Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein.

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NiceRude

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Hallo liebes Forum,
ich bin schon lange stiller Mitlesen und wende mich nun mal aktiv an Euch.
Ich würde gerne Eure Meinung hören, ob für meine Katze eine Vergesellschaftung in Frage kommt.

Ich bin Katzenneuling und habe vor knapp einem halben Jahr eine 10jährige, kastrierte Katze von unserem Nachbarn adoptiert, weil sich seine beiden Katzen nicht mehr verstanden haben und er mit seiner Partnerin zusammen gezogen ist die ebenfalls 2 Katzen hat.
Laut seiner Aussage war zwischen den beiden Mädels immer alles gut bis es irgendwann immer Klopperei gab.
Ich persönlich glaube, das seine Lebensumstände mit ein Grund waren, sehr kleine Wohnung, er war oft nicht da, Katzen waren unfreiwillig eingesperrt oder konnten nicht rein etc.

Die Katze ist vor 4 Monaten mit uns umgezogen und hat sich sehr gut in unserem neuen Zuhause eingelebt. Wir haben sie chippen lassen und sie kann nun durch die Katzentür ein und aus wie sie möchte. Unser Garten hat knapp 1000qm gross, wir wohnen am Waldrand ohne viel Verkehr, Wiesen zum Mäuse fangen hat es auch.

Ich würde gerne eine 2. Katze dazu nehmen, natürlich passenden Alters und Charakters.
Aber ich möchte das natürlich nur, wenn das für meine Katze auch passt, und das ist eben die Frage.
Meine Katze sucht nicht aktiv den Kontakt mit anderen Katzen. Wenn ich mit ihr spazieren gehe und andere Katzen da sind, reagiert sie sehr gestresst (ok, sie ist dann natürlich nicht in ihrem Revier). Sie puschelt sich auf, faucht, legt sich auch auf den Rücken und macht sich kampfbereit.
Im Garten gibt es im besten Fall "Anschauduelle", ich habe sie aber auch schon in der Hecke singen hören und es gab Rabatz das die ganze Hecke gewackelt hat.
Wir bekommen ab und an auch nächtlichen Besuch an der Katzenklappe, meine sitzt dann innen davor und knurrt und schimpft, geht aber nicht raus.

Generell denke ich, die Katze ist glücklich. Der Nachbar hatte sie seit sie ein Kitten war und meinte, Zeit ihres Lebens hätte sie versucht, überall "reinzudrücken" und ist in der Nachbarschaft hausieren gegangen.
Das hat sie bisher nicht mehr gemacht, sie versteckt sich sogar mittlerweile vor Fremden. Sie geht ohne mich nicht weit vom Haus weg sondern hält sich im Garten auf.
Ich muss dazu sagen, sie ist mal von einem Auto angefahren worden und humpelt seither wenn wir mal zu wild gespielt haben oder sie lange unterwegs war.
Ich frage mich einfach, könnte sie mit einer weiteren Katze (noch) glücklicher sein?
Oder ist sie froh endlich das Zuhause zu haben das sie immer wollte und will es gar nicht teilen?

Mir ist natürlich klar das letztendlich ich die Entscheidung treffen muss, aber vielleicht mögt Ihr mir ja Eure Meinung dazu sagen.
Vielleicht hatte ja auch jemand einen ähnlichen Fall.
Über Tipps, Ideen, Anregungen wäre ich Euch dankbar :)
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #2
Hi,

sehr schön dass ihr der Mieze ein Heim gegeben habt.

Schwierig zu beurteilen, gerade wenn man nur liest.

Generell bin ich überhaupt kein Freund von Einzelhaltung und ich bezeichne das auch bei entsprechenden Fällen gerne als Quälerei, aber in deinem Fall wär ich mir garnicht so sicher.

Freigänger zu vergesellschaften dauert nochmal länger und ist schwierigiger als Wohnungskatzen zu vergesellschaften.

Ich würde sagen, so lange du den Eindruck hast, dass es ihr bei euch gut geht und sie nichts vermisst, muss hier keine weitere Katze her.

