Zweitkatze: ja oder nein?

Diskutiere Zweitkatze: ja oder nein? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben! Ich würde mich über ein paar Ratschläge und Meinungen zu meiner Situation sehr freuen, da ich mir sehr unschlüssig bin was ich...
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #1
Lorena

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Hallo ihr Lieben!

Ich würde mich über ein paar Ratschläge und Meinungen zu meiner Situation sehr freuen, da ich mir sehr unschlüssig bin was ich machen soll :-?

Es geht um folgendes:
Ich bin stolzer Dosenöffner einer 6-jährigen Katze Shila. Diese hatte auch bis vor etwa einem Jahr noch einen Spielgefährten. Die beiden sind zusammen aufgewachsen und haben sich eigentlich immer super verstanden. Gespielt, gekuschelt und alles was dazu gehört. Als beide etwa 3 Jahre alt waren fing es an zu kriseln. Am Anfang war es noch relativ harmlos. Das kuscheln und spielen hörte auf und es wurde sich eben noch "akzeptiert". Mit der Zeit fing Shila aber an die andere Katze nur noch zu jagen und zu attackieren so dass es nur noch Stress für beide Katzen waren. Auch alle möglichen Versuche die beiden wieder zu versöhnen blieben leider erfolglos so dass die zweite Katze nun vor einem Jahr bei meiner Mutter untergekommen ist. Seit dem lebt Shila alleine bei mir und meinem Mann.
Es wäre noch zu erwähnen, dass bei den ganzen Streitereien Shila der Auslöser und Unruhestifter war. Die andere Katze war die liebste und umgänglichste Katze die ich bisher erlebt habe.

Nun ist Shila wie gesagt seit einem Jahr alleine bei uns. Die Situation ist zwar besser als vorher, dennoch bin ich eigentlich kein Vertreter von Einzelkatzenhaltung. Sie war zwar schon immer von klein auf sehr auf Menschen fixiert, dennoch kommt es mir so vor, dass dies noch extremer geworden ist, seit dem sie alleine ist. Nun hat sie zB. als neue Angewohnheit nur zu essen, wenn einer von uns beiden mit in die Küche kommt, sie ist sehr redselig geworden und schläft teilweise mehr als üblich (Krankenheiten wurden bereits ausgeschlossen). Dies könnten also auf jeden Fall Anzeichen sein, dass ihr doch ein Katzenfreund fehlt..

Nun stellt sich mir die Frage: macht eine Zweitkatze sinn oder nicht? Ich habe große Bedenken, das es mit einer anderen Katze auch nicht klappt. Gerade weil es schon einmal nicht geklappt hat und die beiden ja sogar zusammen aufgewachsen sind.

Vom Charakter her ist Shila anfangs ängstlich gegenüber Veränderungen aber sobald sie aufgetaut ist ist sie ein kleiner Rabauke. Ich würde sie als dominate aber nicht als selbstbewussteste Katze beschreiben. Dadurch das sie sich sehr auf Menschen fixiert hat, war auch Eifersucht schon immer ein großes Thema.
Andererseits zeigt sie sich interessiert an anderen Katzen. Wir hatten eine zeitlang Besuch von einer Nachbarskatze auf der Terrasse die sie stundenlang von drinnen beobachtet hat ohne zur Furie zu werden. Bei dem Versuch die zwei sich mal beschnuppern zu lassen ist Shila allerdings fauchend davon gerannt - was ja aber auch eine relativ normale Reaktion ist.

Was meint ihr? Macht es Sinn oder sollte ich meine Shila als Einzelkatze "abstempeln"?

Über Ratschläge und Meinungen als Entscheidungshilfe wäre ich sehr dankbar.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #2
Dass sich zwei Katzen, die zusammen aufgewachsen sind, plötzlich nicht mehr verstehen, kommt ab und an immer mal wieder vor. Gerade wenn es Geschwister sind, habe ich das schon öfters mal mitbekommen.
Das bedeutet aber nicht, dass bei eine neuen Katze die selbe Situation auftritt.

