Die Dauer einer Zusammenführung ist sehr schwer vorauszusagen. Zwischen ein paar Tagen und ein paar Monaten ist da vieles möglich. Eigentlich sollte es bei Welpen etwas schneller gehen, die mögen ja prinzipiell neue Sachen noch recht gern. Wie alt ist denn der Hund?
Allerdings hast Du noch ein anderes Problem. Dein Kater ist zu jung. Er ist nicht vollständig sozialisiert. D.h. er spricht nicht mal die Katzensprache richtig. Jetzt muss er stattdessen die Hundesprache lernen. Das kann schnell schief gehen. Wenn er es übertreibt, und keine Grenze findet weil er das noch nicht gelernt hat, weiß Dein Hund sich vielleicht irgendwann nicht mehr zu helfen und macht kurzen Prozess.
Zudem sollten Katzen grundsätzlich nicht allein aufwachsen. Sie brauchen einen Katzenpartner um die Grundlagen des Zusammenlebens zu begreifen. Sie brauchen einen Tobepartner.
Jemanden, an dem sie die Fellpflege üben können. Jemand, der ebenfalls über Pheromone kommuniziert.
Jemand, der ihnen das Gesicht und die Ohren ausleckt, das können sie selbst nämlich nicht.
Und jemanden, bei dem sie auf ungefährliche Art Grenzen austesten können. Über Artgrenzen hinweg ist das leider immer ein Risiko.
Dein Hund kann eine phantastische Ergänzung für ein Katzenleben sein, aber leider ist er kein adäquater Lernpartner.
Ich würde Dir daher dringend raten, noch einen zweiten Kater zu besorgen, vielleicht ein paar Wochen älter, mit guter Sozialisation. Wesentlich älter nicht, dann kann er mit Welpen nichts mehr anfangen. Von einer Katze würde ich auch abraten, das gibt sehr oft Probleme, wenn sie erwachsen sind.