Angst und Unmut

Diskutiere Angst und Unmut im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Katzenfreunde, dies ist mein zweiter Froumversuch, da mir bis jetzt noch niemand konkrete Fragen beantworten kann. Zur Situation...
  • Angst und Unmut Beitrag #1
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palim-palim

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Hallo Katzenfreunde,

dies ist mein zweiter Froumversuch, da mir bis jetzt noch niemand konkrete Fragen beantworten kann.

Zur Situation:

Unserer 7 monatiger Lui (männlich, noch unklastriert) ist nun seit ca. 3 Wochen in dem Haus meiner Eltern eingezogen. Hier lebt bereits ein alteingesessener Kater ( 6 Jahre kastriert). Die Zusammenführung ging schleppend, das heißt ich hab wohl schon ne Menge Fehler gemacht, da ich sie zwischendurch wegen den Streitereien getrennt habe. Ich weiß die Kombi ist alles andere als gut aber die lange Vorgeschichte lass ich jetzt mal weg.

Vor einer Woche wurde dem neuen ins Auge gekratzt, konnte glücklicherweise gerettet werden.
Ich bin echt am Ende mit meinem Latein, der Alte geht immer auf den Neuen los wenn der sich frei bewegen will.(lauert auf, rennt hinterher, bringt sich in Positionen direkt über Lui) Zankerein und Knurren kommt nur von der neuen Katze. Komisch ist auch dass der Alte ihn anschmatzt und leidlich rummiaut. Der Neuzugang hat echt Angst vor dem alten, flüchtet in die Ecke und versteckt sich unter unseren Beinen. Beides sind normalerweise Draußenkatzen ( Lui grad wegen des Auges nicht, was schon mega schwierig ist )

Ich kann ab nächster Woche nicht mehr regelmäßig hier sein, Studienbedingt. Meine Mutter kümmert sich, jedoch muss diese auch arbeiten. Mrein alter Kater ist echt dominant. Was soll ich nur machen? Ich hab Angst das bald wieder was schlimmes passiert. Felliway bringt gar nichts..

Kastration werde ich bald machen, obwohl mir das eigemntlich noch zu früh ist mit 7 Monaten und er auch noch nicht geschlechtsreif ist... Mit Wasser bespritzen probier ich jetzt auch mal. Aber soll ich die beiden machen lassen? Das auflauern des Großes und das Verstecken des kleinen tolerieren oder bis zur Kastration keinen Kontakt mehr ? :cry:
Bin für jeden ernst gemeinten Rat dankbar...
 
  • Angst und Unmut Beitrag #2
Sieben Monate ist alt genug zum Kastrieren und es dauert ja auch noch einen Monat bis der HOrmonstatus runtergefahren ist.
Die Kombination hört sich nicht so gut an, war denn der ältere Kater bisher immer allein?
 
  • Angst und Unmut Beitrag #3
Und bitte lass den Kleinen nicht raus solange er nicht die Kastra plus 6 Wochen hinter sich hat. Ob er potent ist oder nicht kann man ja nicht von außen sehen.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #4
Leider ja, also der Große war immer alleine. :oops:

Aber könnte es nicht, auch wenn der Anfang sehr schwierig ist, eine Bereicherung sein? Bzw. da es Freigänger sind das nebeneinander-Leben erleichtern?

Bis vor dem Unfall gab es auch weniger Kloppe, wie geschrieben dass mit der Raumtrennung war wohl alles andere als clever...


Okay ich werde Montag gleich einen Kastrationstermin festlegen (hoffe da treten keine Harnwegsinfektionen aufgrund Unterentwicklung auf???) Meine Tierärztin meinte halt, dass wir lieber bis Dezember warten, allerdings war die Situation auch anders, Lu hat noch nicht hier gewohnt. Und außerdem dass man Geschlechtsreife auch an Urinmarkierung merkt.

Und meint ihr bis dass ich die Vergesellschaftung absofort stoppen soll? Der Augenkratzer hat mir echt Angst gemacht.

Mit unserem Hund kommen alle allerdings super klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Angst und Unmut Beitrag #5
Wie gut wurden die beiden denn als Kitten sozialisiert? Weißt du etwas darüber, wie alt waren sie als sie von der Katzenmutter und den Geschwistern getrennt worden sind?

Wie lange hat der 6jährige Kater allein gelebt?