Versuche es auf jeden Fall mal mit einer neuen Partnerin. Bei dem, was du von deiner Katze beschreibst, wäre entweder eine selbstbewuste soziale Katze, oder ein verspielter sozialer Kater passend.
Pflegestellen sind da fast bessesr als Ansprechpartner, da die Leute die Tiere besser kennen
und einschätzen können.
Sowohl bei einer Pflegestelle, als auch im Tierheim, hat du immer die Möglichkeit das Tier schweren Herzens wieder zurück geben zu können.
Nur solltest du dir immer bewußt sein, dass du gaaaanz viel Geduld und Ruhe brauchst bei Zusammenführung. Sofort aufgeben nach einem Monat ist nicht sinnvoll.

Wie beschäftigst du dich denn mit Shila?
Ich frage deshalb, weil ich selbst schon einiges mitgemacht habe mit mobbing unter Katzen.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #3
Danke für deine Antwort.
Es waren keine Geschwister aber sie sind beide relativ gleichzeitig bei uns eingezogen und hatten auch das gleiche Alter.

Shila macht auch nach wie vor noch Urlaub bei meiner Mutter mit ihren 2 Katzen. Nachdem Shila die ersten "Angsttage" überwunden hat und sich etwas eingelebt hat, fängt sie dort ebenfalls an die beiden Katzen aus dem Hinterhalt anzuspringen. In diesem Fall könnte es allerdings auch aus Unsicherheit passieren, da es ja schon eine Extremsituation ist und sie sich nicht in ihrem Revier befindet. Die zwei anderen sind eher softies so dass auch meine Vermutung wäre, dass es ggf. mit einer selbstbewussteren Katze funktieren könnte. Bisher hat Shila auch noch kein Kontra bekommen.. Allerdings habe ich auch ein paar Bedenken zwei dominate Katzen zueinander zu lassen. Gibt es dann nicht noch mehr Rangeleien? :-?

An eine Pflegestelle habe ich auch schon gedacht, da die Leute den Charakter doch besser einschätzen können, als Tierheimangestellte. Und eine entsprechende Vorauswahl wäre hier doch sehr wichtig.

Neben den ganzen typischen Spielen (Federpuschel, Bällchen, Maus-unter-der-Decke) genießt Shila nun auch endlich eine katzensichere Dachterrasse und abends ist meistens Kuschelzeit und dann liegt sie am liebsten mittendrin statt nur dabei ;-)
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #4
Hm... ist das Auflauern und Anspringen von Shila denn sicher böse gemeint? Oder möchte sie vielleicht einfach nur wild und vielleicht sogar raufig mit den anderen Katzen spielen und die finden das etwas bescheiden? Unser Lucky hatte auch die Angewohnheit, unserem anderen Kater von oben auf den Rücken/Hintern zu tätzeln oder überraschend auf ihn hinunterzuspringen oder ihm einfach entschlossen ins Kreuz zu hüpfen, aber das war keinen Zentimeter böse gemeint, sondern Spielverhalten. Die Katze auf der vorherigen Pflegestelle hat er damit so weit gebracht, dass sie unter sich gemacht hat, wenn er sie auf sie zu gelaufen ist - unser Opa hat einfach die Augen verdreht und es über sich ergehen lassen, ohne sich einschüchtern zu lassen.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #5
Mmmh.. das ist bei Katzen ja leider ein schmaler Grad und nicht leicht zu unterscheiden :-?
Anfangs war ich auch der festen Überzeugung das es nur spielen ist. Lauern, anpirschen und jagen findet sie super. Der Rauftyp ist sie allerdings nicht. Also nur ein halber Kater ;-)
Am Ende war es definitiv mobbing, da es auch Situationen gab in der Shila die andere Katze nicht mehr aufs Klo gelassen hat und ähnliches.
Zusammen Essen und auch mal zusammen (mit Abstand) auf der Couch liegen war immer in Ordnung.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es mit missverstandenen Spielversuchen angefangen hat und das der Knackpunkt in der Beziehung war. Zum Ende hin bin ich mir aber relativ sicher dass es nicht nur spielen war. Ich wünschte mir, man könnte wenigstens ab und zu mal in die Köpfe rein schauen.. :???:
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #6
Wenn sich andre Katzen wegen Shila nicht mehr auf Klo trauen, ist das tatsächlich kein Spiel mehr. Sowas hatte ich bei mir auch schon zweimal erlebt.
Ich vermute es könnte mitunter daran liegen, wenn die Mietzen zu früh von der Mutter weggenommen wurden.

