen, ich denke Hugo ist schon eher der Raufbold, zur Zeit versucht...
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #21
hach, ich bin so hin- und hergerissen..

Also um eure Diskussion mal aufzugreifen, ich denke Hugo ist schon eher der Raufbold, zur Zeit versucht er es halt nur nicht mehr, weil er scheinbar weiß, dass er damit nicht weit kommt.. Und auch wenn es so oder so klappen kann, würde ich dennoch einen Kater bevorzugen, einfach weil da doch die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, höher ist.

Feli hat momentan eine Verletzung am Auge und darf eigentlich nicht raus.. So ganz klappt das leider nicht, da sie dann wortwörtlich die Wände hochgeht, also lassen wir sie doch hin und wieder raus, nur nicht so lange und auch nicht abends.. Auf jeden Fall scheint sie deshalb etwas gefrustet zu sein, und wer bekommt das ab? Der Kater, der da so blöde im Weg rumliegt.. :-(

Der Link ist übrigens sehr schön :) Genauso lief das bei uns, als die beiden noch gespielt haben.. Feli jagt Hugo, Hugo jagt Feli, Hugo schmeißt sich auf Feli, ihr wirds zu viel und sie dampft genervt ab. Hugo bleibt mit fragendem Gesichtsausdruck zurück.. "was war denn jetzt verkehrt?" ;-)

Also wenn ich bei der Sache wirklich nur an Hugo denken würde, wäre es eigentlich keine Frage.. Dann würden wir das mit dem Kumpel auf jeden Fall probieren.. Meine Sorge ist halt nur, dass Feli damit nicht klarkommen würde.. Aber wahrscheinlich wird man das letztendlich nur herausfinden, wenn man es versucht, da hilft das ganze spekulieren nichts.. (das soll jetzt aber noch keine Entscheidung sein! ;-))

Ich wüsst ja auch einfach unheimlich gern, was bei unseren Mietzen abgeht, wenn sie unterwegs sind.. Ob Hugo vielleicht doch schon jemanden gefunden hat, bzw. ob er sich überhaupt mit anderen Katzen/Katern auseinandersetzt..

Achja.. auf jeden Fall werden wir das zuhause nochmal näher besprechen..
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #22
Also ich habe so eine Situation auch hier zu Hause und zwar nicht zwischen Mutter und Sohn, sondern zwischen 2 kastrierten Katern.

Wir hatten Joker erst mir 2 Jahren bekommen und ihn da auch erst kastrieren lassen. Er war/ ist! so verspielt, dass wir relativ schnell entschieden haben, dass hier noch jemand dazu muss - unabhängig davon, dass man Katzen eh zu zweit halten sollte. Da wir (zu Hause bei Mama und Papa ;) ) immer nur eine Katze hatten und die meisten Leute, die ich kenne auch immer nur eine Katze haben, war es damals für mich noch nicht so selbstverständlich, dass man in jedem Fall zwei zu sich holt. Naja, Joker hat ziemlich schnell gezeigt, dass er unbedingt 'nen Kumpel braucht.

Also haben wir Boomer mit 12 Wochen abgeholt. Da Joker so verspielt ist, fanden wir, dass er garantiert nicht von so einem kleinen Wurm überfordert wäre. Und so ist es auch bis heute nicht -- was die Spielerei angeht.

Sie raufen, schmettern durch die Bude und Jokers Fell fliegt wie kleine Windhexen überall durch die Wohnung. Boomers Pfoten sind auch immer mit Jokers Fell gespickt.

Man findet sie nie 2 Meter voneinander entfernt, ABER: Joker will einfach niemals mit Boomer kuscheln :cry: .Sobald Boomer sich klammheimlich dazulegt (und das versucht er oft) steht Joker sofort auf und legt sich ein wenig weiter weg. Inzwischen weiß Boomer auch, dass er so Jokers Plätzchen bekommt, wenn er denn selbst da drauf möchte. Aber ziemlich oft legt sich Boomer einfach nur zu Joker, naja-- um halt bei Joker zu sein. Und Joker geht immer weg...und ich habe auch den Eindruck (vll. absolute Vermenschlichung) dass Boomer darüber dann traurig ist.