Die Kombination ist natürlich ungünstig und wenn ihr es noch schaffen wollt, müssen alle mitmachen und viel Ausdauer und Geduld mitbringen.

Der Kleine ist längst alt genug für die Kastration, meine Katzen sind mit 5 Monaten kastriert worden, die Katzen meiner Schwester sind frühkastriert (12/13 Wochen), alle haben sich trotzdem prächtig entwickelt.


Da es sogar schon zu Verletzungen gekommen ist, würde ich sagen, erstmal einen Break reinbringen und alles zurück auf Anfang.

Die beiden erstmal komplett trennen, auch keine Gittertür, die sollen sich auch nicht sehen. Dann nach 3-4 Wochen eine Gittertür anbringen.

Nach und nach anfangen dann durch Austausch von Decken, Katzenklo und Spielzeug die beiden geruchlich einander näher bringen, auch abwechselndes Streicheln ist gut zur Geruchsübertragung. Dann langsam anfangen beide Kater in die Nähe der Gittertür zu locken und positive Erlebnisse schaffen: Spielen, Streicheln, Leckerlis usw. in Gegenwart des anderen aber immer noch getrennt.

Erst wenn beide Kater ganz entspannt bleiben auch wenn beide ganz nah an der Gittertür sind, lässt man sie wieder zusammen. Evtl. könnte auch Feliway und Zylkene die Zusammenführung fördern, sollte man aber mindestens 2-3 Wochen vor der Zusammenlassung damit beginnen.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #6
Beide haben ca. 9-10 Wochen bei der Familie gelebt. Wobei der ältere eine Katze aus unserem Dorf ist und nur 1 Geschwisterchen hatte.

Der 6jährige hat immer alleine gelebt, also Nachbarskatzen gabs, natürlich ne Menge Revierverteidigungen aber wir hatten keine weiteren. Unser Hund hat hier schon gelebt, alles problemlos.

oh man, also mindestens noch 3 Wochen muss der Kleine abgeschottet werden? Wie lange dauert es nach der Kastration bis er wieder raus darf? Ist es denn überhaupt vertretbar, dass eine Katze für längere Zeit im Zimmer eingeschlossen ist ? Ich mein es ist relativ groß hier, aber ich kann wie geschrieben nicht mehr regelmäßg hier sein und meine Mom ist ein Tierfreund klar, aber ist auch die meiste Zeit am Tag weg.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #7
Die Chance, dass die beiden sich in dieser Konstellation zusammenraufen, ist ehrlich gesagt gleich null. Der (potente) Eindringling, der nicht ausreichend sozialisiert wurde, und der alteingesessene Revierinhaber, der ebenfalls bereits viel zu früh, um ausreichend soziale Kompetenzen erworben zu haben, von der Familie getrennt wurde, werden SO nicht zusammenkommen.

Sieben Monate ist eigentlich schon zu spät für die Kastra, wenn du Pech hast, wird das auch nach dem Abklingen des aktuellen Hormonstatus' nichts mehr... Ich will dir keine Angst machen, aber ihr solltet auf alle Fälle Alternativen durchgehen.

Wichtig ist wirklich, dass der kleinere Kater UMGEHEND kastriert wird. Da Kater noch einige Zeit nach der Kastra "können", sollte er mindestens 6 Wochen nicht rausgehen.

Einen potenten Kater in den ungesicherten Freigang rauszulassen, das muss ich jetzt mal so deutlich sagen, ist unverantwortlich
!

Könntet ihr die Wohnung ggf. etwas 'aufteilen'? Das Tier die ganze Zeit alleine mit wenig Ansprache nur in ein Zimmer zu sperren, ist wirklich nicht gut und führt sicher nicht dazu, dass es sich normal entwickelt.

Vielleicht gäbe es da eine Möglichkeit?
 
  • Angst und Unmut Beitrag #8
Oh, es sind Freigänger, dass hatte ich gar nicht mitbekommen, dass macht es natürlich noch schwieriger.

Da muss ich saurier zustimmen, egal welches Alter und Geschlecht, unkastrierte Katzen haben im Freigang nichts verloren, auch ist es dann mit der langsamen Zusammenführung ein Problem, wenn beide Freigänger sind.

Dass die beide viel zu früh getrennt wurden und er Große immer allein war, macht es nicht besser und bei eine Zusammenführung mit Freigänger ist ohnehin meist kniffliger und langwieriger als bei Wohnungskatzen.

