Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ?

Diskutiere Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Leider ist meine graue Maus seit gestern im Katzenhimmel und hat mich und mein weißes Bärchen einfach ohne Ankündigung zurückgelassen. Meine weiße...
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #1
RedQueen

RedQueen

Beiträge
51
Reaktionspunkte
0
Leider ist meine graue Maus seit gestern im Katzenhimmel und hat mich und mein weißes Bärchen einfach ohne Ankündigung zurückgelassen. Meine weiße Maus muss jetzt alleine zurechtkommen. Nun auch wenn ich noch trauere wegen ihrer egoistischen Entscheidung einfach dem Jenseits einen Besuch abzustatten ohne jemals wieder aufzutauchen, so habe ich schon alles in die Wege geleitet, dass sich bald ein neuer Kandidat vostellen wird.

Ich weiß, dass das Thema sehr kontrovers ist. Manche schwören auf Katzen-Kitten Kombi andere verteufeln sie. In dubio vertraue ich natürlich meinem Urteilsvermögen und das tendiert zu Kitten ohne Chance darauf umgestimmt zu werden. :roll:.

Nun denn mein weißes Bärchen ist eigentlich immer noch sehr verspielt und aktiv. Ruhe ist ihr ein Fremdwort, weshalb ich auch glaube, dass es funktionieren wird, zumindest dadurch wird sie ausgelastet, an dieser Aufgabe scheiterte meine graue Maus leider, da sie genau der Ruhepol zum Sturm war. Trotzdem haben sie sich einigermaßen gut verstanden und ergänzt. Zudem ist sie nie alleine aufgewachsen und kennt die Gesellschaft von anderen Katzen, weshalb sie hoffentlich nicht innerhalb eines Monats zu einer Einzelkatze mutieren wird. :evil:

Problematisch hingegen könnten ihre kleinen Eigenheiten sein: Sie ist scheu, fürchtet sich vor neuen Situationen, hat Angst vor ihren eigenen Schatten sprich sie ist gern übervorsichtig und tritt gerne die Flucht in ihr Körbchen an, wenn Besuch da ist. :???:

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht wie das ausgehen wird, was das Experiment um einiges interessanter macht. Zumal der Neuankömmling ähm das lasse ich lieber ich verstoße gegen jede Faustformel, die jemals für eine Zusammenführung aufgestellt wurde. Aber vielleicht gibt es einige, die gute Erfahrungen mit solchen Zusammenführungen gemacht haben. Es wäre schön, wenn sich neben der Gebetsmühle auch die in der Peripherie liegenden Meinungen blicken lassen. 8)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #2
Hi,

erstmal mein Beileid zu deinem Verlaust.

Das geht ja ganz schön fix, ich könnte das nicht so schnell entscheiden mir innerhalb eines Tages eine neue Katze zu holen. Aber da ist ja jeder anders.

Zu deiner Frage

Ich würde eher ein ähnliches Alter wählen, da der Charakter von deiner Katze, so wie du ihn beschreibst, recht Stressanfällig ist. Da dürfte ein Kitten super anstrengend werden.
Wenn es unbedingt ein Kitten sein muss, dann würde ich mir überlegen ob es nicht besser wäre zwei zu nehmen.
Wenn sie so schon immer flüchtet, was macht sie denn wenn das Kitten seinen totalen Tobeanfall bekommt und sie jagt? Nur vom lesen her schätze ich das als schwierig ein.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #3
Mein Beileid.


