Gestern habe ich hier noch stundenlang gelesen, besonders "Pflegis
by Taskali" hat mich sehr beeindruckt, berührt und ich habe so einiges daraus gelernt.
Vielleicht sollte ich wirklich nicht gleich bei dem Wort "Aids" in Panik verfallen. Hab erstmal im Außengehege die durchsichtige Trennwand (von d. Erde aus 50cm hoch) zum angrenzenden Gehege abgebaut. Jetzt können sich die Katzen durch das Gitter beschnuppern. Dürfte eigentlich nichts passieren.
In den Garten werde ich den Kater nicht lassen, denn er hat keine wirkliche Beziehung zu mir und würde sicherlich nicht wiederkommen. Außerdem gibt es hier viele Hunde. Auf zwei an meinen Garten grenzenden Grundstücken sind mehrmals in der Woche, zu unterschiedlichen Zeiten, Hunde (von den Kindern der Gartenbesitzer, die sehr oft zu Besuch kommen) und im Frühjahr wird auf einem der Grundstücke ein Haus gebaut.
Ich weiß auch nicht, ob der Kater wirklich in die Freiheit will, hab nicht den Eindruck. Ich glaube, er ist froh, dass er es warm hat, gutes Futter bekommt und sicher ist (Er musste früher immer mehrere, riesige, stark befahrene Hauptstraßen überqueren, um zu der Futterstelle zu kommen.). Sein jetziges Areal hat er eingenommen und mich anfangs sogar immer angefaucht, wenn ich gekommen bin. Na, jetzt kennt er mich schon und wenn er draußen im Gehege ist und ich rufe, kommt er durch die Klappe angeflitzt, weil er immer denkt, es gibt Futter.
Eine Kumpeline wäre wäre aber schon toll für ihn. Kater mag er nicht.
Es ist ja sicherlich nicht schwierig, eine passende
Fiv+-Katze zu bekommen aber ich weiss nicht, ob ich mir das zumuten möchte. Ich bin im Igelschutz aktiv (viel Arbeit, oft auch Kummer und Sorgen), kümmere mich um Aphibienzäune und habe auch familiär einige schöne Verpflichtungen. Hab eigentlich nicht die Zeit, mich sehr intensiv um die Katzen zu kümmern. Ich will da auch nichts übernehmen, was ich dann nicht leisten kann.
Die Katzenschützer hatten ja versucht, den Kater zu vermitteln aber die Stelle, die sie gefunden hatten, ging gar nicht!!!!!!!!!!!!!! Als ich den abgetakelten, kleinen Steinschuppen (innen verdreckt und ohne Heizung) mit 2 kranken, dürren Katzen gesehen hatte, musste ich weg. Die hatten dort auch einige größere Hunde, die frei umher liefen. Vegetation zum Verstecken? Keine Spur, alles flache, kurze Wiese, der Wald in ca 1 km Entfernung, eine Straße ziemlich dicht am Grundstück und-und-und... Schrecklich. Ich glaube, das hätte der Kater nicht überlebt.
Ich habe schon so viel mit dem armen Kerlchen durchgemacht, dass er mir doch sehr am Herzen liegt.
Muss nochmal über alles nachdenken. Vielleicht sollte ich hier eine Stelle für den Kater suchen aber dann müsste er wahrscheinlich erst händelbar sein. Aber ob ich das packe? Der Kater spielt nicht, benutzt keinen Kratzbaum (weder klein noch groß), kein noch so schönes Kratzbrett. Ich habe schon so vieles versucht.
Vorlesen mag er bedingt aber er hat eine Lieblings-CD (Entspannungsmusik), die hören wir beide sehr gerne und schlafen dann oft ein. Das ist aber auch schon alles, was ich in der ganzen Zeit (seit Dez. 2015) erreicht habe. Na und durch die Katzenklappe zu gehen.
Am Sonntag kommt eine Frau, die sich für die Katze interessiert. Am Telefon hörte sich das wirklich gut an aber ich mache auf alle Fälle trotz der weiten Strecke eine Vorkontrolle, um sicher zu gehen.
Ich werde auch einen Vertrag machen. Hab einen im Internet gefunden. Der Vertrag, den die Katzenschützer hier nehmen, ist nicht gut.
Ich werde auf alle Fälle hier weiterlesen!
Mir hatte zwar keiner geantwortet :-( aber das Forum ist trotzdem gut!