Da würde ich es eher mit einer Zweitkatze/Kater versuchen, welches ein oder zwei Jahre älter ist, total verspielt, sehr sozial, und sich nix gefallen lässt. Also nicht eine, die sofort zuhaut. Sondern die halt einmal kurz ne Ohrfeige verpasst um Klarheit zu schaffen, danach aber wieder zum Kuscheln kommt.
Ich denke, deine Fellnase brauch mal etwas Erziehung von einem andren Fellknäull ;-)
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #7
Darf ich fragen wie du das mobbing bei dir in den Griff bekommen hast?

Und Volltreffer: Shilas Mama ist leider ca. 10 Woche nach der Geburt gestorben so dass ihr wirklich ein paar Wochen Erziehung von der Mutter gefehlt haben.

Den Gedanken mit einer etwas älteren Katze finde ich auch interessant. Ich hätte bisher zu einer 1-2 Jahren bis maximal gleichaltrigen Katze tendiert, damit Shila schon ihren Rang behalten kann. Allerdings ist der Erziehungsfaktor natürlich auch ein guter Gedanke.

Generell noch eine Frage zu der Auswahl der Zweitkatze bezüglich des Alters: mir ist klar dass man kein kitten nicht zu einer Erwachsenen Katze setzen soll. Aber inwieweit ist das Alter der Katze denn entscheidend wenn der restliche Charakter und das Aktivitätslevel gut zusammen passen?
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #8
Darf ich fragen wie du das mobbing bei dir in den Griff bekommen hast?
Bei dem Pflegekater, den ich hatte, hab ich es nur insoweit in den Griff bekommen, dass ich ihn ständig beschäftigt habe. Aber da waren halt gut 9 Jahre altersunterschied, und der Rabauke wurde auch zu früh von der Mutter weggenommen und wurde als Einzelkatze von seinem Besitzer regelrecht dazu erzogen/motiviert z.B. eine menschliche Hand als Spielzeug zu betrachten. Im Sinne von, da darf man reinbeissen und kratzen. :-(

Bei meiner tauben Katze musste ich immer, wenn ich zu Hause war, für sie dasein. Mit ihr kuscheln und spielen.
Der Pflegekater war nur ca. 1 Monat bei mir wegen einer Notfalllösung. In seinem neuen Zuhause hatte er dann Freigang und einen Kumpel. Und plötzlich hat der sich komplett gewandelt und wurde total sozial. Man sieht also, auch mobbende Tiere brauchen einfach nur das richtige Zuhause und kommen mit Artgenossen klar.
Die taube Katze musste ich schweren Herzens an jemand weitervermitteln, da sie gut 24 Stunden jemand um sich brauchte. Seither geht es ihr auch super.

Bei meinem jetzigen Kater habe ich gut ein Jahr lang gekämpft, gemacht und getan. Mit clickern, viel Beschäftigen und meiner Erstkatze das Gefühl vermitteln, dass der Kater sich nicht ständig dazwischen drängen darf. Ich habe ihr das Gefühl von Sicherheit vermittelt, und ihm das Gefühl von Geborgenheit im neuen Zuhause.
Mit beiden habe ich immer wieder Inteligenztraining gemacht und viel gespielt.
Dinge wie z.B. zusammengeknüllte Zeitungen auf dem Boden wo ich Leckerlies reinwerfe, fordern beide dazu auf, gleichzeitig in enger Nähe etwas zusammen zu machen.
Viele Spiele mit Leckerlies, wo sich beide gezwungenermasen näher kommen müssen, haben viel dazu beigetragen, dass die Lage relaxt geworden ist. Bei der Gier nach Leckerlies vergessen die Tiere oft ihre Angst.

