• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Idiopathische Epilepsie

Diskutiere Idiopathische Epilepsie im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo ihr Lieben, nach langer, langer Zeit melde ich mal wieder zurück. Unser alter Struvitgeplagter Kater ist im November 2015 verstorben :-(...
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Mickey2003

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Hallo ihr Lieben,
nach langer, langer Zeit melde ich mal wieder zurück.
Unser alter Struvitgeplagter Kater ist im November 2015 verstorben :-(

Kurz darauf zogen bei uns zwei Kitten ein. Beides Mädchen (Lilly und Alice), da ich einen Kater nicht mehr haben wollte. Es sind Maincoon Mischlinge. Beide waren bisher gesund, wurden kastriert und bereichern unsere Familie.

Nun fing um den 17.12.2016, da war zu mindestens meine erste Notiz, eine der beiden immer mal wieder Sabber und Urin zu verlieren. Wir waren vorher vom 05. bis zum 12.12. im Urlaub. Die Mädels wurden von meiner Schwiegermutter fremd betreut, blieben aber bei uns zu Hause.
Wir hatten am Anfang drei mal nur die Hinterlassenschaften gefunden und bei zwei Katzen besteht die Chance 50:50, wer es nun ist. Da die Anfälle überwiegend nachts sind/waren, wars erst einmal schwierig herauszufinden, wer betroffen ist. Bis ich dann Lilly bei einem Anfall entdeckt habe. Weitere zwei Anfälle waren recht "harmlos". Lilly hockt auf dem Boden, starrte ins Leere, sabberte und ließ Urin ab. Bei dem dritten von uns bemerkten Anfall war es dann schon krasser. Sie versuchte durch den Flur zu rennen, war total wild und rannte immer wieder Richtung Wand. Alice bleibt bei einem Anfall immer in Lillys Nähe, unsere Nähe duldet sie aber nicht. Nach diesem Anfall sind wir morgens sofort in die Tierklinik gefahren.
Dort wurde dann schon diese Form (idiopathische Epilepsie) auf Grund der Erzählungen vermutet. Sonst ist Lilly wie immer, nur nach den Attacken hat sie enormen Hunger. Schlingt ihren Napf leer und den von Alice auch (und diese verteidigt ihre Ration eigentlich immer, lässt dies dann aber zu). Auslöser könnte der Urlaub und den damit verbundenen Stress sein.

Es wurde ein großes Blutbild gemacht. Dessen Ergebnisse kamen gestern. Am Telefon wurde dann gesagt, dass das Blutbild super aussieht, dies aber leider bedeutet, dass Lilly Tabletten bekommen muss. Wir könnten zwar noch ein Ct/MRT machen, aber die Ärztin hielt das nicht für nötig. Das Blutbild zeige keinerlei Auffälligkeiten oder sonstiges. Mein Mann holt nachher die Tabletten ab, muss danach aber erst einmal arbeiten. Wir fangen dann morgen mit der Gabe an. Ich war gestern so durcheinander, dass ich ganz vergessen habe, welche Medikament Lilly bekommt und in welcher Dosis. Kann dazu also noch nichts genaueres sagen.
In 14 Tagen müssen wir dann zur Nachkontrolle kommen. Wir wurden noch darauf hingewiesen, dass Lilly die ersten Tage nicht sie selbst sein könnte. Das käme durch das Medikament.

Nun habe ich dennoch ein paar Fragen. Vielleicht könnt ihr mir schon etwas weiter helfen. Ansonsten stelle ich diese in 14 Tagen in der Klinik.
Das Medikament geht ja nun ganz schön auf die Leber. Wie äußert sich das denn? Wie ist die Lebensdauer und Qualität der Patienten? Kann man etwas unterstütztendes Tun, um der Leber etwas Gutes zu tun? Das Medikament muss ja nun ein ganzes Leben gegeben werden. Besteht die Möglichkeit, dass die Dosis irgendwann vll etwas reduziert werden kann?
Wir hatten schon so viel Pech bei unserem chronischen kranken Kater, dass ich jetzt wie so ein Ochs vorm Berg stehe. Lilly ist so ein liebes, tolles Tier und ich möchte sie auf keinen Fall weggeben. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass wir wieder so ein leidvollen Weg gehen müssen, wie bei unserem Kater. Wobei wir uns nach ihm gesagt haben, dass wir nie wieder so lange alles hinauszögern würden. Es war noch ein schönes Jahr, aber es kamen immer wieder Tiefpunkte. Immer wieder haben wir ihn aufgepeppelt, um nach ein paar Wochen wieder den nächsten durchleben zu müssen... Die Niere lässt sich nicht heilen, so ist es aber auch mit der Leber.
Auf was müssen wir uns denn einstellen? Vll kann jemand seine Erfahrungen mit uns teilen?