Man kann es einfach nicht voraussagen, ob es klappt oder nicht.
Meine Meinung: Wenn du sowieso schon davon überzeugt bist, dass es das Kitten wird, dann mach es. Vielleicht tut ein unerschrockenes, kuschelbedürftiges Kitten deiner Katz grad gut und wenn du da voll hinter stehst und eventuell auch viel Einsatz und Geduld aufbringen willst und kannst (man muss Zeit haben), dann versuch es.
Meine Erfahrung: Als ich meine erste Zweitkatze holte, habe ich vorher viel darüber gelesen, wie sich Erstkatzen gegenüber dem Neuling verhalten und wie der Neuling reagiert darauf. Tja, leider hatten die beiden Katzen das nicht gelesen und ganz anders reagiert :roll: . Lief besser damals als gedacht. Sogar die ZF mit Pepe und Pepsi lief gut, obwohl ca 12 Jahre Altersunterschied bestand. Es tat aber Beiden recht gut. Ausgepowert haben wir die Pepsi und gekuschelt wurd mit Pepe. Pepe wurde in der Zeit auch wieder viel aktiver. Riesen Altersunterschied und verschiedene Geschlechter- gegen jede Regel. Als Pepe starb kam Herrfritz zu uns. Mit ihm und Pepsi ging es gar nicht. Herrfritz war 6 Jahre, Pepsi 2. Er war ihr aber zu wild. Ein Jahr später kam Lilli als Bindekatze zu den Beiden. Sie war erst 5 Monate alt, prügelte sich gerne mit Herrnfritz, spielte aber auch fangen mit Pepsi. Normalerweise hätte ein 2. Kater in Fritzes Alter dazugehört, aber so passte das einfach. Heute sind Pepsi und Herrfritz wie ein altes Ehepaar und ziehen zusammen um die Häuser, während Lilli nicht raus möchte, aber mit Beiden im Haus spielt und tobt.

Ich rate auch Leuten immer gleichgeschlechtliche, ähnliches Alter und Charakter Zweitkatzen zu nehmen, aber ein muss ist es nun mal nicht, aber vielleicht anfangs einfacher
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #4
nun ja, ich muss ja immerhin voraussichtlich bis Ende April warten. Also schnell geht da nichts, aber lange kann ich auch nicht zögern. Am liebsten würde ich sie zurückholen, aber es geht leider nicht. Sie war einzigartig und keine Katze oder Kater wird sie jemals ersetzen können und die Lücke füllen, die sie hinterlassen hat. Aber das Leben geht weiter, irgendwann wird es nicht mehr so schmerzhaft sein, an sie zurückzudenken. Ein Teil von mir denkt rational und handelt dementsprechend, wenn ich ihr jetzt jeden Tag nachweine wird sie auch nicht zurückkommen, je eher ich das akzeptiere desto besser.

Gleiches Alter geht bei mir nicht. Ich habe lange genug nachgedacht. Egal ob von privat, Tierheim, Züchter, Vermehrer ich kann eine erwachsene Katze nicht nehmen, da sie alle irgendwie vorbelastet sind mit ihrer Geschichte, von der ich nicht Zeuge wurde und das muss nicht mal etwas negatives sein. Es ist viel schöner von Anfang an die Entwicklung eines kleinen Wesens mitzuerleben bis ins hohe Alter hinein. Zumindest kenne ich es so von meinen beiden. Ich bin froh sie in jungen Alter kennengelernt zu haben, dass es bei einer nicht hat sein sollen, das war leider wirklich unvorhersehbar. So habe ich es mir nicht ausgemalt.

In letzter Zeit habe ich von Tierärzten auch die Meinung gehört, dass Kitten eine Art Welpenschutz genießen. Bei einer erwachsenen Katze ist die Persönlichkeit schon gefestigt, wenn ich Pech habe und da treffen zwei aufeinander die sich nicht riechen können wars das. Bei Kitten gibt es noch genug Änderungspotential.