Da wird dir keiner sagen können, ob und wie hoch die Chancen sind, dass es überhaupt klappt.

Wenn er jetzt schon mit 9 Wochen getrennt wurde, jetzt 7 Monate alt ist und bereits Freigang hat, wie lange ist der Kleine denn schon bei euch?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Angst und Unmut Beitrag #9
Wir haben schon besprochen dass wir Montag direkt zur Tierarzt fahren.

Klingt vielleicht unglaubwürdig für dich, aber die meiste Zeit war Lui unter meiner Aufsicht draußen und ist am liebsten im Gebüsch oder im Sand wühlend unterwegs. Fängt Mäuse und ist definitiv keiner weiblichen Katze auf der Spur gewesen. Da bin ich mir sicher.

Da es sozusagen 2 Wohnzimmer sind geht das einigermaßen mit getrennten Räumen, heißt meine Mom kann sich abends hier aufhalten.
Aber 6 Wochen nicht raus lassen ist meiner Meinung nach unrealistisch. Sind nunmal Freigänger alles andere wäre Tierquälerei. Ein Tierarzt kann diese Risiken wohl auch einschätzen und in mir bekannten Fällen dürfen die Tiere schon nach einigen Tagen raus.

Wir versuche jetzt (Kastration möglichst Montag) weiterhin keinen Sichtkontakt zuzulassen. Geruchsaustausch, Deckenwechsel, Steichelwechsel zu realisieren. Wochenende kann ich wieder hier sein. Dann probieren wir die Gittermethode mit Ablenkungen, Loben etc. und wenn das klappt werden sie wieder zusammengeführt.
Hier kommt nun meine Frage wieder ins Spiel- wenn alter Kater anfängt zu schmatzen, starren usw. soll ich es denn wieder lassen? bzw. wenn der neue wieder schiss hat und sich verkriecht? Das heißt also gar nicht erst das Gitter entfernen? UNd wenn ich es denn entferne und die Katzen sich zanken, heißt Großer verjagt Kleinen oder gar wieder Klopperei, sie sofort wieder außeinandersperren? Ich denke Rangkämpfe sind relativ normal? Ab wann sollte ich eingreifen?
Falls das der Fall wäre, würde ich es 1 Woche später erneut probieren.

Felliway habe ich gekauft, wusste aber nicht dass man das schon 2 Wochen vor Gesellschaftung einsetzen sollte?
Mein Alter Kater mochte das gar nicht,, hat sich sogar woanders im Haus schlafen gelegt deswegen hab ichs wieder aus der Steckdose gezogen...

Also was meint ihr dazu? schlechter Plan ? zu wenig Zeitraum?
Ich spreche hier mal nur diejenigen an die nicht von 6 monatiger Isolierung ausgehen.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #10
Naja, unter diesen Bedingungen und bei der Einstellung ist eine langsame Zusammenführung wohl nicht mehr möglich. Immer wieder zusammenlassen und trennen ist kontraproduktiv, dadurch wird es eher schlimmer als besser, einen Break kann man so auch nicht machen und wenn der Kleine schon gleich wieder raus soll, dann bringt es ohnehin nichts, so kann man keine langsame Zusammenführung machen.

Vermutlich ist der Zug bei dem älteren Kater nach 6 Jahren Alleinherrschaft ohnehin schon abgefahren, glaube nicht, dass der sich mit dem Kleinen freiwillig anfreundet und wenn keine langsame Zusammenführung in Frage kommt, sehe ich hier kaum eine Chance, ich bin dann hier raus.

Die Voraussetzungen waren von Anfang an schlecht und dann wurde hier auch von Anfang an falsch vorgegangen.

Wenn der Kleine schon mehrere Monate da ist und der alte Kater immer noch so aggressiv zu ihm ist, wird dass vermutlich nichts mehr, wenn man auch nicht bereit ist, da wirklich einen Break reinzubringen, die erstmal ordentlich zu trennen, um erstmal die Bedingungen für einen Neuanfang zu schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Angst und Unmut Beitrag #11
Also 1 Woche ist der Break geplant. Dann versuchen wir wie geschrieben Gittertür plus Geruchswechsel. Wenn das eher negativ ausfällt noch eine weitere Woche warten und dann wiederholen.