Liebe Grüße und einen angenehmen Samstag
coni
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #2
Hallo @Mickey2003,
ich habe auch einen Kater mit (vermutlich idiopathischer) Epilepsie.
Er zog im September 2013 bei mir ein und bekommt seit Juni 2013 Medikamente gegen die Epilepsie. Bis dahin wurde Pio gar nicht behandelt und hatte (angeblich) einen Anfall/Monat. Pio wird im April 9 Jahre alt.
Wenn es dich interessiert, kannst du hier unsere Geschichte lesen:


Dass die Dosis gesenkt werden kann, soll mit Hilfe homöopathischer Mittel möglich sein. Erfahrungen habe ich da aber leider keine. Ich glaube, ich traue mich da auch gar nicht so richtig ran, weil Pio schon auf die chemischen Keulen nur sehr zögerlich reagierte.

Pio erhält inzwischen drei Medikamente (Phenoleptil, Diazepam und Libromide). Phenoleptil alleine wirkte bei ihm so gut wie nicht. Daher beschloss der Neurologe der TK, das früher übliche Diazepam hinzuzufügen. Mit beiden Medis ist er austherapiert. Eine höhere Dosis geht nicht mehr. Als Ende letzten Jahres die Anfallshäufigkeit wieder stieg, bekam Pio noch Libromide hinzu. Hier konnten wir die Dosis wieder auf ein Minimum reduzieren.
Pios Anfälle sind sehr heftig. Er fliegt quasi durch den Raum.

Die Blutwerte lasse ich inzwischen alle 6 Monate untersuchen. Leber, Niere etc. zeigen da (bisher) keine Auffälligkeiten und sind seit Pio bei mir ist unverändert.

Die Leber schützen, ja, das ist möglich. Frage deinen Tierarzt mal nach Leberschutz, etwas Homöopathisches wie Mariendiestel oder so.

Pio war schon immer ein ruhiger Kater, auch vor der Medikation, wie die Pflegestelle berichtete (Forine IceVayal aus dem Forum). Durch die Medikamente ist er noch ruhiger. Das liegt aber vor allem an dem Diazepam. Außerdem zeigte sich eine leichte Ataxie.
Anfangs war Pio sehr unruhig nach der Medikamentengabe, wanderte stundenlang durch die Wohnung. Das legte sich aber nach einigen Wochen.

Lebensfreude hat Pio trotz allem. Wenn er im Sommer unter Aufsicht raus darf, schnuppert er begierig an jeder Pflanze, schaut nach den Schmetterlingen und würde wohl auch gerne einen fangen.

Wie alt eine Katze mit Epilepsie werden kann, weiß ich (noch) nicht. Pio ist, wie oben bereits geschrieben, inzwischen fast 9. Vermutlich wird er nicht ganz so alt wie eine Katze ohne Epilepsie und die Nebenwirkungen der Medis.

Ah ja, Fressattacken. Epileptische Anfälle sind sehr kraftraubend. Es werden jede Menge Kalorien verbraucht. Daher müssen die Betroffenen (Tiere und auch Menschen) anschließend große Mengen an Nahrung aufnehmen.
Je nach Medikament kommt es als Nebenwirkung zunächst zu größerer Fresslust. Als Pio hier ankam, hatte er Übergewicht und fraß locker doppelt so viel wie eine "normale" Katze. Das hat sich inzwischen gelegt. Ungefähr ein halbes Stündchen nach der Medigabe verlangt er aber dennoch eine reichliche Mahlzeit.

CT und MRT bringen nur etwas, wenn eine Verletzung oder ein Tumor vermutet werden. Manchmal ist eine Infektion (Hirnhautentzündung oder so) die Ursache für Epilepsie. Um das festzustellen müsste Flüssigkeit entnommen und untersucht werden.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #3
Wir haben auch einen Kater mit Epilepsie und er bekommt schon seit fast 9 Jahren Luminaletten und es geht ihm sehr gut damit.

Seine Werte sind die letzten Jahre immer gut gewesen. Im April wird er 11 Jahre alt und ich hoffe, er bleibt uns noch viele Jahre erhalten.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #4
Guten Morgen!