Ob sie wirklich stressanfällig ist, ist nicht leicht zu beantworten. Der Knackpunkt ist, sie hat eine widersprüchliche Persönlichkeit. In ihren hellen Momenten spielt sie die dominante, die andere jagt, sie sucht das Abenteuer, will mehr erleben, gleichzeitig hat sie Angst eine Pfote vor die Tür zu setzen. Ich wurde noch nie so richtig schlau aus ihr. Mir persönlich kommt sie eher labil vor ohne feste Persönlichkeit mit einem kindlichen Gemüt also genauso wie ein Kitten. :mrgreen:

Mal abgesehen davon muss ich natürlich mitbedenken, dass ich für dieses Tier voraussichtlich 10-20 Jahren, wenn nicht wieder das Schicksal eingreift, die Verantwortung übernehmen muss. Ich kenne mich und weder ich noch die Katze werden damit glücklich, wenn ich jedesmal denke, hätte ich mir doch damals eine andere geholt. Ich bin keine Mutter Teresa und hege auch keine Ambitionen jemals eine zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #5
Mal abgesehen davon muss ich natürlich mitbedenken, dass ich für dieses Tier voraussichtlich 10-20 Jahren, wenn nicht wieder das Schicksal eingreift, die Verantwortung übernehmen muss. Ich kenne mich und weder ich noch die Katze werden damit glücklich, wenn ich jedesmal denke, hätte ich mir doch damals eine andere geholt. Ich bin keine Mutter Teresa und hege auch keine Ambitionen jemals eine zu werden.

Deswegen : wenn du davon überzeugt bist, dann mach es, weil das ist (meiner Meinung nach) die wichtigste Voraussetzung bei einer ZF. 2Jahre ist ja auch kein Alter in dem Katzen nicht mehr spielen.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #6
Mein Beileid zu Deinem Verlust, es ist grausam wenn Sie einfach nicht mehr da sind, ohne das man die Chance hatte sich an den Gedanken zu gewöhnen weil sie Alt waren und dann leider irgendwann gehen müssen.

Da Du sagst das Du gegen alle Faustregeln verstößt, vermute ich , das es auch noch ein Katerkitten werden soll. Würde ich, gerade weil Deine Maus bereichsweise ängstlich ist, auf keinen Fall tun. Kitten im allgemeinen und gerade die Jungs haben an so etwas einen Heidenspaß und fangen gerne mal an eine weg rennende Katze als super Spielobjekt anzusehen. Das die Katze aus Angst, oder weil sie genervt ist läuft, ist ihnen dann mal egal.

Ich persönlich bin der Meinung, das man in so einem Fall seinen persönlichen Egoismus (ich hätte gerne diese oder jene Katze/Kater) zurück stellen sollte und vor allem das Wohl der vorhandenen Katze im Auge haben sollte.
Wenn es unbedingt ein Kater (ich gehe davon jetzt einfach mal aus) werden soll, dann denk doch bitte gleich über zwei nach, dann kann die Konstellation funktionieren, denn nicht nur Du sondern vor allem Deine Katze muss mit der von Dir geschaffenen Situation die nächsten jahre leben.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #7
Deswegen : wenn du davon überzeugt bist, dann mach es, weil das ist (meiner Meinung nach) die wichtigste Voraussetzung bei einer ZF. 2Jahre ist ja auch kein Alter in dem Katzen nicht mehr spielen.

Dem stimme ich zu.

Ich habe über die Jahre immer Kitten zu meinen gesetzt (bis auf 2 mal, da waren es erwachsene) die Zusammenführung mit Kitten verliefen unkomplizierter als mit erwachsenen. Bzw schneller wäre das richtige Wort. Ein Kitten fühl sich schneller wohl, als ein 2 jähriger, der von allen Seiten angefaucht wird.

Ich hab bis heute nie Probleme gehabt, auch später nicht. Meine sind immer unabhängig vom Geschlecht und alter gewesen.

lg Juli

Da Du sagst das Du gegen alle Faustregeln verstößt, vermute ich , das es auch noch ein Katerkitten werden soll. Würde ich, gerade weil Deine Maus bereichsweise ängstlich ist, auf keinen Fall tun. Kitten im allgemeinen und gerade die Jungs haben an so etwas einen Heidenspaß und fangen gerne mal an eine weg rennende Katze als super Spielobjekt anzusehen. Das die Katze aus Angst, oder weil sie genervt ist läuft, ist ihnen dann mal egal.
.

