Schnoddel, dankeschön für die Info!
Werde da auf jeden Fall ernsthaft drüber nachdenken!
Schade, dass du nicht auf meine anderen Fragen eingegangen bist. Aber vielleicht auf diese: Inwiefern schützen engere Maschen am Zaun vor Krankheitsüberträgern?
Hallo Sini, also was die Kosten betrifft hatte ich ja anfangs noch blauäugig gehofft, man könnte da was zwischen 200 - 300 EUR bewerkstelligen. Als ich dann die reinen Materialpreise gesehen habe, sind mir natürlich die Augen aufgegangen... :?
Preislich müsste ich halt schauen, was man dafür bekommt, aber mehr als 1500 sollten es nicht werden, eher noch deutlich weniger.
Zu den Krankheitserregern: Kann man sicher sehr unterschiedlich sehen. Kann man mir auch wieder zu große Vorsicht vorhalten. Würde mich aber freuen, wenn andere Sichtweisen freundlich und nicht durch Spott wie letztens (ich meine nicht dich!) geäußert werden könnten. Macht doch so auch viel mehr Spaß. Und gibt einem nicht so das Gefühl, sich permanent erklären und rechtfertigen zu müssen.
Also zu den wichtigsten Krankheitsüberträgern zähle ich fremde (zum Teil halbwilde, die gibt es in der Gegend) Katzen, Ratten und Mäuse. Katzenmäßig brauch ich natürlich keine engeren Maschen, aber bei Ratten hat meine Recherche ein vernünftiges Maß von maximal 19 mm ergeben, bei ausgewachsenen Mäusen maximal 13 mm. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber wenn ich einfach nur durch kleinere Maschen das Risiko verringern kann, dann wäre das für mich halt ne Option.
Da ich aus Angst vor Fibrosarkomen nur die gängigen Impfungen vornehmen lassen will, wäre so eine zaunmäßige Absicherung für mich eine Alternative. Zumindest die Impfungen mit höherem Risiko würde ich gerne weglassen (z.B. Tollwut,
Leukose).
Krankheiten, die ich u.a. im Hinterkopf habe:
(wieder die Bitte: Kritik ist super, aber Spott nicht so nett)
Tollwut:
Halte ich eigentlich nicht für notwendig. Die terrestrische Variante soll ja bei uns ausgerottet sein. Daher wohl kaum Gefahr der Übertragung durch Rattenbiss, usw. Aber da keine Impfung, siehe oben.
Toxoplasmose:
Kann die Katze schon gehabt haben, dann wäre kein weiterer Schutz notwendig. Aber ich weiß es eben nicht. Und Blutabnahme-Tests möchte ich ihr ersparen. Im Fall der
Toxoplasmose geht es auch weniger um die Katze und mehr darum, dass meine Freundin und ich bald Kinder möchten. Und eine Erstinfektion mit dieser
Zoonose in der Schwangerschaft ist hochgefährlich. Übertragung z.B. durch gefressene Mäuse.
Giardien:
Nicht die allergrößte Gefahr, aber Horrorvorstellung, das wieder loszuwerden. Wenn man so liest, was das für andere für ein Alptraum war, diese Reinfektionen zu vermeiden... Katze geht bei uns in der Wohnung auf die Katzentoilette. Übertragung auch z.B. durch Mäuse. Oder durch Vogelkot, aber dagegen kann ich kaum was machen. (Restrisiko)
FeLV:
Kann
Leukose verursachen. Übertragung durch andere Katzen. Laut einigen Hinweisen, da bin ich aber nicht sicher, soll es auch eine Form der
Leukose geben, die beim Streit zwischen Katze und Marder durch Marderbiss übertragen werden kann. Da wären kleinere Maschen (max 30 mm) wieder sinnvoll.
Aujeszkysche Krankheit:
Umgebung ist wie gesagt nahe an Wald und Feld. Schwarzwildbestand ist in den letzten Jahren explodiert. Laut Presse werden dort in der Gegend immer wieder positive Testergebnisse auf diese Krankheit bei Wildschweinen gefunden. Die Wildschweine schlüpfen nicht durch die Zaunmaschen :mrgreen:, aber Ratten tun es; die können diese Krankheit übertragen. Führt zum Tod innerhalb von ein paar Tagen in fast 100% aller Fälle.
Über geringe Wahrscheinlichkeiten usw. bin ich mir im Klaren.
Ich muss halt einen guten Kompromiss finden.
Viele Grüße