Generell noch eine Frage zu der Auswahl der Zweitkatze bezüglich des Alters: mir ist klar dass man kein kitten nicht zu einer Erwachsenen Katze setzen soll. Aber inwieweit ist das Alter der Katze denn entscheidend wenn der restliche Charakter und das Aktivitätslevel gut zusammen passen?

Wenn Shila mit ihren sechs Jahren noch recht verspielt ist, entweder eine 4-8 jährige Katze, oder einen Kater der etwa im selben Alter wie Shila ist.
Sie muss jemand haben mit dem sie sich auspowern kann, der/die aber sozial ist und einfach mal weggeht statt zuzuhauen.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #9
Der Pflegekater war nur ca. 1 Monat bei mir wegen einer Notfalllösung. In seinem neuen Zuhause hatte er dann Freigang und einen Kumpel. Und plötzlich hat der sich komplett gewandelt und wurde total sozial. Man sieht also, auch mobbende Tiere brauchen einfach nur das richtige Zuhause und kommen mit Artgenossen klar.
Schön solche Erfolgsgeschichten zuhören. Das ermutigt mich dass ich die Hoffnung nicht aufgeben muss und es sich lohnt es zu versuchen :)

Mit beiden habe ich immer wieder Inteligenztraining gemacht und viel gespielt.
Dinge wie z.B. zusammengeknüllte Zeitungen auf dem Boden wo ich Leckerlies reinwerfe, fordern beide dazu auf, gleichzeitig in enger Nähe etwas zusammen zu machen.
Viele Spiele mit Leckerlies, wo sich beide gezwungenermasen näher kommen müssen, haben viel dazu beigetragen, dass die Lage relaxt geworden ist. Bei der Gier nach Leckerlies vergessen die Tiere oft ihre Angst.
Das ganze Programm habe ich auch versucht. Das hat zwar auch für ein paar Stunden Frieden gesorgt allerdings leider nicht auf Dauer. Aber schön, dass es bei dir geklappt hat.

Wenn Shila mit ihren sechs Jahren noch recht verspielt ist, entweder eine 4-8 jährige Katze, oder einen Kater der etwa im selben Alter wie Shila ist.
Sie muss jemand haben mit dem sie sich auspowern kann, der/die aber sozial ist und einfach mal weggeht statt zuzuhauen.
Super, vielen Dank. Aber heißt dass das ich z.B. eine 2-jährige Katze mit passendem Charakter aufgrund des Alters ausschließen sollte?

Und noch eine Frage zur Zusammenführung. In meinem Fall wäre eine langsame Zusammenführung wohl sinnvoll so dass ich die neue Katze erst einmal separieren sollte. Das Problem ist, dass der einzige Raum den ich abtrennen könnte das Schlafzimmer wäre. Wenn der Neuankömmling nun die ersten paar Tage in unser Schlafzimmer einziehen würde (was mir auch etwas leid tun würde, da es recht klein ist) würde das nicht die Eifersucht von Shila schüren? Shila darf tagsüber immer auch ins Schlafzimmer allerdings wird sie nachts ausgesperrt - was sie meistens nicht so gut findet ;-) Wenn sie mitbekommt dass sie nicht rein darf aber wir nachts zu der Konkurrenz gehen, wäre das problematisch?
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #10
Wenn Shila bereits 6 jahre alt ist, würde ich eine 2-jährige Katze nicht als Partner dazu nehmen.
Klar kann es auch gut gehen. Aber Shila scheint aus einem bestimmten Grund zu mobben. Und ein jüngeres Tier hat unter umständen noch nicht so die Erfahrung wie es mit mit so einer Situation umgehen soll.