Es rennen prinzipiell Katzen einer weg rennenden oder kuschenden Katze hinterher. Jagdttrieb. Xanthi rennt, Tessa, hinterher. Was wie Mobbing aussehen könnte, ist es nicht. Denn Xanthi kommt durchaus mit Tessa zurecht, sie miaut schon wenn Tessa nix tut. Davon fühlt sich Tessa angesprochen und geht hin. Aber Xanthi kann auch ganz anders, sie beißt Tessa in die Hinterpfoten beim schlafen spielerisch. Wenn Tessa dann aufsteht, flitzt Xanthi wieder los.

Lange Zeit habe ich nur Xanthi mal rennen sehen und Tessa hinterher. Sie fressen aber auch zusammen, sie liegen neben mir auf der couch. Irgendwann habe ich mitbekommen das Xanthi nicht unschuldig ist. Mit Mobbing hat es absolut nichts zu tun. Tessa würde ihr nie was tun, sie ist trotzt ihrer fast 7 Jahre noch verspielt und wenn Xanthi losrennt, rennt sie einfach hinterher. Phoenix übrigens auch. Eine ängstliche kuschende Katze, hat immer einen schlechten Stand. egal welche andere Katze ihr gegenüber sitzt.

lg Juli
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #8
In letzter Zeit habe ich von Tierärzten auch die Meinung gehört, dass Kitten eine Art Welpenschutz genießen. Bei einer erwachsenen Katze ist die Persönlichkeit schon gefestigt, wenn ich Pech habe und da treffen zwei aufeinander die sich nicht riechen können wars das. Bei Kitten gibt es noch genug Änderungspotential.

Es gibt keinen Welpenschutz bei Katzen, es ist nur öfters aber auch nicht immer so, dass die erwachsenen Katzen ein Kitten noch nicht ganz für voll nehmen, es nicht gleich als ernsthafte Konkurrenz ansehen, ist ja auch viel kleiner und körperlich unterlegen und dadurch weniger aggressiv reagieren. Aber die Auseinandersetzung wegen der Rangordnung ist dadurch nicht aufgehoben nur verschoben.

Ich persönlich würde es nicht machen, aber 2 Jahre ist schon noch sehr jung.

Warum ich es nicht machen würde, weil ich jedem Kitten es gönne mit einem gleichaltrigen Spielkameraden und Artgenossen aufwachsen zu dürfen, man muss sich ja nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder nur mit Erwachsenen vorstellen, daher ist meine persönliche Meinung, je jünger das Kitten desto geringer sollte der Altersunterschied sein.

Als Felix bei mir eingezogen ist war er knapp 5 Monate alt, Sue wurde gerade ein Jahr alt und Murphy war 15 Monate alt, der Altersunterschied also nicht mal ein ganzes Jahr, trotzdem konnte ich einen Unterschied im Spielverhalten bereits deutlich erkennen, Kitten spielen und gehen einfach auf Kittenart miteinander um.

Vor allem sollte ja die Zweitkatze möglichst gut zur vorhandenen Katze passen und bei einem sehr jungen Kitten, sind Wesen, Charakter und Temperament noch gar nicht richtig abzusehen, wie sich das entwickelt, aber natürlich passt sich eine Katze und auch ein Kitten den Umständen an, aber nur zum Teil, vieles ist aber ganz klar Veranlagung und nur weil es als Kitten einzieht, wird es nicht automatisch die passende Partnerkatze für deine Katze werden, dass ist reines Wunschdenken.

Ich würde auch eher gleichgeschlechtlich raten, da Kater und Kätzinnen meist doch recht unterschiedlich im Sozialverhalten und Umgang miteinander sind, genau aus diesem Grund habe ich jetzt jedenfalls 3 Katzen und nicht 2 wie geplant, eine Kätzin und zwei Kater. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, es gibt auch zurückhaltende Kater und weibliche Raufbolde.

