Hallo Bine,
ich selbst bin vor Jahren mit meinem Wohnunskater Felix umgezogen, und kann aus eigener Erfahrung sagen,
daß er regelrecht aufblühte, als er Freigänger wurde.
Meine Freundin kann auch nur Bestes berichten.
Ihr Kater war total neurotisch, nicht freundlich zu menschlichen Besuchern.
Er saß auf der Sofalehne und war gefürchtet, weil er gern mal den Leuten unvermittelt in den Kopf hackte.
Als sie umzog, war der Kater nicht mehr wiederzuerkennen.
Total ausgeglichen, freundlich zu jedermann.
Ich kann Dir nur zuraten, vor allem, weil Du schreibst, daß Euer neue Wohnsitz in einer eher ländlichen Umgebung ist. Da sind Gefahren von außerhalb doch eher überschaubar.
Grundsätzlich möchte ich sagen:
Katzen sind Raubtiere, und als solche haben sie einen Drang nach draußen.
Da gibt es natürlich einige unschöne Dinge, die uns mißfallen, uns auch emotional nicht kaltlassen.
Wer möchte schon, daß das geliebte Tier überfahren, gestohlen wird, oder sonst zu Schaden kommt?
Niemand von uns mag sich solches vorstellen.
Ich selbst mußte im Mai die schmerzvolle Erfahrung machen, und Stevie begraben.
Aber ich denke, wir müssen den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden, so weh es auch manchmal tut.
Und wenn ich meinen Dickie im Garten herumtollen sehe, wie er sich auf der Wiese wälzt,
wenn er an Blumen schnüffelt und danach niest, geht mir einfach das Herz auf.
Das ist natürlich mur meine Meinung
LG