Beide sind gründlich durch gecheckt und es fehlt ihnen nichts.
Die Katze ist auch gesund, leidet allerdings unter dem Stress und das wirkt sich auf ihren Magen-Darm-Trakt aus.
Was ich ausprobiert habe: - mich einige Zeit mehr mit ihm beschäftigt, weil ich dachte er käme irgendwie zu kurz und fühlt sich benachteiligt. Sprich auch mehr mit ihm gespielt.
- Arzt um Rat gebeten
- meiner Katze Möglichkeit zur Ruhe geboten, in dem sie ins Schlafzimmer konnte, aber dann dreht er durch und zerkratzt mir die Türen.
- Anderes Futter usw..
Ich habe ihn mit auf den Balkon genommen, aber daran hat er kein Interesse.
Er ist als erstes eingezogen und war damals 12 Wochen alt, sie kam ein Jahr später und war 14 Wocheb alt.
Somit war er das erste Jahr alleine, allerdings hat er das auch mich und meinen Partber spüren lassen mit aggressivem Verhalten.
Dann haben wir die kleine gehabt und es war alles super, die beiden haben sich prächtig verstanden.
Meine Katze wurde erst so spät kastriert, da sie relativ spät anfing Rollig zu werden, danach wurde sie direkt kastriert. Das haben wir so gemacht, weil uns unser damaliger Tierarzt dazu geraten hat die Katze einmal Rollig werden zu lassen und dann erst zu kastrieren. Das hat der schon bei unserem Kater gesagt und das haben wir befolgt.
Ich nehme an, dass das Ganze anfing, als die Katze etwa ein Jahr alt war, genau da ist es bei uns auch so gewesen, dass die "Raufphase" der Katze vorbei war und sie keine Lust mehr auf wilde Spielchen hatte...
Vorab: Beide sind zu spät kastriert worden. Man sollte Katzen möglichst NICHT erst potent werden lassen, sie frühzeitig (und zwar
vor der ersten Rolligkeit, die du vielleicht gar nicht mitbekommen hast, weil sehr viele Katzen auch still rollen) zu kastrieren, senkt auch das Krebsrisiko immens.
Kater können gar nicht rollig werden, daher vielleicht mal schauen, ob ihr noch einen anderen
Tierarzt in der Nähe habt, der hat euch, sollte er das wirklich so gesagt haben, bislang schlecht beraten.
Leider war es auch extrem schlecht, den Kater so lange alleine zu halten. Und - auch das war leider ungünstig - dann hättet ihr ihm einen Kater dazusetzen sollen.
Hast du schon mir Pheromonen gearbeitet? Bei uns hat das ganz gut geholfen, auch Zylkene könnte helfen.
Im Endeffekt denke ich aber, dass du nicht um das Hinzunehmen eines adäquaten Spiel-Partners für den Kater kommen wirst. Es sollte ein Kater sein, der "gruppentauglich" ist, also gut sozialisiert, der etwa das Alter deiner Tiere hat und bei der Zusammenführung solltest du gaaaaaanz langsam machen.
Aber vielleicht haben andere auch noch eine sinnvolle(re) Idee...