Erst danach würde ich Lui wieder raus lassen wollen. Der alte Kater ist kein Untier. Er ging ja nicht die ganze Zeit auf Lui los, es wurde vor dem Unfall langsam besser.
Außerdem habe ich viel gelesen das Rauferein am Anfang normal sind? Ich verlange ja nicht mal dass sie dickste Freunde werden, aber Akzeptanz muss doch drin sein? Ich meine das sind Katzen, gleiche Art, gleiche Gattung.

Vielleicht kommt das hier nicht so rüber aber ich liebe beide Katzen abgöttisch. Bin der größte Tierfreund und weiß das bei einer Isolation Lui nur mehr leiden würde weil er seine Instinkte nicht ausleben kann. Draußen sind sie sich recht erfolgreich aus dem Weg gegangen. Ich würde wirklich ungern den Kleinen wieder abgeben aber wenns nach mehreren Monaten wirklich nichts wird und immernoch Kämpfe herrschen dann finde ich ein neues Zuhause. Aber ich hoffe sehnlichst die Zeit bringt Besserung. Ich kann an nichts anderen mehr denken und das macht mich echt fertig.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #12
Es reicht aber nicht den Kleinen nur 2 Wochen drin zu lassen, erstens sind seine Hormone dann noch "aktiv" und zweitens kann er bis zu 6 Wochen nach der Kastra noch decken.
Dein Großer riecht sicher, dass Lui potent ist und das wird auch nach der Kastra noch für einige Zeit der Fall sein.
Wenn ihr keine langsame Vergesellschaftung machen könnt, wäre es für Lui nur fair, einen gleichaltrigen Geschlechtsgenossen zu bekommen.
D.h. in eurem Fall wohl, ihn kastrieren zu lassen und dann ein neues zuhause mit Kumpel für ihn zu suchen.
Und zwar ein endgültiges, da er ja schon einige Male hin und her geschoben wurde.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #13
Es MUSS gar nichts. Oder magst du jeden? Sicher würdest du nicht mit jedem x beliebigen Menschen deine Wohnung teilen wollen. Und wenn du zB für die Uni lernen musst, kommt so ein Kind echt nicht gut, um das man sich kümmern soll, das immer spielen will und einem dann noch den Raum stiehlt.

Raufereien sind NICHT normal. Fauchen, Knurren, mal eine empört erhobene Pfote, ok. Aber keine Raufereien.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #14
[...] Aber 6 Wochen nicht raus lassen ist meiner Meinung nach unrealistisch. Sind nunmal Freigänger alles andere wäre Tierquälerei. Ein Tierarzt kann diese Risiken wohl auch einschätzen und in mir bekannten Fällen dürfen die Tiere schon nach einigen Tagen raus. [...]
Naja, diese Tierärzte freuen sich vielleicht über die neuen Patienten, die sie da "mitgezeugt" haben :twisted: ...

Mal zum Lesen nur einpaar Links, du wirst es an vielen Stellen finden:







Sogar in einigen Vereinsordnungen ist davon die Rede, dass der Kater nach der Kastra ind. 4 Wochen von potenten Katzen zu trennen ist - warum wohl?

[...] Ich spreche hier mal nur diejenigen an die nicht von 6 monatiger Isolierung ausgehen.
Ich lese niemanden, der zu einem halben Jahr Isolation geraten hätte :shock:. Zum einen wurde von 6 WOCHEN gesprochen, zum anderen sprach ich ja extra davon, dass der Kater auch Kontakt haben SOLL, daher die Aufteilung und nicht nur das Eingesperrtsein in einem Zimmer.

Und nur, weil dir einige Antworten nicht munden, finde ich es nicht sinnvoll, diejenigen zu bitten, dir nicht mehr zu antworten...
 
  • Angst und Unmut Beitrag #15
Mir raten ja eigentlich alle Lui abzugeben. Was ist damit dass einige Katzen auch Monate brauchen um sich zu verstehen und das dennn aber doch klappt? Ich möchte es wenigstens nach der Kastration versuchen.
Und dafür brauche ich Hilfe und nicht nur negatives Feedback. IHn jetzt abzugeben nach nicht mal ganz einen Monat...das könnte ich nicht. Dann hab ichs nicht richtig versucht.

Anscheinend seid ihr die besten Katzenhalter die man sich vorstellen kann. Habt ihr denn Erfahrungen mit so etwas? Habt ihr auch auch schon mal einen Zweitkater geholt und es hat so gar nicht funktioniert?

Und wer sagt das Rauferein nicht normal sind? Das habe ich auch schon zig male gelesen. Ist die wohnliche Vergesellschaftung denn soviel besser als draußen ? Wo sich beide aus den Weg gehen können bzw. irgendwann dran gewöhnen?

