Hallo miteinander,
Ich hatte mich an der ein oder anderen Stelle schon mal hier im Forum gemeldet - seinerzeit ging es vorwiegend um die Arthrose meiner Lotti, die Suche nach einem vernünftigen
Tierarzt und das Medikament Metacam (bzw. die homöopathischen Mittel "Grünlippmuschel" & "Traumeel").
Den richtigen
Tierarzt (eine sehr gute Tierklinik hier in Essen) habe ich inzwischen gefunden, das Metacam brauche ich gar nicht mehr zu geben, weil mein "Kötzchen" zum Einen etwas abgespeckt hat, es zum Anderen wieder wärmer geworden ist und drittens offenbar die Homöos etwas bewirken.
Der Bewegungsapparat funktioniert also weitestgehen wieder wie "früher" (okay - sie wird demnächst 14 Jahre alt!)
Am 29.03 haben wir dann ein geriatrisches, großes Blutbild gemacht ...
Am Telephon hatte man mir dann die Erbenisse mitgeteilt und gesagt, dass im Grunde alles ganz okay aussähe, bis auf einen erhöhten Wert, um den wir uns aber
so lange keine Sorgen zu machen bräuchten, solange es der Katze gut ginge. Das war dann aber kurz darauf nicht mehr der Fall - die Katze hat sich ständig erbrochen und wollte fast nichts mehr fressen. Auch machte sie einen sehr abgeschlagenen Eindruck und hat sich ständig zurückgezogen. Deshalb bin ich am 05.04. also wieder mit ihr zum
Tierarzt ...
Danach ging es ihr direkt am Abend schon wieder ausgezeichnet! Sie hat mit Genuss gefressen, nicht mehr gekotzt und war insgesamt einfach wieder sehr gut drauf ... 2 Wochen lang - dann ging's wieder los, so dass ich am 19.04. wieder in der Klinik mit ihr war:
Das gleiche Spielchen wiederholte sich und am 06.05. war ich das letzte Mal beim Tierarzt. Diesmal wollte ich aber nun endlich wissen, was sie denn eigentlich konkret hat! Denn erstens möchte ich natürlich
vor allen Dingen (!!!!), dass es meiner Katze
dauerhaft gut geht und zweitens - das habe ich dem
Tierarzt auch gesagt - habe ich als Hartz4-Empfänger einfach nicht die Mittel, alle 1 bis 2 Wochen die Rechnungen zu bezahlen! Hier erstmal die letzte Rechnung:
Nicht, dass ihr mich da falsch versteht: Für die Gesundheit meiner Lotti würde ich einfach
alles tun!! Und das tue ich ja auch schon ... ich befinde mich im absolut extremsten Sparmodus, um wirklich jeden Cent für meine Katze übrig zu haben. Mir tut das auch
zu 0% weh,
alles an (mir zur Verfügung stehendem) Geld für ihr Wohlergehen auszugeben.
Was mir aber extrem weh tun würde wäre, irgendwann das Geld dafür nicht mehr zu haben.
Folglich hatte ich mir erhofft, dass irgendeine Behandlung oder dauerhafte Therapie stattfinden könnte und danach ist es dann auch ein für alle mal gut. Aber der
Tierarzt sagte, dass es sich hierbei um eine chronische
Gastritis handeln würde und dass man da nichts anderes tun könne, als eben jedes Mal Cortison (und all das andere Zeug, was auf den Rechnungen ja aufgelistet ist) zu spritzen und darauf zu hoffen, dass es jeweils so lange wie möglich wirkt. Aber ich denke auch daran, dass Cortison zum Einen ja auf die Dauer auch nicht gut für ihren Organismus ist und dass zum Anderen die Wirkung irgendwann (je öfter sie es bekommt) doch sicherlich auch immer mehr nachlassen wird.
Heute (und in den letzten Tagen) ist es nun so, dass sich ihr Zustand genau in der Mitte zwischen den bisher genannten Zuständen befindet: Sie erbricht sich alle 1 bis 3 Tage und wirkt "ein wenig abgeschlagen". Dafür frisst sich aber trotzdem immer noch mit großem Appetit, lässt sich gerne streicheln und kraulen (dabei reckt und streckt sie sich genüsslich und laut brummend) und zieht sich auch nicht mehr so sehr zurück!
Jetzt frage ich mich, ob ich in diesem Zustand schon wieder mit ihr zum
Tierarzt muss, oder ob ich mir das Geld (und ihr den Stress) besser ersparen kann, bis es sich verschlimmert?! Ich meine: In meiner Katzen-Kriegs-Kasse habe ich schon wieder 120€ angespart und die Besuche in der Klinik kosten immer so um die 50-60€. Von daher könnte ich es mir schon erlauben ... mein Gedanke dabei ist nur der Folgende:
Wenn ich
jetzt zum
Tierarzt gehe, obwohl es vielleicht noch nicht unbedingt nötig wäre und das gleiche in
zwei und in
vier Wochen nochmal mache, dann könnte es doch sein (und davor habe ich unendliche Angst), dass in
sechs Wochen meine Kasse leer ist, obwohl meine Lotti
dann in einen Zustand geraten sein könnte, der
wirklich kritisch ist. Ich stehe da zwischen 2 Stühlen .....
Und noch was zum Schluss: Ich habe von jemandem gehört, dass "Omeprazol" bei einer solchen Erkrankung ebenfalls helfen sollte. Hat da eventuell jemand auch schon Erfahrungen mit gemacht?
Was würdet Ihr mir raten? Und wie lange - wenn mir eine(r) von Euch das sagen könnte - wird das noch gut gehen?? Ich mache mir sehr große Sorgen!!
Danke dafür, dass Ihr so viel Text gelesen habt und danke auch schon mal im Voraus für Eure etwaigen Antworten!
Einen lieben Gruß,
Hotte.