Fip endet leider immer tödlich, da kann man nur zeitnah erlösen, um das Leiden nicht noch zu verlängern, da muss man dann schauen, wie lange noch Lebensqualität vorhanden ist. Manchmal gelingt es durch Gabe von hochdosierten Cortison die Lebensqualität noch eine Zeitlang verbessern.
Allerdings ist Fip auch eine Krankheit die oft fehldiagnostiziert wird oder vorschnell, wie hier, einfach so in den Raum geworfen wird. Fip ist sehr schwer zu diagnostizieren und da sollte man sich auf jeden Fall an eine TK wenden und alle Tests machen lassen, auf andere Krankheiten um diese auszuschließen, Coronatiter ermitteln, vor allem aber großes Blutbild mit Elektrophorese um die für Fip typischen Verschiebungen bei den Eiweißen und Globulinen nachzuweisen, der genaue A/G-Quotient muss ermittelt werden.
Wenn der Bauch immer dicker geworden ist, hat er vermutlich auch einen "Erguss" dann sollte er zeitnah punktiert werden, zum einen um die Flüssigkeit zu untersuchen und zum anderen, um ihm Erleichterung zu verschaffen, weil das Wasser dann auf die anderen Organe drückt.
Allerdings spricht Flüssigkeit im Bauchraum im Zusammenhang mit Fieberschüben, leider schon sehr für Fip.
Wurde Fieber gemessen? Hat er Fieberschübe?
Was auch klassisch für Fip ist, dass Antibiotika nicht anschlagen und auch entwässernde Medikamente so gut wie keine Wirkung haben, die Fieberschübe bekommt man meist mit Medikamenten ganz gut in den Griff.