Nun muss auch ich leider hier einen neuen Thread eröffnen, in der Hoffnung ,endlich besser damit klar zu kommen .
Man sagt ja oft, Schreiben erleichtert.
Angefangen hat es am 12.11.2000, mit der Geburt meiner ersten Appenzellerhündin Baja,die dann Ende Januar 2001 bei uns eingezogen ist und uns wahnsinnig viel Freude bereitet hat.
Durch Baja sind wir dann zur Zucht gekommen worauf hin wir dann am 06.11.2003 unseren ersten Wurf hatten,
aus dem wir dann diesen Fratz behalten haben.
Arisha, die ich als Ersten meiner gesammten Welpen in der Hand halten durfte,
die immer etwas Besonderes war, ein lustiger Kaspar, eine freche Hexe, die ihrer Mutter Einiges abverlangt hat, eine überaus neugierige und mutige Maus, der beste Tröster meiner Kinder,
der beste Aufpasser meiner Kinder den man sich nur wünschen kann.
Ein Hund der , als wir Baja ,ihre Mutter mit 12 Jahren, in der Nacht zum 18. Geburtstag meiner Tochter leider gehen lassen mussten,alles Andere wäre grausame Quälerei gewesen auf einmal ohne tierischen Begleiter allein war und es mit Bravour gemeistert hat als wir Ihr dann zwei Kitten vor die Nase gesetzt haben.
Auch ,als nun kürzlich ein neuer Vierbeiner unseren Haushalt bereicherte,
blieb sie souverän und akzeptierte Sie sofort.
Samstag am 07.11.2015 ,nur einen Tag nach ihrem zwölften Geburtstag,habe ICH beschlossen, diesem wunderbaren Tier ,dem besten Hund den es je für mich gab und geben wird,das Leben zu beenden.
Es ist immer noch wie ein böser Traum und die Tränen wollen einfach nicht versigen,
dabei sind wir doch nur zum Tierarzt weil wir eine Gebärmutterentzündung vermutet haben,aber was wir dann auf dem Ultrachallbild gesehen haben, hat sogar dem erfahrenen Tierarzt die Sprache verschlagen.
Das Einzige was nicht betroffen war, war die Gebärmutter, alles Andere im Bauchraum war nur noch ein einziger Tumor, mit leider schon kleinen Flüssigkeitsansammlung,so das wir , eine meiner Töchter war mit zum
Tierarzt, dann beschlossen haben, ihrem Leid ein Ende zu bereiten,obwohl es sogar für den Tierarzt unerklärlich war, das es ihr so gut ging,sie ist gelaufen,gesprungen,hat super gefressen,weil die Gefahr das der Tumor platzt, jeder Zeit gegeben war.
Sie hätte es nicht verdient, dann so elendig zu verrecken und wir hätten es niemals rechtzeitig zum Tierarzet geschafft.
So konnten wir ihr nur noch diesen einzigen Gefallen tun, nachdem wir noch eine sehr innige Stunde mit ihr verbracht haben, sie zu erlösen.
Aber es ist so schwer zu verstehen, von einer Minute zur Anderen ist sie nicht mehr da und sie fehlt doch so sehr.
Ich bin noch nicht in der lage etwas von Ihr weg zu räumen, geschweige den die kratze an der haustüre zu entfernen, wo sie meinte ,ein wenig renovieren zu müssen weil sie nie gern allein geblieben ist,
was sie dann aber auch nicht musste.
Wir auf jeden Fall, werden Euch nie vergessen und nun könnt Ihr wenigstens wieder gemeinsam kuscheln, spielen, toben und fressen.
Wir vermissen Euch so sehr.
Irgendwann können wir wieder gemeinsam laufen, spielen, schmusen und lachen.