Hallo,
ich habe mich gerade erst hier in dem Forum angemeldet, weil ich mich wegen unserer Katze so hilflos fühle. Sie ist sehr krank und trotz Besserung geht es ihr nun doch wieder schlechter. Ich habe große Angst, dass man ihr nicht mehr helfen kann
Es geht um Fee, sie ist ungefähr 10 Jahre alt (ihr genaues Alter kenne ich nicht, weil sie eine Straßenkatze war). Vor etwa 2 Monaten fing es mit vermehrtem Erbrechen bei ihr an. Selten direkt nach dem Fressen, sondern oft in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. An manchen Tagen ging es den ganzen Tag immer so weiter. Wir waren ziemlich schnell mit ihr beim Tierarzt, weil wir das Problem bereits schon mal bei ihr erlebt haben. Damals hatte sie allerdings vermutlich etwas Heu herunter geschluckt und es ging ihr bald wieder besser. Dieses mal hielt das Erbrechen aber an und die Tierärztin hatte Sorge, dass es ein Tumor im Darm sein könnte. Die Blutkontrolle vorher ergab keine Ergebnisse auch die zuerst vermutete Bauchspeicheldrüsenentzündung hat sie ausgeschlossen. Deshalb hat sie eine OP gemacht, bei der Proben vom Darm genommen wurde. Zudem hat sie eine Verklebung unterhalb des Magens entfernt. Nach zwei Tagen durfte unsere Katze wieder nach Hause. Übergeben hat sie sich nur noch zwei mal, aber fressen wollte sie nur sehr wenig und an zwei Tagen gar nichts. Beim Fädenziehen hat die Tierärztin dann entdeckt, dass sie eine Gelbsucht entwickelt hat. Sie musste erst mal in der Praxis bleiben und bekam tagelang Infusionen. Die Leberwerte waren extrem hoch und haben sich nach einem kurzen Abfall wieder extrem erhöht. Sie wurde zu der Zeit zwangsernährt und hat sogar wieder selbst ein wenig gefressen. Trotzdem gingen die Werte nicht runter. Der Grund war ein Gallenstau, der in einer zweiten OP gelöst werden konnte. Ab da ging es ihr von Tag zu Tag besser. Die Werte sanken fast auf normal, sie fraß ein wenig und wirkte auch so wieder gesünder. Nach 15 Tagen durften wir sie endlich wieder nachhause holen. Gestern abend war sie ziemlich neben der Spur, wahrscheinlich erst mal, weil sie sicherlich etwas traumatisiert ist. Sie hat so viel mit machen müssen und war so lange von uns und ihrem zuhause getrennt. Sie hat sich ein wenig verkrochen, fraß dann aber etwas Trockenfutter und lag den Abend immer wieder auf meinem Schoß und war entspannt. In der Nacht hat sie sich plötzlich wieder übergeben, dann noch mal in der Früh und in der Mittagszeit wiederholt. Sie verkriecht sich, möchte in Ruhe gelassen werden, schnurrt aber, wenn man sich streichelt. Man sieht ihr an, dass es ihr gar nicht gut geht ...
Um 16:00 Uhr werde ich bei der Tierärztin anrufen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie nun noch eine Idee hat, was der Katze helfen könnte. Sie hat jetzt schon so viel mitmachen müssen und wie es aussieht, war das alles umsonst und wir stehen wieder an der selben stelle.
Ich erhoffe mir hier nicht so viel, aber vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches erlebt und weiß noch einen Rat. Wir wollen sie noch nicht aufgeben