Wie alt waren denn die zwei anderen Katzen? Waren, bzw sind alle Kastriert?
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #3
Hallo und herzlich willkommen!
Ich denke, bei der Vorgeschichte dieser Katze und bei dem Gefühl, sie fühlt sich richtig wohl bei Euch, ist eine Zusammenführung mit einer weiteren Katze mit großer Vorsicht zu sehen.
Sie ist 10 Jahre alt und sicher nicht mehr so leicht an einen Artgenossen zu gewöhnen, wenn es schon in ihrem alten Zuhause nicht so gut lief.
Überleg es Dir gut und beobachte weiter ihr Verhalten anderen Katzen gegenüber - ich habe so eine total gescheiterte Zusafü hinter mir und wir alle leiden heute noch darunter.
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #4
Ja, ich finde es wirklich schwierig. Ich habe mir bisher darüber keine Gedanken gemacht weil ich nur Leute kenne die ihre Katze alleine halten.
Da ich nun selber Katzenmutti bin habe ich mich sehr viel in das Thema Katze eingelesen. Man liest eben sehr oft, Katzen besser nicht alleine halten.
Beide Katzen sind kastriert, weiblich, die ander war 2 Jahre jünger. Ich weiss nicht wie lange sie zusammen gelebt haben bzw in welchem Alter sie sich kennengelernt haben.
Laut Vorbesitzer war auch immer alles gut, gegenseitige Fellpflege, kuscheln etc.
Was natürlich sein kann, Glupschi hatte einen Abzess durch einen Biss und musste 6 Wochen drin bleiben. Vielleicht gab es dann in der kleinen Wohnung Stress und Stunk, da der Nachbar auch oft das ganze WE weg war.
Wenn ich jetzt sehen würde das sie draussen aktiv Katzengesellschaft sucht und Freundschaften schliesst, dann hätte ich auch gar keine Zweifel.
Aber so wie sie sich verhält weiss ich echt nicht, ob ich ihr einen Gefallen tuen würde.
Neulich waren wir zusammen draussen und eine der Katzen aus der Nachbarschaft wollte zu ihr, neugierig und freundlich zum " Hallo" sagen und meine hat sofort gefaucht.
Manchmal kommt sie auch wie der Blitz durch die Katzentür, wirkt ziemlich durch den Wind und düst erst mal die Treppe hoch.
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #5
Draussen ist das völlig normal. meine beiden kommen aus einer großen katzengruppe und sind super sozial da sie mit wechselnden katzen aufgewachsen sind, trotzdem werden die streuer hinter dem zaun draussen nicht wirklich freundlich empfangen.
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #6
Mhm, das heisst von ihrem Verhalten draussen kann ich also nicht darauf schliessen das sie drin auch so reagiert (also dauerhaft)?
Puh, macht es irgendwie auch nicht leichter.
Ich muss mir das wirklich noch sehr gut überlegen. Zeit für eine Vergesellschaftung hätte ich, da ich von zu Hause aus arbeite.
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #7
wende dich doch mal an Taskali hier im Forum

Sie kann dir da bestimmt mehr zu sagen und sie hat ein super Händchen für die passenden Kumpels und Kumpelinen
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #8
wenn deine katze früher verträglich war und sogar mit der anderen katze gekuschelt und geputzt hat, sollte eine vergesellschaftung mit der passenden katze auf dauer funktionieren.
klar, katzen vergsesellschaften ist nicht das einfachste auf dieser welt und braucht zeit und geduld aber in den meisten fällen funktioniert es.
manchmal nicht mit der ersten katze ( wir mögen ja auch nicht jeden) aber auch das heißt nicht, das es überhaupt nicht funktioniert.
du hast gute chancen das es klappt denn deine katze kann die katzensprache und war ja mal veträglich. warum es mit den beiden dann irgendwann nicht mehr funktioniert hat und wer von beiden der auslöser war wirst du ja leider nicht mehr raus bekommen. das muss mit einer anderen, sozialen katze aber nicht genauso sein.
vielleicht war ja sogar die andere katze die die theater gemacht hat und angefangen hat? katzenkrach kann durch kleinigkeiten ausgelöst werden und wenn man dann noch ignorante (vor)besitzer hat, kann das zum dauerkrieg führen.

lass dir zeit mit der auswahl der zweitkatze, am geschicktesten aus einer pflegestelle die ihre katzen zuhause hat und gut kennt. wie zb taskali . dann sollte es klappen.
 
  • Ältere Katze vergesellschaften, ja oder nein. Beitrag #9
Danke für den Tipp!
Ja, für mich wäre es ja perfekt ein "Katzensachverständiger" kommt bei mir vorbei, schätzt meine Katze ein und hat am besten die passende Katze parat.
So einfach ist es aber nicht, zumindest habe ich hier noch niemanden gefunden.
Ich würde es sowieso erst nach Weihnachten versuchen, vorher kommt die Familie, da wäre zu viel Trubel.

Das ist übrigens ein Aspekt den ich noch gar nicht bedacht habe, das vielleicht die andere Katze den Krach angefangen hat.
Meine Maus hier ist eine ganz anhängliche, ich habe mich gefragt ob das normal ist (einfach ihr Charakter) oder ob ihr eben eine andere Katze fehlt und sie das kompensiert.

Ach, wenn man sich erst mal anfängt Gedanken zu machen...
Trotzdem schon mal Danke für Euren Input :)
 
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