Sind 3 einer zuviel?

Diskutiere Sind 3 einer zuviel? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo miteinander. Bin neu hier und mir brennt eine Frage auf der Zunge: Ich habe zwei Mietzis und ich bin sehr unsicher bei der Frage, ob es...
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #1
S

sheepworld

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Hallo miteinander.

Bin neu hier und mir brennt eine Frage auf der Zunge:

Ich habe zwei Mietzis und ich bin sehr unsicher bei der Frage, ob es bei einem 3. Neuankömmling Stress auf Dauer geben könnte, getreu dem Sprichwort "Drei ist einer zuviel" bzw. dass sich einer wie das 5. Rad am Wagen fühlt.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

LG
Svenja
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #2
Hallo Svenja,

um das einschätzen zu können, wäre es schön, wenn du von deinen zwei Fellnasen berichtest (Geschlecht, Alter.. usw) und wie sie bei dir leben, also wie viel Platz haben sie zur Verfügung, wie ist deine Wohnung eingerichtet, sind sie Freigänger...

Ich selbst habe 5 harmonierende Wohnungskater und ich habe mich gut eingefügt in deren Alltag. :mrgreen:
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #3
Hallo Jasmin :)

Aaaalsoo: Mit uns leben ein Kater und eine Katze, beide ca. 5 Monate jung. Und dazu möchte ich direkt sagen, dass mein Gedanke ist, ein 3. Kätzchen jetzt wo sie noch so jung sind, dazu zu gesellen, da das jetzt evtl. noch einfacher ist, als später, z. B. in 1-2 Jahren. Oh, jetzt hab' ich mich kompliziert ausgedrückt oder?

Wir leben gemeinsam in einer 3-Zi-Wohnung auf 70 qm mit katzensicherem Balkon.

Wow, 5 Fellnasen... Da hast du jeden Tag gut zu tun was? Gehen deine auch auf den Balkon? Man, ich habe direkt so viele Fragen an dich die mir einfallen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Wie hat sich das denn ergeben, dass es 5 wurden? Oder war das für dich von vorn herein schon klar? Wie lief es mit der Integration untereinander? Wie alt sind sie alle?
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #4
Hallo und willkommen bei uns. Es spricht nichts gegen eine dritte Katze. gerade bei der Konstellation Kater/Katze wäre ein Raufkumpel für den Kater vermutlich eh früher oder später eine gute Idee. Kater und Katzen haben in der Regel ein unterschiedliches Spielverhalten so das es da schon mal zu Knatsch kommen kann.

 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #5
Guten Morgen,

ich hatte lange Zeit 7 und es werden auch wieder 7. Hab aber vor einigen Jahren auch 3 gehabt für längere Zeit. Funktionierte prima, ich seh da gar keine Probleme. :-D

Bei den Zusammenführungen hatte ich nie Probleme, dauerte paar tage, bis dahin gabs gefauche und geknurre. In 3 Wochen kommt mein Neuzugang 3 1/2 Wochen um genau zu sein. :mrgreen:

lg Juli
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #6
wir haben sechs Kater und das klappt super. Wir haben dabei einer zweier Gang, eine dreier Gang und einen der mal mit allen spielt und tobt aber ansonsten seine ruhe haben möchte, kein kuscheln und schmusen mit den anderen, macht er nur mit uns.Ich denke auch das man sehen das sie zusammen passen, wenn sie ruhig dann auch wieder eine ruhiges Tier dazu, wenn sie eher lebhaft sind dann ein lebhaftes. Charackterlich sind alle unsere Kater total unterschiedlich. Wie haben zwei Savannahkater 12 Jahre alt( Digger und Öhrchen ) und F 3 einen Tonkanesen 10 Jahre alt Gustav und 3 Hauskater Herr Krauser - Calor udn Crümel die 9, 6 und 4 Jahre alt sind. Die beiden Savahannas machen ihr Ding zusammen, wobei einer der Hauskater ( Crümel ) da immer mal mitmischt. Dann ist unsere Tonki Gustav und unsere beiden Hauskater Calor udn Crümel. Herr Krause ist eher Einzelgänger, der es vorzieht mit uns zu kuscheln udn zu schmusen.
 

