Hallo Nicolas,
ich hatte mit meinem Langhaarmixkater Carlos (16 Jahre) auch Probleme mit der Kotzerei. Mir tat er leid, weil er riesige Haarwürste (oft auch nur Magensäure) erbrochen hat und dabei so arg würgen musste, dass er Tränen in den Augen hatte. Außerdem taten mir meine Böden leid. Ich habe vieles ausprobiert, war auch viel beim Tierarzt und bekam u.a. Diagnose: Bauchspeicheldrüsenentzündung und ganz scheußlich schmeckende Medikamente (ja, ich habe sie mit der Zungenspitze gekostet). Kein Wunder, dass er die nicht nehmen wollte, egal, was ich auch probiert habe...
Letztendlich hat mir eine TÄ geholfen, die von einer Nahrungsmittelallergie ausging u. mir riet, nur Nassfutter ohne Getreide und mit nur einer Eiweiß (= Fleisch) quelle zu füttern. Es gibt da verschiedene Hersteller, da musste ich etwas probieren, bis ich ein Futter fand, das dem "Herrn" genehm war. Außerdem meinte sie, ich solle mal drüber nachdenken, ihm die Haare etwas zu scheren. Gebürstet habe ich ja schon immer, aber nach dem scheren (ich dünnte ihm die Haare mit der Efflilierschere aus, scherte ihm mit einem elektr. Rasierer mit Aufsatz die Haare am Bauch) hat er kaum noch Haarballen erbrochen. Was ich auch noch festgestellt habe, die Aufmerksamkeit, die er nach dem Erbrechen bekommen hat, fand er scheinbar gut. D.h., wenn er erbrochen hat, bin ich nicht mehr gleich losgelaufen und hab es weggeputzt sondern so getan, als wäre nichts u. habe dann irgendwann unbemerkt geputzt. Manchmal kann er nämlich fast "auf Kommando" kotzen (wenn er nicht genug Aufmerksamkeit bekommt). Beobachte das mal. Ich hoffe, ich konnte vielleicht mal ein paar Gedanken bringen die bisher noch nicht hier aufgetaucht sind und wünsche weiterhin alles Gute. LG schinoos