Aber wie gesagt 2 Jahre ist schon noch sehr jung und natürlich kann ich deinen Wunsch nach einem Kitten verstehen, nur bitte darauf achten, wenn Kitten, dann bitte aus einer wirklich ganz seriösen Quelle und keinen Vermehrer unterstützen. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #9
Hallo zusammen!

Auch von mir erst einmal herzliches Beileid! Ich weiß, wie man sich fühlt nach so einem plötzlichen Verlust, denn im September 2015 haben wir unsere Luna auch ganz plötzlich verloren.
Und - das ist der Grund - warum ich hier schreibe: Auch wir haben relativ schnell, nämlich im November, unseren kleinen Horus (dann 16 Wochen) für unsere Minnie (damals etwas über 4 Jahre) dazu geholt.

Wir standen vor der gleichen Frage wie Du jetzt. Bei uns sollte es unbedingt wieder eine Birma sein, weil wir glauben, dass dass für Minnie am einfachsten wäre, besonders wegen des Charakters, aber auch wegen der Fellfarbe und -länge. Minnie ist ja Freigängerin und wir konnten beobachten, dass sie sich mit Langhaarigen bzw. Halblanghaarigen besser versteht. Außerdem mögen wir selbst auch die Birma wegen ihres Charakters so gern.
Also gingen wir auf die Suche. Es sollte einigermaßen zeitnah sein.

Und wir haben dann letztlich die üblichen Regeln gleiches Geschlecht, gleiches Alter auch nicht eingehalten. Wir hatten zwar eine etwa gleichaltrige Kastratin gefunden, aber die Züchterin meinte, als wir ihr von Minnie erzählten, sie glaube, die beiden passten nicht zusammen. Und wir haben auf sie gehört. Schließlich kannte die Züchterin ihre Katze und hatte Erfahrung mit Zusammenführungen und sie wollte ihre Kastratin ja grundsätzlich vermitteln.

In Horus' Wurf waren auch noch ein anderer Kater und ein Mädchen zu haben.
Ich dachte eigentlich, das Mädchen würde aus bekannten Gründen vielleicht besser passen. Aber nachdem wir Minnie am Telefon beschrieben hatte, dachte die Züchterin sofort an Horus.
Als wir dann dort waren und alle drei ansahen - und alle waren immernoch zu haben - war Horus der einzige, der sich für uns interessierte. Das Mädchen war sehr, sehr schüchtern. Ich glaube, es hätte bei Minnie kein Bein an den Boden bekommen - zumindest anfangs nicht.
Der andere Kater war wunderschön, aber er hatte eher Angst vor uns.

Oh, ich muss Schliss machen, schreiben nachher weiter - sorry

Hmmm, jetzt kann ich meinen Rechtschreibfehler oben gar nicht mehr berichtigen.
Also, langer Rede kurzer Sinn: ich glaube einfach, Ausnahmen bestätigen die Regel. Es kommt auch auf die individuellen Eigenschaften der Tiere an. Und es macht Sinn, bei seinem Tier genau zu schauen und auf die Erfahrung der abgebenden Stelle zu hören.

Unsere Züchterin hatte Recht: Minnie und Horus passen sehr gut zusammen und haben sich sehr gut vergesellschaften lassen.
Allerdings: man darf nicht vergessen, dass sie hier Freigang haben.

Unsere Vergesellschaftsgeschichte ist nachzulesen unter "Horus ist eingezogen".

Viel Erfolg!
LG Seidenschnabel
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #10
Also ich finde Freigänger und Kitten immer etwas schwierig, kommt natürlich immer drauf an, die meisten Freigänger leben und toben sich halt mehr draußen aus und haben dann keine Lust, wenn sie heimkommen noch stundenlang mit einem Kitten zu spielen und je nach dem wie viel und wie lange die draußen unterwegs sind, halte ich die meisten Freigänger für keine adäquate und ausreichende Gesellschaft für ein Kitten.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #11
Hallo,

und ein herzliches Beileid zu deinem Verlust.