Joker ist sehr verkuschelt, wenns um uns geht. Man nirgendwo eine Minute still sitzen, ohne dass er versucht sich an dir hochzuziehen mit viel Schnurren und Gesabber.
Boomer hingegen würde nie allein zum kuscheln kommen. Er ist zwar immer um uns herum, aber damit zufrieden einfach neben uns zu liegen. Er ist halt eine "am-Boden-streichel-Katze".

Auch putzen sie sich gegenseitig nie. Also nicht ausgiebig. Manchmal wenn Boomer sich gerade zu Joker gelegt hat, leckt Joker ihm 2 -3mal kurz übers Ohr. Dabei guckt er aber eher, als wenn er ihn damit loswerden wollen würde. Das sieht nicht nach liebevoller Geste aus.

Aber wehe, die beiden sind mal aus Versehen durch eine geschlossene Zimmertür voneinander getrennt...das Gejammer hält einer aus...

Ich verstehs einfach nicht... :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #23
Also wenn Hugo gerne raufen mag, würde ich mich nach einem gut sozialisierten, raufigen Katerchen, circa ein Jahr alt, umsehen. Viel älter oder jünger sollte er nicht sein, Hugo ist ja gerade so im Flegelalter und da braucht er wen, der genauso Flegel ist wie er und ihm körperlich auch etwas entgegensetzen kann (also besser kein Kitten - das wäre genauso überfordert wie die arme Feli).

Hugo scheint ja auch recht sozial zu sein und hat verstanden, dass Feli es nicht mag, wenn er sich mit ihr prügeln möchte. Wenn sein Raufekumpel genauso sozial ist (am Besten nach einem Kater umsehen, der in einer Katzengruppe groß geworden ist - dann hat der im Laufe seines jungen Katerlebens nämlich schon viiiiele Mädels getroffen, die ihm lieber feste eine auf den Deckel gegeben haben, als mit ihm zu spielen :mrgreen: ), dann versteht der Felis Fauchen schon richtig und weiß dann "Uh, ne, die mag keine kleinen rüpeligen Jungs, ich geh lieber zu Hugo, da kann ich mich prügeln und kloppen!" Eine erfahrene Tierschutz-Pflegestelle kann das auch gut einschätzen und kennt ihre Pappenheimer. Dann müsstet ihr euch auch keine Sorgen um Feli machen, die dürfte die Queen des Haushaltes bleiben und die Jungs könnten nach herzenslustig katerige Katerdinge machen.

Will euch auch jetzt nicht zu viele Hoffnungen machen (ein zusätzlicher Mitbewohner ist eben nur ein zusätzlicher Mitbewohner und kein pelziges Wunderheilmittel auf vier Beinen!), aber vielleicht entspannt es sich dann auch wieder zwischen Feli und Hugo. Könnte ja sein, dass sie ihn nur deshalb so auf Abstand hält, weil er, sobald sie auch nur ein bisschen nett zu ihm ist, wieder mit seinen Katerflausen anfängt?

@Salomischa: Schön, dass es bei euch mit Kater und Katze immer so gut geklappt hat! Leider tut es das eben nicht immer, sondern wird sogar mit schöner Regelmäßigkeit zum Problem, wenn der Herr nicht so verständnisvoll ist wie Hugo und die Dame nicht so durchsetzungsstark wie Feli... wir haben hier im Forum gefühlt alle paar Wochen einen "Hilfe! Kater "mobbt" Katze!"-Thread, wo das Mädchen sich nur noch nach draußen traut, wenn der Junge nicht da ist und auch unsauber und total verstört wird, einfach, weil der Kater nach Katerart mit Karacho auf sie draufspringt und sie das nicht als Spielaufforderung, sondern als bösen Angriff interpretiert. Deswegen würde ich auch grundsätzlich von der Kater-Katze-Kombination abraten, es sei denn, die in Frage kommenden Tiere sind schon in einem Alter, wo sich das Spielverhalten nicht mehr ändert, und ihr Spielverhalten passt tatsächlich zusammen.
 
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