Natürlich wäre Lui nach der Kastration im abgesperrten Zimmer nicht 24/7 alleine aber es wäre immer noch nicht genug besonders nicht für 6 Wochen zumal man noch nicht mal weiß ob er geschlechtsreif ist und außerdem ist die Rolligkeit von Kätzinnen vorbei. Klar bleibt immer ein Restrisiko aber das bleibt auch beim autofahren..oder der Pille.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #16
Mir raten ja eigentlich alle Lui abzugeben. Was ist damit dass einige Katzen auch Monate brauchen um sich zu verstehen und das dennn aber doch klappt? Ich möchte es wenigstens nach der Kastration versuchen.

Ich finde es sehr gut, dass Du nicht vorschnell aufgibst und es zumindest eine Weile nach der Kastra versuchen möchtest. Die ganzen Aggressionen können ja durchaus an der noch nicht erfolgten Kastra liegen.

Also ich würde es ebenfalls so versuchen,wie Du es vorhast. Am Montag kastrieren lassen (Ihr habt einen Termin dafür? Einfach hinfahren kann man nämlich nicht;-)). Wichtig ist auch, dass der kleine abends nichts mehr futtern darf und nüchtern zur OP abgeliefert werden muss.

Ich drücke alle Daumen, dass sich die Situation nach der Kastra bessert. Aber bitte den kleinen ab sofort für mindestens 6 Wochen nicht mehr in den Freigang lassen.

*toi toi toi*
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Angst und Unmut Beitrag #17
Mir raten ja eigentlich alle Lui abzugeben. [...]
Ich habe dir das nicht geraten, wohl aber vermerkt, dass das als Alternative in Betracht zu ziehen ist.

[...] Was ist damit dass einige Katzen auch Monate brauchen um sich zu verstehen und das dennn aber doch klappt? [...]
Was soll damit sein? Das kann es sicher auch geben, aber die Frage ist, wie lange man wartet, bis man den Tieren schadet - das braucht, meiner Meinung nach, schon eine Menge Erfahrung mit so etwas...

[...] Ich möchte es wenigstens nach der Kastration versuchen. [...]
Mach doch :mrgreen:, es ist doch deine Entscheidung. Ich würde es auch so handhaben.

[...] Und dafür brauche ich Hilfe und nicht nur negatives Feedback. IHn jetzt abzugeben nach nicht mal ganz einen Monat...das könnte ich nicht. Dann hab ichs nicht richtig versucht. [...]
Du solltest dir bei euch jemanden suchen, der dich unterstützen kann (ggf. jemand Erfahrenes von TSV) oder vielleicht auch einen Verhaltenstherapeuten hinzuziehen, damit der nächste Versuch nicht wieder im Desaster endet. Und negatives Feedback lese ich hier nicht, einfach nur Bedenken, die du ernst nehmen solltest, weil sie von Menschen kommen, die z.T. zumindest schon einige Erfahrung in diesem Bereich haben.

[...] Anscheinend seid ihr die besten Katzenhalter die man sich vorstellen kann. [...]
Was soll jetzt ein solch unsachlicher Einwurf?

[...] Habt ihr denn Erfahrungen mit so etwas? Habt ihr auch auch schon mal einen Zweitkater geholt und es hat so gar nicht funktioniert? [...]
Ich z.B. habe ein Kitten, einen Dreijährigen und eine acht Monate alte Katze mit älteren Tieren zusammengeführt, allerdings alles gut sozialisierte Tiere in Wohnungshaltung.

[...] Und wer sagt das Rauferein nicht normal sind? Das habe ich auch schon zig male gelesen.[...]
Jeder sagt das, aber 'Raufereien' sind keine Kämpfe, die mit Verletzungen einhergehen.