Das ganze Programm habe ich auch versucht. Das hat zwar auch für ein paar Stunden Frieden gesorgt allerdings leider nicht auf Dauer. Aber schön, dass es bei dir geklappt hat.
Nicht, dass du was falches bei mir denkst. Es hat nur in sofern geklappt, dass die beiden relaxter geworden sind und ab und an mal ein klein wenig Nähe miteinander zulassen.
Im Großen und Ganzen leidet mein Kater aber arg, weil meine Katze aus unersichtlichen Gründen Angst vor ihm hat.
Zumindest kann ich aber mit ruhigem Gefühl aus dem Haus und weiß, dass die beiden sich nicht in meiner Abwesenheit stressen.

Und noch eine Frage zur Zusammenführung
Wenn Shila nachts eh nicht ins Schlafzimmer darf, sehe ich das als weniger Problematisch.
Wieviele Zimmer stehen ihr denn sonst noch tag und nacht zur Verfügung?

Zur Zusammenführung könnt ihr auch eine einfache Trenntür nach ein oder zwei Tagen einbauen. So können sich die Tiere dann schon mal beschnuppern.
Ich muss mal das Foto suchen von meiner Trenntür die ich selbstgebaut habe. Vielleicht ist euch sowas hilfreich.
Im Prinzip ganz einfach. Einen Türramen aus Holz (billige Dachlatten) zusammen basteln. Dazwischen ein Netz (Katzennetz oder Hasennetz oder was andres stabiles) spannen. Halterungen für die Türangeln anschrauben. Einen Riegel anschrauben. Alte Tür aushängen, neue Katzentür einhängen.
Ganz einfach, nicht wirklich teuer, und alles ohne bohren. Habe selbst ich, ohne handwerkliche Begabung, ganz alleine hinbekommen.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #11
Wenn Shila bereits 6 jahre alt ist, würde ich eine 2-jährige Katze nicht als Partner dazu nehmen.
Klar kann es auch gut gehen. Aber Shila scheint aus einem bestimmten Grund zu mobben. Und ein jüngeres Tier hat unter umständen noch nicht so die Erfahrung wie es mit mit so einer Situation umgehen soll.

Das mit der Erfahrung ist ein guter Punkt. Was mir in der Zwischenzeit noch eingefallen ist, ist dass sich der Charakter einer 2-jährigen Katze ja ggf. noch nicht richtig gefestigt hat. Shila hat ja auch 3 Jahre lang glücklich und zufrieden mit ihrer Freundin zusammen gelebt. Nicht dass das ganze dann wieder von vorne los geht wenn die 2-jährige Katze dann 1-2 Jahre älter wird :roll:

Nicht, dass du was falches bei mir denkst. Es hat nur in sofern geklappt, dass die beiden relaxter geworden sind und ab und an mal ein klein wenig Nähe miteinander zulassen.
Im Großen und Ganzen leidet mein Kater aber arg, weil meine Katze aus unersichtlichen Gründen Angst vor ihm hat.
Zumindest kann ich aber mit ruhigem Gefühl aus dem Haus und weiß, dass die beiden sich nicht in meiner Abwesenheit stressen.


Oh das klingt ja dann doch nicht so idylisch wie gedacht. Aber immerhin herrscht soweit Frieden, das ist ja erst mal die Hauptsache auch wenn es natürlich immer schöner ist wenn man 2 hat die sich auch wirklich mögen und nicht nur akzeptieren.