Hach, danke für eure Antworten. Irgendwie bin ich gleich viel beruhigter, da ihr doch schon ältere Katzen habt.
Da gehe ich doch gleich positiver an die sache heran.
Von Pio seiner Geschichte habe ich schon etwas vom Handy aus gelesen. Es liegen aber noch ein paar Seiten vor mir :)

Nun gab es heute die erste halbe Tablette. Jetzt bin ich gespannt, wie Lilly diese verpacken wird und wie sie darauf reagiert.
Ich habe diese unter etwas Nassfutter getan, wie macht ihr das denn? Die zweite Hälfte der Portion gab es dann ne halbe Stunde später. Ich muss halt nur aufpassen, da Lilly und Alice gerne mal die Näpfe tauschen und den jeweiligen anderen noch ablecken.

Macht man denn dann immer alle halbe Jahre ein Blutbild?
Und wenn die Dosis des Medikamentes nicht mehr wirkt, äußert sich das dann in vermehrten Anfällen?
Nach dem Leberschutz werde ich mal fragen. Da wusste ich nicht, dass es da was für gibt. Danke für den Hinweis.
Füttert ihr ganz normales Futter? Wir achten schon auf hochwertiges Futter. Das habe ich von meinem alten Kater mit übernommen.

Oh ja, die Fressattacken.... Ich bin mal gespannt, wie das weiter ablaufen wird. Alice neigt seit der Kastration schon ein wenig zum Bäuchlein. Lilly ist bisher die aktivere und rennt sich alles wieder weg. Mal sehen, ob das so bleibt, wenn das Medikament nun ihr Begleiter ist.

Ich danke euch für eure Antowrten!!
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #5
Der Phenobarbitalspiegel im Blut sollte so alle halbe Jahre festgestellt werden. Bei Pio lasse ich das nicht mehr machen. Der Spiegel ist zu hoch. Trotzdem hatte Pio Anfälle. Daher ja auch das 3. Medikament. Daraus siehst du, man merkt, wenn das Medikament nicht mehr so gut wirkt.

Das Geriatrische lasse ich wegen der extrem hohen Medikation alle 6 Mon. machen. Wenn sich da etwas ändert, können wir hoffentlich mit Diätfutter, Phosphatbinder, Leberschutz oder was auch immer reagieren, bevor wir körperliche Anzeichen sehen.

Pio ist leider Trockenfutter-Junkie. Inzwischen nimmt er wenigstens getreidefreies Trockenfutter und frisst auch ein wenig Nassfutter. Wir arbeiten dran.
Wenn Lilly an hochwertiges Nassfutter gewöhnt ist, ist das toll. Dabei kannst du bleiben. Über eine Gewichtszunahme würde ich mir erstmal keinen Kopp machen. Das spielt sich irgendwann ein.

Frag mal nach, ob du ein Notfallmedikament bereithalten sollst, falls es zu einem Status epileptikus kommt. Ich habe für den Fall der Fälle Diazepam rektal bereitliegen, da Pios Anfälle ja wirklich sehr heftig sind und er durchaus auch mal "steckenbleiben" könnte.

Pio bekommt ja drei Medikamente. Diese verpacke ich in Leerkapseln (Apotheke) und gebe sie mit einem Pillengeber.


Ich will mal so sagen, auch, wenn die Medis Nebenwirkungen haben und langfristig zu Organschäden führen können, die Anfälle sind gefährlicher.

Es gibt bei Yahoo eine geschlossene Gruppe, in der nur Halter von Epi-Katzen ihre Erfahrungen austauschen. IceVajal ist dort gemeldet und gibt mir die Neuigkeiten durch. Viel Neues gibt es nicht.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #6
Wenn ihr Fragen zum Leberschutz habt, ich hab da leider Erfahrungen...
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #7
Ich dachte es mir schon, dass sich das bemerkbar macht, wenn die Dosis erhöht werden muss. Puh, dann muss Pio ja echt einiges zu sich nehmen.
Aber die Tablettengabe geht auch mit dem Futter? Oder soll ich es anders probieren? Die lassen sich ja ganz gut teilen habe ich heute morgen bemerkt.

Ach, noch was!!! Haltet ihr die Uhr im Auge wegen der Gabe? Oder darf es auch mal um eine Stunde schwanken? Ich habe heute morgen um 08.15 Uhr die Tablette gegeben. So würde ich dann heute abend um 20.15 Uhr die nächste reichen. Da ich aber zwei Kinder, darunter einen Säugling habe, ist es vll manchmal bisschen blöd mit der abendlichen Uhr.

