Hallo, du hast recht, in Wohngebieten dürfen Förster nicht schießen, das tun sie auch nicht. Ich weiß aber, dass man ein Tier mit in den Wald nehmen kann und dort erlegen kann. Das klingt vielleicht ungeheuerlich anmaßend, aber ich kenne ihn schon sehr lange und weiß wie er tickt.
Ich habe ihn nicht gefragt, ob er meine Katze erschossen hat, denn er würde es nie zugeben. Ich kann es ja auch nie nachweisen, und es ist genau so möglich, dass meine Vermutung völlig falsch sind, dann wäre so eine Anschuldigung schon ziemlich krass.
Ich habe ihn gestern gebeten, ein Suchplakat im Nachbarort anzubringen. Er konnte mir nicht in die Augen schauen und meint nur, dass es sicher nichts bringt. Es war im peinlich, aber er sagt auch sonst nie viel und findet es unangemessen, denn es war ja"nur" eine Katze.
Vor vielen Jahren hat sein aggressiver und auf Katzen abgerichteter Hund meinen kleinen Kater den Knochen des Hinterbeines durchgebissen, in dem er sich von der Leine losgerissen hatte. Auch da kam nie eine Entschuldigung, er hatte miterlebt, wie viele Tierarztbesuche wir mit unserem Kleinen durch hatten, bis er wieder gesund war. Trotzdem hätte ich niemals seinem Hund etwas getan, Tiere sind immer so wie die Menschen mit ihnen umgehen. Er hat selbst schon seinen Hund auf der Jagd verloren und es ging ihm damals ziemlich schlecht also müsste er wissen, was die Situation jetzt für uns bedeutet.
Also du merkst wohl ich finde dafür wahrscheinlich keine gute Lösung.
Einen schönen Sonntag noch,wir sind weiter auf der Suche
Viele Grüße Tamino