Danke für die Info.
Ich würde mich da gar nicht weiter anstrengen, die beiden Katzis haben sich schon gesehen und die Gerüche aufgenommen, keine hat aggressiv reagiert.
Für mich wäre es in dieser Wohnsituation damit erledigt und ich würde mich gar nicht mehr darum kümmern. Alle weiteren Schritte sollen die beiden allein machen.
Ein Wohnungstausch macht nur Sinn, wenn du das später ständig wiederholen willst. Im Regelfall ist ein fremder Ort, an den eine Katze transportiert wird, immer eine Stresssituation.
Ok, ich glaube fast auch, dass wir uns fast zu viele Gedanken machen.
Mit Wohnungstausch meine ich jetzt nicht direkt, dass die Katzen die Wohnung komplett tauschen müssen und dort auch bleiben müssen. Sondern ich möchte einfach nur mal unsere Wohnungstüre offen lassen, sodass Bounty ins Treppenhaus kann (war sie eh schon) und wenn meine Mutter unten ihre Wohnungstüre offen lässt, dass Bounty mal die andere Wohnung erkunden kann.
Ylvie war vorher schon hin und wieder oben (bevor wir hier gewohnt haben), hat aber kein großes Interesse gezeigt, sie ist mit der Wohnung unten und dem Garten vollauf zufrieden.
Nun ja, ich will es mal so sagen, eine Zusammenführung kann eigentlich nur die Grundbedingungen schaffen, damit die Katzen sich erst einmal nur dulden. Ob sie sich dann womöglich sympathisch sind, liegt einzig und allein an den Katzen selbst. Gut möglich das sie sich nach erfolgreicher Zusammenführung für immer aus dem Weg gehen. Darauf hat man als Halter keinerlei Einfluss. Das ist bei Katzen nicht anders als bei Menschen auch. Ihr solltet Euch da nicht zu viel von einer Zusammenführung versprechen. Wie gesagt, kann gut sein, dass sie irgendwann bemerken, dass das Leben doch sehr viel spannender ist, wenn man jemanden zum spielen und Blödsinn machen hat. Genauso gut ist es aber auch möglich, dass man sich zwar toleriert, aber ansonsten geht jede Katze weiter ihre Wege....
Stimmt, man hat immer vor Augen, wie nett das wäre, wenn Bounty und Ylvie dann gemeinsam durch den Garten tollen und vielleicht sogar zusammen kuscheln. Aber ich denke, das sind wohl nur Träume unsererseits ... eigentlich können wir schon zufrieden sein, wenn sie sich im Garten dulden und vielleicht werden sie ja doch Freunde irgendwann.
Dass sie den Geruch des anderen kennen und sich bereits gesehen haben, ist vielleicht eh schon ziemlich gut, da habt ihr recht.
Mal sehen, wie sich das alles entwickelt. Im Moment bin ich zB sehr froh, dass Bounty jetzt nach 8 Tagen in der neuen Wohnung überhaupt keine Anzeichen zeigt, dass sie raus möchte. Sie war ja eine Streunerkatze und ihr leben lang Freigänger, hätte mir gedacht, dass ihr Drang nach draußen viel, viel größer wäre und wir sie nach 1, 2 Tagen nicht mehr drinnen behalten können. Aber bis jetzt kommt sie mit dem Eingesperrtsein sehr gut zurecht.
Heute Abend werde ich mal die Wohnungstüren öffnen, sodass sie ein bisschen herumschnuppern kann, natürlich wenn Ylvie draußen im Garten ist.