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  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #7
Hier turnen 5 Pelzgesichter rum. 3 eigene und 2 Pflegis. Klappt super, es ist immer einer da, der mit dem anderen tobt, spielt oder mal eben die Ohren putzt.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #8
Kann hier auch nur Positives über meinen 3. Kater Simba berichten. Er schafft hier den Ausgleich, mit Rocky rauft er, mit Pascha spielt er Fangen. Simba ist ein unkompliziertes Kerlchen, der sich den Bedürfnissen der anderen Zweien anpasst. Kann mir auch gut vorstellen das es bei euch mit einem Kater am Besten funktionieren würde, wie Paule schon geschrieben hat.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #9
Hi Svenja,

ich denke auch, dass ein Kater eine gute und sichere Lösung ist. :cool: Da sie ja alle noch jung sind, gibts wahrscheinlich nicht wirklich Probleme bei der Zusammenführung.

Als ich mich vor ein paar Jahren entschloss, jetzt endlich eine Katze bei mir aufnehmen zu wollen, fiel meine Wahl bei der Züchterin auf den schwarzen Loki, nachdem aber ein kleiner Kater ziemlich doof ist, durfte nach kurzer Überlegung der rot/weiße Eric mit umziehen. Der Kontakt mit der Züchterin blieb und wie es so läuft, erfuhr ich einige Zeit später, dass noch ein Kater eines anderen Wurfes auf seine neue Familie wartet. Es war bei Mimir "Liebe auf den ersten Blick" und da wir uns das Geburtsdatum teilen, nahm ich das als glückliches Zeichen und auch er durfte den Katerhaushalt verstärken. :-D

Arun habe ich 1 1/2 Jahre später von einer Balinesenzüchterin übernommen, er wurde in der Zucht von den 2 Mädels gemobbt und musste/durfte deswegen ausziehen. Er war schon kastriert und ist ein Seelchen.
Als Orientalenkumpel war für ihn damals ein OKH Kater geplant gewesen, der ein ähnliches Schicksal wie Arun hatte. Aber Mimir und der Kater rauften sehr heftig, bis aufs Blut.:cry: So musste dieser nach 3-4 Monaten zu einer guten Freundin ziehen. Dort klappt es mit den anderen super!
Beim Suchen nach einem evtl neuen Kumpel, ergab es sich, dass Amir bei uns einzog. Amir kam von einer Vermehrerin, traurige Geschichte. Ihr wurden damals alle Katzen bis auf 2 genommen... vernachlässigt und ausgehungert nahm ich den kleinen "look a like" Thai/Angora Mix bei mir auf.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #10
Ich habe drei Kater (1 ½, 2 ½ und 6 Jahre alt): Wohnungshaltung mit Terrassenknast. Klappt prima. Die Realisierung der Interaktionsvorlieben verteilt sich meiner Meinung nach bei drei Tieren besser als bei zwei. Anders gesagt: Die Auswahl ist größer. :mrgreen:

Ich würde auch zu einem zweiten Kater als Raufkumpel raten. Die Vergesellschaftung dürfte in diesem Alter recht unproblematisch sein.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #11
Gerade in dem jungen Alter ist das noch recht problemfrei. Ein paar Tage etwas grummeln und fauchen ggf und dann sollte das klappen :)
Ein Raufkumpel für den Kater wäre denke ich wirklich vorteilig,wie hier schon öfters erwähnt.
Habe selber die Kombination 2 Kater 1 Katze und das läuft sehr gut. Wobei ich manchmal den Eindruck habe,ich hätte 3 Kater :mrgreen: Merle ist irgendwie mehr Junge als Dame ^^ Ich hoffe das wächst sich bei ihr noch etwas raus,da sie manchmal doch etwas ARG anstrengend sein kann die kleine Kröte :roll::mrgreen:
Momo ist 8,Ian ist 3 und Merle ist 17 Monate.
Sind auch erst recht frisch zusammen,wenn man das so sagen kann. Von meiner Ursprungsbande sind die zwei ältesten mir innerhalb von 2 Jahren gestorben (Kater und Katze) bzw. musste ich einschläfern lassen -.- Davon ist jetzt nur Momo übrig,Ian zog vor 2 Jahren ein,Merle letztes Jahr. Wobei Merle nicht geplant war. Ich hatte sie winzig zur Pflege genommen (gerad mal 6 Wochen alt) und sollte weiter vermittelt werden mit 12-16 Wochen. Nur als ich merkte das sie und Ian sich soooo gerne hatten,da musste sie bleiben. Ging halt nicht anders. Trotz des doch großen Altersunterschiedes (Ian war 2 und Merle wie gesagt gerad mal krümelige 6 Wochen) lagen sofort zusammen,die Kurze wurd geputzt,betüddelt,beschützt,mit gespielt etc.pp Hat sich bis heute nix geändert dran ;)
Momo ist etwas Eigen,aber er lässt Merle inzwischen zu und hat keine Probleme oder gar Stress. Es ist einfach so,das er gerne halt selber bestimmt was/wie/wo/wann und da ist Merle manchmal noch etwas beratungsfrei ;) Ian hat´s fix drauf gehabt wie weit er mit Momo gehen kann und bis auf die üblichen Katerpöbelleien,absolut kein Problem.