Ich habe mir vor kurzem dieselbe Frage gestellt wie du.
Zu meiner Erstkatze (damals ein Jahr) habe ich ein sehr junges Katerchen dazubekommen und da die Konstellation Katze-Kater nach 2 Jahren nicht wirklich gut lief (der Kater hat die Katze beim Spiel extrem gebissen und sonst war es eher nur ein friedlichen Nebeneinanderher-Existieren), habe ich vor ca. 2 Wochen einen 7 Monate jungen Kater dazugeholt - mich also gegen ein Kitten entschieden.
Die erste Zusammenführung Katze-Kitten war weitaus anstrengender und langwieriger als gedacht. Die Katze hat den kleinen Mann ziemlich hart zur Ordnung erzogen und sich ein halbes Jahr von mir abgekapselt und sich zurückgezogen. Eigentlich so lange, bis der Kater älter und ruhiger war.
Der neue Kater jetzt ist relativ problemlos angekommen. Klar waren die ersten Tage auch sehr anstrengend, aber jetzt kuscheln und fressen alle zusammen.
Eine Umgewöhnung war für die beiden Erstkatzen, dass sie das Köpfeln und Liebkosen sowie das ständige Verlangen vom jungen Kater in ihrer Nähe zu sein, nicht gewohnt waren.
Aber mittlerweile hat sich das auch gegeben, er bekommt halt eben eine gewischt, wenn er zu aufdringlich wird.
Für die Katzen war das denifitiv die richtige Entscheidung, die Truppe harmoniert sehr gut.
Und die Katzen sind noch nicht mal gleich alt, der Neue ist immer noch kleiner und total verspielt!

Trotzdem kommt es auf deine Katze an und darauf, was sie aus der Situation macht. Wenn dein Bauchgefühl nach einem Kitten ruft, dann hör darauf, auch wenn es gegebenenfalls etwas länger dauert, bis die beiden harmonieren.
Ich habe nämlich auch die Erfahrung gemacht, dass sich die Gefühle von mir extrem auf meine Katzen übertragen. Und wenn du dich nicht in eine erwachsene Katze verlieben kannst, kann es deine Katze auch nicht. ;-)
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #12
Problematisch hingegen könnten ihre kleinen Eigenheiten sein: Sie ist scheu, fürchtet sich vor neuen Situationen, hat Angst vor ihren eigenen Schatten sprich sie ist gern übervorsichtig und tritt gerne die Flucht in ihr Körbchen an, wenn Besuch da ist. :???:

Wie ist sie denn mit der anderen Katze umgegangen?
Meine sind unsichtbar bei menschlichen Besuch, aber bei tierischem Besuch ist die Neugier größer als die Vorsicht.
Und wie heißt sie( sorry, falls ich den Namen überlesen hab) ?
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #13
Also ich finde Freigänger und Kitten immer etwas schwierig, kommt natürlich immer drauf an, die meisten Freigänger leben und toben sich halt mehr draußen aus und haben dann keine Lust, wenn sie heimkommen noch stundenlang mit einem Kitten zu spielen und je nach dem wie viel und wie lange die draußen unterwegs sind, halte ich die meisten Freigänger für keine adäquate und ausreichende Gesellschaft für ein Kitten.

Prinzipiell gebe ich Dir Recht, Simpat. Bei uns waren zwei große Vorteile: Einmal sind es Birma. Die wollen sehr gern Gesellschaft, dann ist es auch vergleichsweise egal, ob einer etwas überschwänglicher ist als der andere, sie finden sich trotzdem gegenseitig toll und interessant. Und dann kam uns die Jahreszeit entgegen. Wenn es nass und kalt ist, ist Minnie viel lieber drinnen.
Bei uns hat die Vergesellschaftung sehr schnell und harmonisch geklappt. Und inzwischen ist Horus ja kastriert und darf auch raus.

Also, insofern haben wir hier die Ausnahme von der Regel.
Ich plädiere nur einfach dafür, sehr aufmerksam zu sein, und wenn dann alles trotzdem dafür spricht, dann kann es sich auch lohnen, die Ausnahme zu wagen.

