Dann wundert es mich nicht.
Als Kitten bis zu einem Jahr dürfen Katzen fressen soviel sie wollen, dass war bei meinen je nach Fress- und Wachstumsphase 300-800 g mittel-hochwertiges Nassfutter pro Kitten am Tag. Auch habe ich meinen als sie noch Kitten waren 5x täglich gefüttert: morgens nicht direkt aber kurz nach dem Aufstehen, dann habe ich ihnen eine kleine Portion hingestellt wenn ich zur Arbeit bin, die nächste Mahlzeit bekamen sie als ich von der Arbeit zurückgekommen bin, dann am Abend noch eine Portion und die letzte Mahlzeit habe ich ihnen hingestellt bevor ich ins Bett bin. Jetzt wo meine Katzen ausgewachsen sind, bekommen sie dreimal täglich Futter, nur Nassfutter da Trockenfutter nicht zur Ernährung von Katzen geeignet ist. Trockenfutter bekommen meine nur 1x die Woche am Fummelbrett oder mal beim Clickern.
Auch müssen Katzen regelmäßig beschäftigt werden und zwar jeden Tag, gerade bei Wohnungskatzen steht der Halter besonders in der Pflicht, dass die trotzdem ein abwechslungsreiches und erfülltes Leben haben. Ein Artgenosse ist wichtig, doch dass allein reicht nicht, die kann man nicht einfach sich selbst überlassen, dass ist viel zu wenig, die brauchen immer wieder neue Anreize. Ich habe meinen z.B. im Herbst einfach immer wieder mal 1-2 Kastanien von draußen mitgebracht oder Tannenzapfen (aber Vorsicht erst auf Ungeziefer untersuchen), die sind interessant mal was anderes als die gleichmäßig runden Bälle und riecht vor allem ganz anders. Wenn ich irgendwas geliefert bekomme, dürfen die Katzen immer 2-3 Tage mit den leeren Kartons spielen bevor ich die entsorge. Morgens finden meine das Waschbecken auch ganz spannend, Wasser fasziniert sie und wenn ich im Bad bin, kommen die immer mit, dann schmeiße ich auch ab und zu mal ein Bällchen oder ein anderes Spielzeug durch die Gegend.
Abends kann man ihnen auch 2-3 mal die Woche ein Fummelbrett hinstellen und mit Leckerlis bestücken. Ich habe 3 verschiedene.
Ich bin als meine noch kleiner waren sogar morgens extra früher aufgestanden, damit es schon da die erste kurze Spieleinheit gegeben hat und dann natürlich sobald ich daheim war habe ich mich zumindest schon mal gleich kurz mit ihnen beschäftigt und dann später jeden Abend 1-2 x auch etwas länger, damit die ausgepowert werden.
Spielzeug nie zu viel auf einmal lieber immer wieder austauschen und abwechseln und sich immer wieder was neues einfallen lassen. Wenn das gleiche Spielzeug ständig zur Verfügung steht und auch wenn es zu viel ist, wird es schnell langweilig.