Ich habe die Kombination jetzt 8 Jahre,davor Kater und Katze und es ist wesendlich entspannter. Denke wenn man gleich gleichgeschlechtliche Tiere hat,stellt sich das Problem nicht so schnell das irgendwie etwas "fehlt" Mein bester Freund z.B hat 2 Kätzinnen (Geschwisterpaar) und da wäre eine dritte völlig überflüssig und fehl am Platze.
Bei mir war Momo damals der passende Ausgleich zu Sam (meinem verstorbenen Kater) Und so hatte die Kätzin ihre Ruhe,die zum Glück auch sehr sozial war und Momo sofort akzeptierte.

Das sind die drei ... einmal mit kuschliger Wander-Merle ... also nicht wundern,ich hab nicht 4 ^^ Hab gerad keines zu Hand wo sie alle 3 zusammen drauf sind.

Einmal Merle (Tiger) mit Momo (schwarz)
IMG_20150916_154541.jpg


Und Merle mit Ian (rot) ... die zwei lieben sich abgöttisch
IMG_47011.jpg
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #12
Ich habe 2006 ein junges Geschwisterpärchen ( Bruder und Schwester ) aus dem Tierschutz übernommen. Die beiden haben sich super vertragen, viel miteinander gespielt und gar gerauft.

Irgendwann verwandelte sich das Mädchen in eine Prinzessin und der kleine Kater in eine raufboldige Dumpfbacke. Der Kater hat seine Schwester immer mehr zwangsgerauft, bis sie eines Tages unter sich machte.

Relativ spät, erst als die beiden bereits 6 Jahre alt waren, zog hier ein weiterer dreijähriger Kater ein: Zwieback. Wir hatten Glück, die Spanier sind recht sozial und Zwieback kam aus gutem Hause, wurde super sozialisiert, wuchs in einem Züchterhaushalt auf und war daher das Zusammenleben in einer größeren Gruppe gewöhnt. Die Zusammenführung klappte super und war relativ schnell gegessen. Bandit ärgert zwar ab und an seine Schwester noch, aber viel Zeit und Energie hat er dafür nicht mehr. :mrgreen:
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #13
Wow, lieben Dank für die vielen Antworten/Reaktionen!

Gerade habe ich mir den Blog von Balli durchgelesen, in dem es genau um "mein Thema" geht und genau das beschreibt die Situation hier bei uns!

Ich denke auch, dass ein 3. Kater die Situation hier entkräften könnte (zumindest für "Madame") und für meinen Raufbold wäre ein adäquater Spielpartner gegeben.

Meine Sorge ist, dass SIE sich dann vielleicht komplett ausgegrenzt fühlen könnte? Weil sich dann die beiden Kater ja gesucht und gefunden hätten und sie? Wen hat sie? Sicher, uns Menschen, zum kuscheln, spielen, lieb haben usw. Aber reicht das?

Ich muss noch etwas ergänzen: Und zwar haben wir den Kater recht früh bekommen, da war er ca. 4 Wo. alt, so dass ich ihm teilweise auch noch die Flasche gegeben habe. Und er war die weiteren 5 Wochen erstmal hier alleine mit uns.
Die Einzelhaltung wollte ich so nicht und es ergab sich die Aufnahme von unserer jetzigen Dame.
Und man kann die Beiden wirklich nicht besser beschreiben, als in dem Blog von Balli. Die ersten 2-3 Wochen gab es Gefauche und Geknurre ihrerseits, was sich dann aber legte.
Jetzt ist es so:
Er ist der Raufbold schlecht hin und sie die sanfte "Guck-guck-ich spiele-fangen und verstecken-Dame". So dass ich denke, dass sich die Situation hier nicht schon irgendwie geben wird, sondern, dass SIE auf lange Sicht hier in dieser Konstellation nicht glücklich werden kann, weil Kater nun mal Kater ist.

