Hallo
ich habe Angst um mein "Mäuschen" und weis nicht weiter

zur vorgeschichte:
Tag 1:
von Mittwoch auf Donnerstag Nacht hat sich meine Katze einer Verletzung zugezogen. Ich hatte sie gegen 23Uhr rein gelassen (Freigänger) und sie maute mich kläglich an. Ich habe sie sofort "untersucht". Ihr Bauchfell war ca. 8cm auf-/abgerissen. Ich habe sofort unseren Tierarzt kontaktiert und bin mit ihr losgefahren.
Da die Katze sichtlich nervlich am ende war und die Magenakrivität durch das Stethoskop noch deutlich zu hören war (sie hatte erst zwei Stunden gefressen), wurde Sie nur Notversorgt (Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, reinigen der Wunde). Der Tierarz meinte es wäre zu gefährlich sie in dem zustand zu narkotiesieren und wollte sie am nächsten Morgen bei stabilem Kreislauf behandeln.
Tag 2:
Am Donnerstag morgen war sie wesentlich "entspannter" und wurde unter Narkose wieder zusammengeflickt. Gegen abend durfte ich Sie wieder mit nach hause nehmen, mit der Bitte sie am Samstag nochmal untersuchen zu lassen. Zudem hat sie einen Trichter umbekommen, der sie zum einen vom Fädenziehen und akrobatischen Sprüngen abhalten soll.
Nach der Narkose war sie sehr schlapp und schlief direkt.
Tag 3:
Mein mäuschen ist schlapp, frisst und trinkt aber. den trichter hasst sie, es lässt sich scheinbar schwer damit bequem liegen und das typische "Köpfchen geben" funktioniert auch nicht mehr. Sie schläft die meiste Zeit und bewegt sich sehr vorsichtig.
Tag 4:
Morgens lässt sie gewohnt Urin und Kot ab, der appetit nimmt ab. Der Tierarzt hat die Wunde begutachtet und meint es sieht gut aus. Sie hat leichtes Fieber, welches aber nach so einer Verletzung nicht ungewöhnlich sein soll. Sie bekommt Antibiotikum und ein leichtes Schmerzmittel. Der Tierarzt meint, es sei nicht gut ihr die Schmerzen komplett zu nehmen (?!?).
Zuhause angekommen, geht es nur noch bergab mit ihrem Wohlbefinden. Der Trichter stört und sie jault nach Freigang. Ablenken zeigte bisher keine Wirkung. Stattdessen legt sie sich dann hin und guckst ins Leere, mit einem Gesichtsausdruck der mir echt sorgen macht. Fressen möchte sie nicht mehr

dafür trinkt sie weiterhin. Ich habe ihr alles an Fressen angeboten was ich nur auffinden konnte. Ich konnte sie für zwei drei Bissen Thunfisch überreden, den sie allerdings nach 10min wieder ausgebrochen hat

kann das am Antibiotikum liegen?
auch heute am 5. Tag liegt sie nur rum. Sie steht nur auf wenn sie hört, dass die Terassentür oder Haustür aufgeht (der versuch ist es ihr scheinabar wert) anonsten nur liegt sie nur und startt ins Leere

Keinen Bissen will sie essen. Sie war bisher nur pinkeln. Ab und zu kommt sie mal zumir und versucht sich mit dem Hinterbein am Trichter zu kratzen, ich sehe das als aufforderung an mich sie an der stelle zu kratzen, was sie auch schnurrend annimmt. Danach verschwindet sie wieder
Trinken tut sie zum glück noch aber ich mache mir echt sorgen um sie. Sie wirkt so depressiv und ich weis absolut nicht wie ich ihr helfen kann. Ab morgen soll ich ihr Amox 50 geben. Das wird aber schwierig wenn sie nicht frisst.
Mache ich irgendetwas falsch? Kann ich ihr irgendwie helfen? Muss ich mir nochmehr Sorgen machen als ich eh schon tue?
Ich schaue regelmässig nach ihr, weil ich angst habe sie verkümmert, dann kraule ich sie meist eine weile und lasse sie dann in ruhe

Ich weis einfach nicht was ich machen soll.