Wie gesagt, ich wollte dich nicht (noch) nervöser machen. Aber letztlich lieber einmal zu viel als zu wenig.
Da hast Du natürlich Recht. Da ich die beiden Fellnasen ja erst in diesem Jahr aus dem Heim geholt habe, wo sie tierärztlich betreut wurden, wäre ich unter normalen Umständen Anfang des Jahres für Impfungen und Check-Up zum
Tierarzt gegangen - aber besser ist gescheiter.
Und den Dr. Wiegand kennenzulernen ist Katz bestimmt eh ganz wild drauf :mrgreen:
In dem Fall _die_ Dr. Wiegand. Terki hat sie leider erst in ihren letzten Tagen kennen gelernt, weil mein alter
Tierarzt die Praxis geschlossen hatte. Aber ich kann mir keine Ärztin vorstellen, bei der sich Tier und Mensch besser aufgehoben fühlen könnten.
Wie ist das zu verstehen? Du "holst" die Katzen zu Dir?
Hier hätte da bisher keine Katze mitgespielt.
Das heißt ganz praktisch, dass ich sie mir greife und sanft zu mir aufs Sofa trage. Das ist aber bei den beiden wohl wirklich kein Grund zur Sorge. Seit sie sich eingelebt haben, sind beide ausgesprochene Schmusetiger, die sich von mir fast alles gefallen lassen. Und unter normalen Umständen würden sie auch regelmäßig von selbst kommen, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. Hat mich auch überrascht, das war bei Terki mit
hier erläuterter Geschichte ganz anders.
Das Phänomen der extremen Anhänglichkeit, wenn es Katze nicht gut geht, kenne ich aber auch. Im letzten Jahr hatte ich kurz eine Streunerin aufgenommen, die sofort extrem anhänglich war. Ich habe sie dann ins Tierheim gebracht und später erfahren, dass sie kurz darauf gestorben ist. Ich hätte sie damals auch selbst bei mir aufgenommen, aber im Tierheim hat man mich überzeugt, dass das keine gute Idee ist, weil man nicht wusste, ob sie vorher Freigängerin war. Im Endeffekt hat wohl jemand seine totkranke Katze einfach ausgesetzt.
