Hallo zusammen,
ich bin neu hier um Forum und habe mich auch noch nicht vorgestellt. Ich habe mich gerade eben erst angemeldet, in der Hoffnung, dass vielleicht noch jemand online ist. Naja, wahrscheinlich suche ich nur gerade eine Beschäftigungstherapie für mich.
Das Problem ist folgendes:
Seit ca. 2 Wochen geht es meinem Kater Momo (12 Jahre) nicht mehr so gut.
Die Kurzfassung:
Er läuft "komisch", frisst wenig, versteckt sich viel. Letzte Woche hatte er dann zum ersten mal einen epileptischen Anfall. Die Tierärztin konnte nicht mit Sicherheit sagen was er hat und ich muss gestehen, dass ich aus finanziellen Gründen ein MRT und eine Liquorpunktion ablehnen musste. Bitte schimpft nicht mit mir. Wenn ich das Geld hätte würde ich es sofort machen, aber es geht leider nicht.
Die Vermutung war dann, dass es was entzündliches im Gehirn ist und er hat Antibiotika bekommen. Die haben leider nichts genützt. Blutwerte waren unauffällig.
Morgen hätte ich nochmal einen Termin gehabt um zu sehen wie es weiter geht. Allerdings bin ich heute schon wieder hin gefahren, weil Momo in der letzten Nacht zwei Anfälle hatte. Nun meinte der Chef, dass es sehr gut möglich ist, dass es ein Tumor ist. Ich hatte damit gerechnet ihn heute einschäfern zu müssen, aber der Tierarzt meinte, er würde jetzt erst doch einmal versuchen ein Langzeit-Kortison zu geben. Natürlich geht davon kein Tumor weg, falls es denn einer ist, aber die Symptome könnten sich bessern und er könnte vielleicht gut damit leben. Also wollten wir es jetzt versuchen und ende der Woche sehen ob es besser wird.
Wie gesagt, das war nur die Kurzversion.
Ich bin seit 16.00 Uhr vom Tierarzt zurück und seitdem hatte er schon 3 Anfälle. Ich hab den Tierarzt nochmal angerufen und er meinte ich solle mir keine Sorgen machen, das Kortison braucht ja auch eine Weile bis es wirkt. Aber ich mache mir Sorgen.
Warum ich jetzt eigentlich schreibe:
Ich weiß, dass der Kater davon wahrscheinlich selber nicht so viel mitbekommt und man "einfach" Ruhe bewahren soll. Bei den ersten Anfällen war ich auch noch ruhig, ich wusste, dass es schnell vorbei geht. Aber mit jedem weiteren Anfall werde ich nervöser. Und ich weiß nicht was ich jetzt machen soll. Nach dem Anfall soll man die Katze ja beruhigen, aber er will nur seine Ruhe haben. Er will nicht gestreichelt werden oder sonstwas. Und jetzt sitze ich hier und warte auf den nächsten Anfall.
Ich weiß, dass mir hier jetzt grad niemand wirklich helfen kann, aber ich dachte vielleicht ist noch jemadn online der sich mit epileptischen Anfällen auskennt und liest das zufällig noch. Vielleicht habt ihr ja noch irgendwelche Tipps was ich meinem Kater gutes tun kann was ich noch nicht im Internet irgendwo nachgelesen habe.
Naja, und falls niemand mehr da ist, dann hab ich es mir wenigstens mal von der Seele geredet.
Vielen Dank fürs Lesen,
LG, Molati
Tja, und jetzt habe ich gerade den Text abgeschickt und der Kater bekommt wieder einen Anfall. Einen krasseren als bisher. Der Tierarzt hatte vorhin am Telefon gesagt wenn er noch einen bekommt, soll ich ihm Diazepam geben. Das habe ich jetzt auch gemacht. Aber jetzt frage ich mich, was wenn ich das nicht ganz richtig gemacht habe und es ist nicht alles rein gegangen (rektal)? Oder was wenn er trotzdem wieder einen Anfall bekommt der nicht von alleine aufhört und ich habe kein Diazepam mehr? Scheiße. Wie beruhige ich mich am besten?