Und wieviel füttert ihr denn nach einem Anfall? Lilly bekommt schon ne ordentliche Portion. Alice bekommt dann auch immer paar Häppchen, aber halt nur ganz wenig. So muss sie nicht zu gucken und nimmt (hoffentlich) nicht zu.

Das Diazepam habe ich bereits bekommen. Da die Anfälle doch schon recht Clusterartig waren, habe ich das direkt nach der Untersuchung mit bekommen.

Das mit der Abwägung zwischen Anfällen und Nebenwirkungen meinte die Ärztin auch zu uns. Ein Anfall ist keiner. Da bei Lilly aber sehr häufig welche in so kurzer Zeit aufgetreten sind, gehts nicht ohne Medikamente. Ich bin ja schon froh zu hören, dass doch ein solche hohes Alter erreicht werden kann.

Also gibst du nichts zur Vorbeugung für die Leber? Sondern reagierst dann, wenn sie sich meldet?

@Stulle, was könnte man denn vorsorglich machen? Warum hast du Erfahrungen damit machen müssen? Auch wegen Epilepsie?
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #8
Die Tablettengabe geht auch mit dem Futter. Man muss natürlich darauf achten, dass die Tablette auch im Tier landet.

Ich habe die Uhr im Auge. Der Zeitabstand sollte relativ genau eingehalten werden. Manche Tiere, so las ich, reagieren empfindlich, wenn der Zeitabstand auch nur 10 Min. länger ist. Anfangs war ich sehr genau und stand auch am WE um 6.00 h auf und stand Punkt 22.00 h mit der Abendgabe vor Pio.

Nach einem Anfall gibt es Futter, bis Pio von alleine aufhört zu fressen. Wenn es zwei Tagesrationen sind, ist das auch okay.

Noch gebe ich nichts für die Leber. Die Werte sind bisher unverändert mittig im Referenzbereich.

Bei Stulles Katerchen war es keine Epilepsie.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #9
Haha, ja da brauch ich keine Sorgen haben, die Näpfe werden hier ausgeleckt, da bleibt kein Krümmel übrig :)

Okay, dann behalte ich erst einmal die Uhrzeit im Auge. Morgens ist das kein Problem, abends wird dann der Wecker gestellt. Wie machst du das denn, wenn ihr Abends mal unterwegs seit? Gestern waren wir z. B. auf nen Geburtstag. Da muss ich mir irgendwie was überlegen.

Auch das mit dem Futter behalte ich mal im Auge. Meistens reicht ihr da aber das, was ich ihr hin stelle. Wobei beide seeehr gerne essen und wohl mehr, als ich im Normalfall gebe. Aber Alice schlägts halt auf die Rippen, Übergewicht muss ja auch nicht unbedingt sein.
Lilly darf aber dann nach einem Anfall ruhig rein hauen.

Danke für die ganzen Tipps! Da fühlt man sich gleich viel sicherer!!
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #10
Haben deine beiden nie so viel in sich rein schaufeln dürfen bis sie satt waren? Es wundert mich etwas, dass scheinbar beide keinerlei Sättigungsgefühl haben.

Zur Vorbeugung kann man Carduus Marianus geben, davon gebe ich zB bei Antibiose, Schmerzmittel etc täglich 2 mal 3 Globuli. Eine Ausleitung macht wenig Sinn, weil ja der Wirkstoffspiegel gleich hoch bleiben soll.

Carduus Marianus kann man kurweise geben, sprich da wegen der Potenz mal mit dem behandelnden Tierarzt.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #11
Ich achte ein wenig darauf, was auf den Dosen an Futterangaben stehen. Nicht penibel, aber wenn ich sie so viel essen lasse wie sie es möchten, dann nehmen sie zu.
Als Kitten habe ich sie essen lassen, so viel sie wollten, da wars auch gut so, waren schließlich noch im Wachstum. Da blieb auch hin und wieder mal was im Napf.
Als wir jetzt im Urlaub waren, meinte es meine Schwiegermutter auch gut mit beiden. Das haben wir aber auch sofort gesehen.
Jetzt sind sie noch aktiv dabei, ich mag gar nicht dran denken, wenn dies mal nachlässt...
Welche Mengen füttert ihr denn?

