Hallo Mietzemau. Uih das klingt ja schon dramatisch!
Toll, dass Du dich um die Mutter und die Kleinen kümmern willst! Ja, da kommt einiges auf dich zu, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es das wert ist.
Allerdings werden dir Mutterkatze und die Kleinen das Leben ganz schön auf den Kopf stellen und viel Kraft verlangen. Auch müsstest Du dich mit vielen Infos eindecken, wie du die Kleinen am Besten großbekommst. Aber da können dir hier erfahrene Katzenhalter helfen und viele Infos kann man sich auch schon aus vorhandenen Beiträgen ziehen. Wenn Du Zweifel hast, ob Du das wuppen kannst: Wende dich ans Tierheim. Je nach Stand der Dinge haben die evtl. wieder Kapazitäten frei. Bei uns in der Gegend haben sie gerade den ersten Schwung des Jahres vermittelt und könnten wieder aufnehmen.
Dort kann man dir wahrscheinlich auch eine größere Transportbox (z.B. für Hunde) leihweise zur Verfügung stellen. Ich würde dort mal alle Bedenken und Fragen offen ansprechen.
Auch würde ich mich schriftlich mit der jetzigen Halterin absichern, dass du die Katzen übernimmst. Weißt Du denn irgendetwas darüber, wo die Katze und ihre Kleinen herkommen?
Meine Tendenz wäre in so einem Fall eher, die Katzen möglichst bald da rauszuholen und zu versorgen. Mit drei Wochen können sie eine Stunde von ihrer Mutter getrennt sein, ohne dass ihnen groß etwas passiert. Ja, es wäre Stress für alle Beteiligten. Aber ihre Umstände sind ja jetzt schon nicht gut. Ist die Mutterkatze denn zutraulich oder eher ängstlich?
Ich weiß nicht, wie die Züchter es handhaben: Wir haben unsere Kitten damals getrennt von der Kätzin zum Tierarzt gebracht, da sie wahnsinnig panisch auf Transportboxen reagiert und wir Angst hatten, sie würde beim Versuch sich zu befreien die Kleinen unabsichtlich verletzen. Ich würde immer versuchen für meine Katzen möglichst wenig Streß zu verursachen, ABER wenn "Gefahr im Verzug ist" würde ich auch den schnellsten Weg wählen.