Wenn Shila nachts eh nicht ins Schlafzimmer darf, sehe ich das als weniger Problematisch.
Wieviele Zimmer stehen ihr denn sonst noch tag und nacht zur Verfügung?
Wir haben eine 2 Zimmer Wohnung mit ca 65m². Gesperrt wird nur nachts das Schlafzimmer ansonsten steht ihr die komplette Wohnung rund um die Uhr zur Verfügung. Das blöde ist halt dass wir kein 3. Zimmer zum Absperren haben. Und auf der Dachterrasse mag ich natürlich auch keine neue Katze rund um die Uhr einziehen lassen :lol:

Ich muss mal das Foto suchen von meiner Trenntür die ich selbstgebaut habe. Vielleicht ist euch sowas hilfreich.
Oh, falls du davon ein Foto hast wäre das super. Ich habe schon öfters von der besagten Trenntür gelesen allerdings habe ich dazu noch kein richtiges Bild im Kopf. Handwerkliche Begabung ist bei uns Zuhause leider auch eher Mangelware.. :smile:
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #12
Oh, falls du davon ein Foto hast wäre das super. Ich habe schon öfters von der besagten Trenntür gelesen allerdings habe ich dazu noch kein richtiges Bild im Kopf. Handwerkliche Begabung ist bei uns Zuhause leider auch eher Mangelware.

Hier mal ein link, ab Beitrag 63:



Da ist ne Datei verlinkt bei der du evtl. auf bestätigen oder runterladen gehen musst.
Wenn du Bedenken hast irgendwas zu öffnen, sag Bescheid. Dann fotografiere ich nochmal meine eigene Tür im Detail und stelle die Fotos hier ein.
Und glaub mir, ich habe auch zwei linke Hände was handwerkliches anbelangt. Aber ich habe es ohne Hilfe geschafft.
Die Dachlatten kann man im Baumarkt bereits auf die richtige Länge zurechtsägen lassen. Die Schräge an den Latten haben sie bei mir verweigert, worauf ich feststellte, dass es auch ohne Schrägen geht.
 
  • Zweitkatze: ja oder nein? Beitrag #13
Hmm - folgendes:
Mein Ex-Pflegekater Thavo ist genauso, wie du Sheela beschreibst, nur eben als Kater. Er wird auf ca. 6 Jahre geschätzt, ist ein großer kräftiger Kerl, der aber eigentlich ein ganz lieber Racker ist. Aber im Umgang mit anderen Katzen hält er sich nicht an die sozialen Gepflogenheiten, blinzelt nicht, sondern geht einfach auf die andere Katze zu und will mit ihr spielen. Bei ihm ists denk ich nicht fehlende Sozialisierung, sondern er ist in seiner Art etwas "Dummbatzig" und poltrig. Er erinnert mich immer ein bißchen an Bud Spencer: großer kräftiger Typ mit nem Herzen aus Gold, der durch die Gegend poltert und dabei völlig unbedarft um sich haut ohne es zu merken. Mit anderen Kater kommt es dadurch zu echten Kämpfen, da er durch diese Art wie ein Chefkater wirkt - der er aber gar nicht sein will. Mit robusten Mädels kommt er gut klar - wenn er kontra kriegt, dann wird er weich und himmelt die Mietz dann an. Seine Vermittlung erfolgte entsprechend zu einer - nach Angaben der Besitzerin - robusten aber doch auch sozialen älteren Katze. Aber diese hat sich nun als doch weit weniger robust herausgestellt, als die Besitzerin dachte - sie gibt ihm kein kontra, sondern versucht ihm auszuweichen und hat jetzt eine eventuell streßbedingte Blasenentzündung bekommen. Er jagt sie nicht, aber geht immer wieder treudoof hin und will Kontakt mit ihr aufnehmen, was sie veranlaßt kreischend den Rückzug anzutreten - und er steht da und weint, weil sie ihn nicht erhört... Nun überlegen wir, ob es nicht sinnvoller wäre das abzubrechen - und als ich eben deine Beschreibung las, mußte ich an ihn denken und daß er passen könnte.

Das hier war die Vermittlungsannonce - zusammen mit seinem Kumpel Severin, der auch vermittelt ist.



Wo bist du angesiedelt? Thavo befindet sich derzeit in Köln.
Was meinst du?
Er ist allerdings den Menschen gegenüber ängstlich, ich konnte ihn streicheln, aber wird Zeit brauchen.
 
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