Nachdem Ylvie nun seit Ende August alleine ist, ist gestern Milou eingezogen.
Milou ist ein 1,5 Jahre alter, verschmuster und ruhiger Kater der über die Tierschutzorganisation die Tierengel zu uns geommen ist. Ein waschechter Spanier, der in seiner Familie vom Kind misshandelt wurde bis zum Beinbruch. Trotz allem wirt er nicht traumatisiert - er ist einfach nur lieb.
Ich habe zuvor nie Katzen vergesellschaftet. Ylvie ist mit ihrem Freund Tommi im Alter von 12 Wochen aus dem Tierheim zu mir gekommen. Leider ist Tommi während meines Rehaaufenthaltes aus seiner Pflegestelle entwischt und wurde seitdem nie wieder gesehen. Er ist gechippt und registriert, aber bei Fremden ist er ein Phantom dass sich nicht zeigt. Vielleicht taucht er noch wieder auf und ist dann herzlich willommen.
Ylvie zeigte aber deutlich, dass ihr das Alleinsein nicht behagt.
Gestern wurde mir Milou durch die Tierschutzorganisation gebracht und wir haben Ylvie und Milou zwei Stunden lang beobachtet. Milou geht freundlich auf Ylvie zu, hat Interesse an ihr - kein Fauchen, Knurren etc.
Ylvie hingegen ist ebenfalls interessiert , lässt den jungen Mann bis ca. 1nen Meter an sich herankommen, dann beginnt sie zu brummen und fauchen. Sie attackiert nicht. Ich streichele sie ganz viel wenn er sich nähert und auch zwischendurch und "beschütze" sie mit kraulen so wie sie es liebt und ruhiger Stimme.
Sie hat Angst und zittert dabei und liegt momentan unterm Sofa (da liegt sie generell gerne) und kommt nur ungeren heraus.
Ylvies Charakter ähnelt dem Charater von Milou sehr, nur verhält es sich momentan so, als ob Ylvie die Neue ist und Milou schon immer hier wohnt. Ich habe die Situation umgekehrt erwartet. Ylvie ist im Juli drei Jahre alt geworden und ist einer Meisterin der Entspannung und Meditation. Ruhig, gemütlich, verschmust und entspannt.
Ich kenne mich mit Vergesellschaftung von Katzen nicht aus. Wie geht so etwas bei euch von Statten?
KOntakt mit der Dame vom Tierschutz habe ich regelmäßig und sie meint dass wäre für den Moment völlig in Ordnung.