Hinzu kommt, dass der Kater nicht wirklich Sozialverhalten lernen konnte, weil er, wie gesagt, sehr jung zu uns kam und ein dementsprechendes Verhalten ihr gegenüber an den Tag legt. Das verstärkt sein typisches Kater-Verhalten sicher noch, wozu er natürlich noch nicht einmal etwas kann.

Ich bin drauf und dran, einen 3. Kater hinzu zu gesellen; jedoch muss ich gestehen, dass ich Bedenken habe, mit Dreien persönlich überfordert zu sein... Denn beide fordern, getrennt voneinander, jeweils mehrmals täglich ihre Streicheleinheiten ein, bekommen diese auch nur zu gerne!!! Aber wenn ich mir vorstelle, dass da noch ein 3. Mäuschen ist, welches ebenfalls daneben sitzt und selbstverständlicher Weise Gleiches einfordert und man dann nicht allen gleich gerecht werden kann?...?

Oder mache ich mich da zu viel verrückt und es könnte sein, dass sich die beiden Kater aneinander kuscheln und die Katze holt sich ihre Streicheleinheiten von mir ab?
Ich muss sagen, dass sie eine wirklich ganz ganz liebe verschmuste schnurrende, sehr ruhige Maus ist. Sie spielt und rennt auch gerne, aber dann lieber sanft, wie Mädchen halt sind...

Und der schlimmste Fall wäre dann noch, wenn diese Zusammenführung nicht klappen sollte, was dann??? Dann habe ich 3 Mäuse hier und der Haussegen hängt noch tiefer als es eh schon war...

Ein weiterer Gedanke auf die Überforderung bezogen: Bisher habe ich 3 Klo's, die ich alle 24 Stunden säubere und bin täglich ca. 1 bis 1 1/2 Std. damit beschäftigt. Mit einem 3. Kater, hätte ich vermutlich 4 Klo's und entsprechend täglich vielleicht 2 Std. alleine schon nur damit zu tun.

Das ist keine leichte Entscheidung, verbunden mit viel Verantwortung, Sorge, Angst und und und...

Ich bedanke mich doll bei euch. Ich hoffe, ich werde eine Entscheidung treffen können, die sich für alle Fellnasen richtig anfühlt.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #14
Morgen! Also zu der Kater/Katze-Situation kann ich nicht viel sagen, aus dem Bauch heraus würde ich mich bei einer Pflegestelle oder so nach einem wirklich gut sozialisierten Kater umsehen. Hab da aber keine Erfahrung mit.
Mich wundert aber spontan der Zeitaufwand bei der Kloreinigung, evtl ist das ja zu verbessern? Ich hab zwar nur noch 2 Klos für 2 Katzen hier stehen, aber alles in allem brauch ich evtl 30 Min zusammen am Tag. Ich schuffel je nach Bedarf mittlerweile 3x Tag, bei Bedarf auch öfter, weil ich festgestellt habe, dass ich weniger Zeit brauche, wenn kaum was drin ist (abgesehen davon, dass für die Katzen ein sauberes Klo auch netter ist). Das Auswaschen mache ich zeitversetzt, dann dauert das auch nicht so lange. Was für ein Streu benutzt du denn? Zumindest bei Klumpstreu hat die Qualität meiner Meinung nach einen deutlichen Einfluss auf den Zeitfaktor!
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #15
Ein weiterer Gedanke auf die Überforderung bezogen: Bisher habe ich 3 Klo's, die ich alle 24 Stunden säubere und bin täglich ca. 1 bis 1 1/2 Std. damit beschäftigt. Mit einem 3. Kater, hätte ich vermutlich 4 Klo's und entsprechend täglich vielleicht 2 Std. alleine schon nur damit zu tun.

Das ist keine leichte Entscheidung, verbunden mit viel Verantwortung, Sorge, Angst und und und...

Ich bedanke mich doll bei euch. Ich hoffe, ich werde eine Entscheidung treffen können, die sich für alle Fellnasen richtig anfühlt.

