Hallo zusammen,
wieder mal ein neuer Thread von mir.
Für alle, die mich und meine Katzen noch nicht kennen: Ich habe im Februar einen Ragdoll-Kater zu meinen zwei vorhandenen Katzen geholt (Katze und Kater), der, wie sich im April herausgestellt hat, Calici und Mykoplasmen positiv ist. Nachdem ich 2 Tierärzte verbraucht und 1.500 Euro für die Behandlung des "Kleinen" ausgegeben habe, hatte ich immer noch einen schnupfenden Kater zuhause. Da die Tierärztin Nummer 2 Xaver nicht behandeln wollte, da die Mykoplasmen für sie kein Grund waren, um Antibiotika zu geben, habe ich mir vor 2 Wochen eine neue Tierärztin angelacht.
Mit dieser bin ich wirklich zufrieden - Xaver bekommt jetzt 4 Wochen lang Doxycyclin und zusätzlich eine Spritzen-Immunkur mit Virbagen jeden 2. Tag über 2 Wochen. Man merkt die Verbesserung jetzt schon, das Niesen wird weniger, seine Augen sind wieder schön blau ohne rote Umrahmung und er ist allgemein fitter.
Leider habe ich immer noch ein Problem...
Meine beiden anderen Katzen, Holly und Findus, hatten vor ca. 2,5 Wochen eine Infektion (Fieber, geschwollene Lymphknoten), die noch von der Tierärztin Nummer 2 behandelt wurde. Damals hat keiner der drei auch nur einen Happen Futter zu sich genommen.
Zu Tierärztin Nummer 3 bin ich gleich mit allen Katzen gefahren, da sie immer noch alle schlecht gefressen haben. Wir haben die Therapie für Xaver festgelegt, allerdings konnte sie bei den beiden anderen nichts Auffälliges finden.
Dieser Zustand hat sich leider nicht geändert - sie fressen ganz schlecht.
Beispiele: Sie werden alle gebarft und grundsätzlich haben sie ihre Fressration innerhalb von wenigen Minuten verschlungen - immer. Und wenn nicht, dann lags daran, dass ich zu viel Fortain oder Ballaststoffe reingetan habe, das mögen sie nicht besonders. Rindfleisch auch nicht. Wir sind immer noch beim Einschleichen. Nachdem sie immer schlechter gefressen haben, habe ich ihnen alles Mögliche angeboten - darunter auch frisches Fleisch ohne Supplemente. DAS LIEBEN SIE! Trotzdem wurde es nicht angerührt. Als dann Holly (absoluter Trockenfutterjunkie) beim Rascheln der Leckerliepackung nicht mehr in die Küche gekommen ist, wusste ich nicht weiter.
Die Tierärztin fragt alle 2 Tage besorgt, ob sie denn schon fressen, aber wirklich gute Neuigkeiten habe ich nicht. Sie hat mir geraten, einmal das Barfen zu lassen und möglichst alles an Schrottfutter zu kaufen, was verfügbar ist, um sie wieder ans Fressen von größeren Portionen zu gewöhnen.
Leider klappt das auch nur mäßig. Dosenfutter lassen sie stehen (das sind sie gewöhnt und haben es immer zusätzlich zum Barf bekommen!), Frischfleisch lassen sie stehen, sogar Thunfisch aus der Dose!
Sie haben jetzt 2 Tage lang minimal die Miamor Nahrungsergänzung (Thunfisch in Jelly oder so) gefressen, heute lassen sie es wieder links liegen. Das Einzige, was ich ihnen schmackhaft machen kann sind Dreamies, Purizon Trockenfutter und Cosma Snackies. Alles andere wird maximal gekostet und am nächsten Tag gar nicht mehr angerührt.
Weil Xaver die AB-Behandlung bekommt, ist es wichtig, dass er gut frisst, da das sonst schlimm auf den Magen gehen kann. Er ist leider derjenige, der am Wenigsten frisst. Deshalb kann ich mir gerade nicht erlauben, sie einen Tag zappeln zu lassen.
Ich habe schon daran gedacht, dass es ihnen eventuell psychisch nicht so gut gehen könnte. Gerade weil Holly und Findus immer mal wieder aneinandergeraten, wenn Xaver gerade zu müde zum Spielen ist. Oder weil es mir persönlich einfach nicht gut geht. Deshalb habe ich mir Feliway Friends zugelegt. Naja sie kloppen sich immer noch :roll: Ansonsten geht es ihnen aber gut, sie spielen und schmusen - alles bestens.
Hat Jemand einen Tipp für mich? Könnten die Mykoplasmen die anderen beiden auch so belasten, dass man es ihnen äußerlich nicht ansieht, sie aber trotzdem kränkeln?
Wäre für jeden Tipp dankbar, mit dem bisher weggeschmissenen Futter hätte ich schon 15 andere Katzen satt bekommen ;-)