[...] Ist die wohnliche Vergesellschaftung denn soviel besser als draußen ? Wo sich beide aus den Weg gehen können bzw. irgendwann dran gewöhnen? [...]
Dadurch, dass sich die Katzen immer wieder aus der Situation rausziehen können, kann es dazu führen, dass sich der ganze Prozess lange hinzieht und dann doch scheitert - und dann? Dann ist dem abzugebenden Tier erst recht nicht gedient, denn diese hat dann über einen langen Zeitraum nur schlechte Erfahrungen mit dem Mitbewohner gemacht. Innerhalb der Wohnung wird es schneller sichtbar, wenn es nicht funktioniert, so zumindest meine Erfahrung, vielleicht können da andere noch mehr zu beitragen

[...] Natürlich wäre Lui nach der Kastration im abgesperrten Zimmer nicht 24/7 alleine aber es wäre immer noch nicht genug besonders nicht für 6 Wochen zumal man noch nicht mal weiß ob er geschlechtsreif ist und außerdem ist die Rolligkeit von Kätzinnen vorbei. [...]
Eine Katze, zumal eine in der Wohnung lebenden, die ggf. ausbüxt, kann jederzeit rollig werden und was das Isolieren angeht - wie gesagt, wenn möglich, die Wohnung aufteilen, wenn nicht, Katzen wechseln, d.h. auchmal den anderen Kater in das Einzelzimmer und Lui Freiraum gegen.

[...] Klar bleibt immer ein Restrisiko aber das bleibt auch beim autofahren..oder der Pille.
Aus dem Grund sollte man das Ganze aber überlegt angehen... aber gut, es ist jetzt nicht mehr zu ändern, versuche, jetzt das Beste draus zu machen. Und zwar das Beste auch für die Tiere, nicht nur für euch :wink:.
 
  • Angst und Unmut Beitrag #18
Danke für eure Antworten (besonders an saurier) und für die die vielleicht noch Erfahrungen/ Ratschläge zugeben können. Ich kann nur sagen dass ich das Interesse meiner Tiere generell in den Vordergrund stelle.

Ich schreibe hier weiterhin rein wie es läuft. Den nächsten Versuch werde ich mal filmen und hochladen. Dann kann jemand mit Erfahrung vielleicht schon mehr sagen. :idea:
 
  • Angst und Unmut Beitrag #19
*Klink* Ich schalt mich auch mal mit rein :)
Vorschläge ect wurden ja alles schon gegeben. Ich versuche mich daher mal mit einem Erfahrungsbericht :)

Wir haben hier 2 Erwachsene. (1 Kater & 1 Katze, Geschwister 4 Jahre)
Und ein Kitten (Katze, ca. 19/20 Wochen alt.)
Alle sind kastriert. Alle sind Wohnungskatzen.

Zur Vorgeschichte will ich gar nicht so viel erzählen, die kann man ganz ausführlich in meinem Vorstellungsthread nachlesen.

Fakt ist:
Die Kleine haben wir gefunden, sie war zuerst in der Wohnung. Danach kamen die beiden Großen dazu. Ein paar Wochen später.
Bei uns funktionierte die Zusammenführung himmlisch.
Die ersten Tage fauchte ausschließlich das Kitten. Die Großen gingen ihr brav aus dem Weg, kein angreifen, fauchen, Pfoten heben. Jegliche Drohgebärden gingen von der Kleinen aus.
Nach ein paar Tagen fingen dann die Großen langsam mal an sich zu 'wehren'. Sie gingen ihr nicht mehr aus dem Weg, fauchten auch mal zurück.
Noch ein paar Tage später und sie lagen schon eng kuschelnd zusammen im Karton. Jagen sich, spielen, raufen, putzen sich gegenseitig.
Zu einer richtigen Verletzung ist es bei uns nie gekommen. Nichtmal zu ernsthaften Kämpfen.
Die Großen spielen ganz geduldig mit dem (ja doch sehr energiegeladen) Kitten. Hat einer keine Lust mehr, dann verstecken sie sich oder geben ihr anderweitig zu verstehen, sie soll so anders weiterspielen.
Alles sehr stressfrei.

Liebe Grüße
 
  • Angst und Unmut Beitrag #20
Zu einer richtigen Verletzung ist es bei uns nie gekommen. Nichtmal zu ernsthaften Kämpfen.

Ich habe leider schon beides erlebt.

Mogli hatte erst kürzlich eine ernsthafte Hornhautverletzung. Ich gehe aber mal davon aus, dass diese "aus Versehen" passiert ist und er einfach eine Kralle ins Auge bekommen hat.

Viel schlimmer war, als mein Sternchen Merlin plötzlich wie aus heiterem Himmel auf Möhrchen losgegangen ist und sich die beiden verbissen hatten. Da flogen die Fellbüschel und beide haben geschrien ohne Ende :shock:. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Seitdem wohnte Möhrchen auf einem Schrank und hat sich nicht mehr runtergetraut...
 
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