Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Thread hier an der richtigen Stelle ist aber ich versuche es einfach mal.
Ich habe folgendes Problem:
Meine Langhaarkatze Flocke (Birma, sehr zierlich) erbricht nur extrem selten Fell, sie scheidet es (meist) sichtbar über den Kot mit aus. Malzpaste findet sie nicht so dolle - ist ein Glücksspiel.
Ab und an passiert ein Malheur und ein Kotklumpen bleibt am After hängen (dank der Haare im Kot, nicht an dem Fell an den Beinen) und fällt kurze Zeit später von allein ab. Soweit so gut, nicht schön aber damit kann ich leben. Für gewöhnlich macht sie tägl. ihr Geschäft.
Manchmal tritt es auf (ist mir Anfang des Jahres das erste mal bewusst aufgefallen), dass sie nicht eine längliche Wurst ausscheidet, sondern dass der Kot geformt wird aus mehreren Teilwürsten, die nebeneinander zusammenkleben. (Entschuldigt die bildliche Beschreibung, ich würde nur ungern ein Foto davon posten

- könnte es aber).
Der Umfang dieser zusammenklebenden Würstchen ist manchmal mehr als daumengroß aber Flocke scheint damit keine größeren Schwierigkeiten zu haben - daher bin ich bis dato auch nie aktiv geworden.
Zudem hatten wir so viele andere "Baustellen" beim
Tierarzt, dass das Thema hinten runtergefallen ist
Nun ist allerdings Folgendes passiert:
Vorgestern Abend blieb ein Klumpen Kot einfach im After stecken, ich konnte es zum Glück vorsichtig herausdrücken. Das hatten wir vorher noch nie. Die Kleine hat aber nicht gejammert o.ä.. vielleicht hatte sie keine Kraft mehr es allein rauszubringen? Oder keine Lust mehr? :shock:
Gestern wurde gar nichts abgesetzt :shock: und vorhin dann eine größere Menge eben dieser parallelen Teilstücke - Gott sei Dank, sonst wäre ich morgen früh in eine Klinik gefahren. Hatte heute Vormittag etwas Speiseöl gereicht, vll. hat das ja geholfen?!
Sie wurde erst Anfang dieser Woche prophylaktisch per Kotprobe auf Spul-/Haken-/Peitschenwürmer +
Giardien getestet, alles negativ.
Ein großes Blutbild (wegen einer anderen Sache) ist auch erst ein paar Wochen her - komplett unauffällig. Ebenso ein Ultraschall und Urinprobe - negativ. (Ja, Flocke hat in den letzten Wochen einiges durch)
Routinecheck Anfang August mit abtasten des Bauches etc. war auch i.O.
Nun meine Fragen: Was macht ihr kleiner Darm denn da? Fungiert das Fell als Kleber?
Kennt jemand von euch dieses Problem? Was kann ich noch tun? Dauerhaft Speiseöl reichen?
Achso, sie ist 4 Jahre alt, frisst
Nassfutter (schlechter Esser, schon immer) und verhält sich ansonsten quietschfidel. Da sie aber in letzter Zeit wegen anderer Themen häufiger beim
Tierarzt war, würde ich ihr den erneuten Besuch wirklich super gern ersparen, das stresst sie ungemein.
Der Kot selbst ist fest (aber nicht hart), dunkel und vom Geruch her unauffällig. Aus meiner Sicht völlig normal.
Ihre Schwester erbricht häufiger Fell und hat mit dem Kotabsatz null Probleme.
Sorry für den ROman