Carduus Marianus habe ich mir mal notiert. Da werde ich mal nachfragen, was der Tierarzt dazu sagt und wann es Sinn machen würde. Vielen Dank
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #12
Also heute habe ich zB 600 gr barf und 1600 gr dose an 4 Katzen verfüttert und es stehen noch 300 gr barf bereit, wobei eine im Wachstum ist. Im Herbst und Winter geht eh mehr drauf. Generell dürfen aber alle meine Katzen immer so viel fressen wie sie möchten.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #13
Sind deine denn Freigänger? Setzt denn da nichts an?
Ich hab das Gefühl das seit der Kastration sofort alles auf den Rippen landet. Wir spielen schon viel mit beiden, auch sonst sie aktiv. Lilly bisher immer noch was mehr als Alice.

Wir füttern Feringa, Granata Pet, Macs, Catz Finefood. Ich versuche hin und wieder auch ein wenig Frischfleisch zu füttern.

Puh, aber wenn ich hier immer was stehen hätte, würde es wohl bald nen Donnerwetter vom Tierarzt geben :roll:
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #14
Nein sie sind Wohnjngskatzen mit gesichertem Balkon. Und klar haben sie Winterspeck. Und der Kleine sieht aus wie Bauch mit Ohren. Aber sie wissen wann es reicht.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #15
So sieht Alice auch aus!
Aber ich denke, dass macht auch den Körperbau aus. Lilly ist typisch Maine Coon. Langgezogen und groß wie Papa, Alice kommt nach Mama klein und kompakt.
Ist ja wie bei Menschen, jeder hat ne andere Figur.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #16
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So sieht der Kleine momentan aus

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Die Zweitälteste

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Links der zweitjüngste, Mitte die zweitälteste, rechts die älteste

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Nochmal die 3 großen.

Ein Hängebauch zeugt nicht von Übergewicht, sondern von schlechtem Bindegewebe. Verwechsle das bitte nicht

Damit du weißt was ich mit "Bauch mit Ohren" meine

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Aber dick sind die großen wirklich nicht

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  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #17
Oh nein, dick sind die wirklich nicht!!
Nen Hängebauch hatte unser alter Kater, bei den Mädels ist es noch im grünen Bereich.
Ich habe mal vor Ewigkeiten gehört, dass wenn man die Rippen noch fühlt, alles okay ist.

Jetzt haben beide noch mal nen Nachschlag bekommen und wirken gleich zufriedener. Vll seh ich es echt zu verbissen und durch das Winterfell wirkt es vll auch noch mal mehr... Ich behalte es mal unter Beobachtung. Vll legen sie auch erst mal zu, weil sie sonst eher zu wenig bekommen und es nur so in sich rein schlingen... Ähnlich eines Jojo-Effektes.
Und ich dachte, ich wüsste alles über Ernährung :oops:
 

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  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #18
Ich hoffe, es hat geklappt mit meinen Fotos. Die bunte ist Lilly und die gestreifte Alice
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #19
Zwei sehr hübsche Mädchen [emoji173] aber du hast recht, was mopsig sind sie. Vllt auch weil sie auf Sparflamme laufen.
 
  • Idiopathische Epilepsie Beitrag #20
Also heute habe ich zB 600 gr barf und 1600 gr dose an 4 Katzen verfüttert und es stehen noch 300 gr barf bereit, wobei eine im Wachstum ist. Im Herbst und Winter geht eh mehr drauf. Generell dürfen aber alle meine Katzen immer so viel fressen wie sie möchten.

Wow, Tine, das ist mal ne Hausnummer.
Meine Nassfutter-Fresser (3 eigene + 1 Pflegi) sind mit 800-1000g Nassfutter und 150 g Barf zufrieden und es bleibt noch ein wenig übrig.
Obwohl Rhino (Teilzeit-)Freigänger ist, toppt der deinen "Bauch-mit-Ohren" um mindestens zwei Kleidergrößen. Selbst meine sonst figurbewusste Kaija ist dieses Jahr moppelig.
Danke, das Canduus Marianus muss ich dann wohl mal in meine Apotheke aufnehmen und Pio kurweise verpassen. Gute Idee. Danke.

Mickey2003 mach dir mal wegen des Gewichtes keinen Kopp. Bei meinem Rhino war ich auch entsetzt, allerdings, als er im Sommer so dünn wurde. Sein Gewicht schwankt um bis zu 1.500 g: Sommer 5.100 - 5.500 g und Winter gut 6.500 g. Und das seit 6 Jahren.
 
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Idiopathische Epilepsie

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