Aber dafür muss man natürlich ehrlich gegenüber sich selbst sein und darf sich nicht aus Wunschdenken heraus was vormachen.

LG Seidenschnabel
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #14
Oh, wie unsensibel von mir, habe gerade mein erstes Post noch einmal gelesen und gesehen, dass ich ganz vergessen habe mein Beileid auszudrücken, dachte ich hätte es gleich als ersten Satz geschrieben, aber da steht nichts. Tut mir sehr leid, dass du deine Katze verloren hast und auch noch so plötzlich und unvorbereitet. Ich hatte bei meinem Nico, wo es auch ganz aus dem Nichts kam, aber trotzdem wenigstens noch eine Woche Zeit mich zu verabschieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #15
Von mir auch herzliches Beileid zu deinem Verlust.
Es gibt hier wohl kaum jemanden, der nicht nachvollziehen kann, was du gerade durch machst.


Zu deiner Frage:
Ich habe 4 Katzen. Meine jünste Katze war fast genau 2 Jahre älter als mein Neuzugang.
Und das klappt hier wunderbar.

2 Jahren sind ja noch kein Alter. Ich hätte da grundsätzlich keine Bedenken.

Ich habe mir ein Kitten ausgesucht, das munter und neugierig, aber nicht zu sehr aufgedreht ist.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #16
@Frigida:

Ich finde aber dass es zur Situation von RedQueen zu dir ein kleiner Unterschied ist. Bei dir bietet sich mehr Auswahl an Tieren zur Beschäftigung und mehr Charaktereigenschaften.

Aber wenn ich das lese und dann an ein Kitten denke, habe ich nicht das Gefühl dass es eine sehr gute wahl ist.

Problematisch hingegen könnten ihre kleinen Eigenheiten sein: Sie ist scheu, fürchtet sich vor neuen Situationen, hat Angst vor ihren eigenen Schatten sprich sie ist gern übervorsichtig und tritt gerne die Flucht in ihr Körbchen an, wenn Besuch da ist.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #17
@Frigida:

Ich finde aber dass es zur Situation von RedQueen zu dir ein kleiner Unterschied ist. Bei dir bietet sich mehr Auswahl an Tieren zur Beschäftigung und mehr Charaktereigenschaften.

Aber wenn ich das lese und dann an ein Kitten denke, habe ich nicht das Gefühl dass es eine sehr gute wahl ist.

Ich sehe es wie Frigida, ich wäre auch für ein Kitten. Bedenklich finde ich da nichts und ein Restrisiko bleibt sowieso bei jeder Katze.

lg Juli
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #18
Ich würde es auch raten, wenn ich nur 2 hätte.
Es spielen nämlich hauptsächlich die beiden jüngsten miteinander. Und Imano ist auch so ein huschiger, hat aber seit dem Einzug von Jette sehr gewonnen, weil er sich anscheinend für ihren großen Bruder hält.

Ich finde, manchmal wird diese Regel "gleiches Alter" zu dogmatisch ausgelegt. 2 Jahre ist für eine Katze durchaus noch jung und viele spielen in diesem Alter auch noch.
 
  • Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ? Beitrag #19
Bei mir ist es Phoenix 8 Monate und T-jay (4 Jahre) die hier raufen, spielen und sich blendend verstehen.

Also ich hätte es auch empfohlen bei einem größerem Altersunterschied, 2 Jahre ist aber definitiv nicht zu alt.

Als Xanthi einzog war sie 13 Wochen, Sammy 2 1/2 Jahre alt. Damals hatte ich nur die 2 und sie verstanden sich prächtig- Sie verstehen sich auch heute noch prächtig, 8 Jahre später (nur das hier inzwischen mehr Katzen wohnen)

lg Juli
 
Thema:

Kitten vs. 2jährige Katze, geht die Kombi gut ?

Oben Unten