Guten Morgen,

du wechselst komplett aller 24 stunden? Das mache ich aller 8 Wochen etwa, je nachdem wie das Streu bis dato ausschaut, manchmal auch eher. 1 mal am Tag hol ich nur die Klumpen raus. Ich brauche 2 min. am Tag für die Klos, wenn ich sie nicht komplett wechsle. Ich hab übrigens 3 Jumbos.

lg Juli
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #16
Guten Morgen,



du wechselst komplett aller 24 stunden? Das mache ich aller 8 Wochen etwa, je nachdem wie das Streu bis dato ausschaut, manchmal auch eher. 1 mal am Tag hol ich nur die Klumpen raus. Ich brauche 2 min. am Tag für die Klos, wenn ich sie nicht komplett wechsle. Ich hab übrigens 3 Jumbos.



lg Juli


Also ich hab ja bis vor kurzem auch viel zu oft wechseln müssen.
Spätestens nach 1 Woche komplett, seit der 3. Katze sogar öfter. [emoji20]
Das war echt nervig und der Verbrauch viel zu hoch, aber es hat halt zu schnell gerochen.
Aber wer lesen kann ist ja klar im Vorteil...Fehler gefunden, viiiiel zu wenig Streu. [emoji57]
Also schön voll gefüllt, und siehe da, jetzt wechsle ich nur noch 1x im Monat komplett.
Dazwischen, siehe Canix, täglich Klumpen usw. raus und gut. Bestenfalls wird mal nachgefüllt.
Und es riecht hier nix!!! [emoji4][emoji106]

Zum 3. Plüschi...
Ich hab hier Kater Mio und Katze Monty, 10 & 9 Jahre alt.
Die haben sich nie so wirklich vertragen.
Schon geduldet und sich nichts ernsthaft getan, aber mein Pelzmädchen wurde manches Mal schon heftig von Mio verhauen.
Mio war eigentlich immer ziemlich rabiat und hat auch uns gerne mal unverhofft angefallen. Das ging bis übel beißen! [emoji30]
Heute weiß ich das ihm jemand zum raufen gefehlt hat.

Seit wir jetzt Merlin haben ist alles viel besser!
Der Dicke kann wenn er Lust hat raufen, und lässt es sich auch von dem Kleinen gefallen. Er putzt ihn sogar und die beiden pennen oft zusammen. Das hätte ich gerade von Mio nie gedacht. Ist wohl so ein Männerding? [emoji16]
Außerdem können wir ihn jetzt an Stellen anfassen, Bauch zB., da hätte er uns früher alle "Waffen" in den Arm geschlagen...!
Und Monty wird zwar oft ungewollt von dem Zwerg bespielt, aber dann meckert sie und geht einfach weg.
Und wenn es trotzdem Zuviel wird bekommt der Kleine eben eine getatzt.

Alles in allem war es sehr gut das Merlin hier eingezogen ist. Es ist irgendwie ausgeglichener.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #17
Ich halte es so wie Drei Fellchen: Für 2 Katzen 2 große Klos, mit reichlich Klumpstreu befüllt. Täglich mehrmals durchschaufeln (dauert jeweils bestimmt nur 2 Minuten), und wenn die Streu zu wenig wird, fülle ich nach. Grundlegend sauber mache ich alle 2 bis 3 Wochen. Da riecht nix, die Klos sind immer sauber. :smile:
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #18
Ich denke auch, dass ein 3. Kater die Situation hier entkräften könnte (zumindest für "Madame") und für meinen Raufbold wäre ein adäquater Spielpartner gegeben.

Meine Sorge ist, dass SIE sich dann vielleicht komplett ausgegrenzt fühlen könnte? Weil sich dann die beiden Kater ja gesucht und gefunden hätten und sie? Wen hat sie? Sicher, uns Menschen, zum kuscheln, spielen, lieb haben usw. Aber reicht das?

Wir Dosenöffner neigen dazu, sehr viel zu vermenschlichen. Unserer Boost hat der 2. Kater viel gebracht. Sie hat erstens von seiner Ausgeglichenheit und Selbstsicherheit viel angenommen, sie ist jetzt charakterlich standfester und zweitens wird sie viel mehr von Ihrem Bruder in Ruhe gelassen. Gekuschelt wird wie jeder mag und sie spielt auch bei Interesse mit ... wie es der Prinzessin beliebt.

Ich würde auch zu einer gut sozialisierten Fellnase zurückgreifen, vor allem aus einer Quelle ( Tierschutz oder seriöser Züchter ), die im Notfall den neuen Kater wieder zurücknimmt. Denn auch wenn man sorgfältig plant und aussucht, die Katzen entscheiden über Sympathie.

Hier stehen auch zwei Riesenklos für drei Katzen, die ordentlich großzügig gefüllt sind. Mind. 2x täglich entferne ich die Klumpen, bei Bedarf wird komplett ausgewechselt und ausgewaschen.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #19
Also zum Thema euer Madämmchen könnte sich aussen vor fühlen. Das glaube ich nicht. Also zumindest hab ich sowas bisher nicht beobachtet. Meine war was älter als der zweite Kater dazu kam bzw. die zwei waren 6 (Kater) und 5 (die Katzmadame) und fühlte sich nie wirklich ausgegrenzt ...zumindest machte sie nie den Eindruck.
Und mit der jetzigen Dreierbande genau das gleiche. Das geht quer durch und manchmal auch Tage gar nicht wo jeder für sich ist.
Habe selber jetzt mit Merle 3 Katzen viel zu früh im Haus gehabt. Sprich sie hatten erst einmal nicht einen sonderlich guten Start. Rückblickend schätze ich meine zwei verstorbenen auf auch so zwischen 6-8 Wochen max. Hat ihrem Sozialverhalten letztendlich untereinander zum Glück aber nicht geschadet. Sie haben´s irgendwie aufgeholt ?! Weiß nicht ob das möglich ist. In jedem Fall waren die zwei ansich super lieb und offen.
Merle jetzt auch. Das Altersdefizit ist raus ... sie konnte sich viel von den 2 Katern abgucken und tut´s auch immer noch.
Wenn du dich für einen 2ten Kater entscheidest,würde ich auch zu einem gut sozialisierten Tier raten. Offen,verspielt,nicht aggressiv etc.

Zu den Klos bzw. was machst du mit deinen Klo ?! *ggg* Ich musste gerad doch etwas schmunzeln wenn ich ehrlich bin :D
Ich hab für 3 Katzen 2 große Jumboklos die bis zum Rand mit Klumpstreu voll sind. Meine lieben es zu wühlen,deshalb tu ich immer viel rein ;)
Geh da 2-3 Mal am Tag .... kommt drauf an wie viel die benutzt werden ... mit der Schaufel durch und sammel die Pullerkluten ein und die Würstchen. Das sind max 3-5 Minuten. Nach Bedarf wird aufgefüllt.
Komplett leeren und gründlich ausduschen tu ich die Klos alle 2 Wochen im Normalfall. Kompletten Streuwechsel gibt´s dann auch nach Bedarf halt.

Die Anzahl der Klos kommt auf die Katzen drauf an. Faustregel sagt halt schon 1 Klo pro Katze,aber das ist auch nicht immer richtig.
Ich hab bei meinen 3 bemerkt,2 Klos reichen denen völlig. Hatte auch erst ein 3tes stehen,aber das wurde nie benutzt.
Im Krankheitsfall oder bei Durchfall kommt das noch mal zum Einsatz,aber sonst nicht.
Musst du wenn einfach beobachten und erst einmal ein 3tes anbieten. Du wirst es ja sehen ob nicht 2 auch reichen.
 
  • Sind 3 einer zuviel? Beitrag #20
Ich glaube auch, dass die Gefahr, dass deine Katze sich ausgeschlossen fühlen könnte, nicht sehr groß ist. Wenn eine Gruppe grundsätzlich funktioniert, dann zieht sich jede Katze das raus, was sie braucht.

Meine beiden Jüngsten z.B. sind Geschwister, Katze und Kater und haben als sie hier eingezogen sind noch sehr viel miteinander gespielt und gerauft. Jetzt langsam wird Grace (das Mädchen) zur richtigen Dame und mag nicht mehr so gerne mit ihrem Bruder raufen. Gismo (der Bub) fällt dann meistens über meinen Aragon her und mit ihm kugelt er sich dann durch die Wohnung. Aber kuscheln tun die beiden immer noch sehr gerne miteinander und beim Fangen spielen ist Grace dann auch wieder gerne mit dabei.

Wichtig ist, wie Strexe sagte, dass du nach einer seriösen Quelle schaust, wenn es wirklich nicht klappt, dann kann der Kater dorthin wieder zurück. Denn egal wie sorgsam man auswählt, manchmal passt es einfach nicht.

Ich habe übrigens 10 Katzenklos, komme aber auch nicht auf eine Stunde pro Tag saubermachen, wenn nicht irgendeine Grundreinigung dabei ist.
 
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