Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun

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K

Krallenschaf

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Hallo zusammen,

der Titel ist natürlich scherzhaft gemeint, aber es geht darum, dass wir bald umziehen und ein paar Ideen benötigen, wie wir unserer bisherigen Wohnungskatze Auslauf im zukünftigen Garten verschaffen können.

Wenn ich dran denke, wie schwer es war, unseren momentanen Balkon katzensicher zu machen (nach oben offen, keinerlei Bohrungen erlaubt), dann wird der Auslauf im Garten sicher ne Herausforderung werden.

Der Garten befindet sich in einer ländlichen Umgebung. Ich bin mal in mich gegangen. Denke nun, dass die größten Gefahren für unser Krallenschaf darin bestehen, dass:
1. die Katze ausbricht (Autos in der Umgebung usw.)
2. Hunde einbrechen (werden in der Umgebung frei laufen gelassen)
3. Uhus einbrechen (wahrscheinlich einziger für Katzen gefährlicher Greifvogel)

Die Katze darf also nicht raus, Uhus und Hunde ohne vorherige Anmeldung nicht rein.


Der momentane Gartenzaun aus Holz wäre für Katzen ungefähr so ein Hindernis wie für uns ein Sofakissen. Teure professionelle Systeme für 1500 EUR und mehr können wir uns aber derzeit nicht leisten. Hab deshalb überlegt, wie man mit Baumarktmaterial selbst was basteln könnte. So für ca. 7x10m. Am einfachsten wäre vielleicht, Holzpfosten oder Metallpfosten aufzustellen, 2 m hoher Maschendraht drumherum und oben mit Katzennetz "einnetzen". Dann könnte man schon mal den Uhus den Stinkefinger zeigen. :mrgreen: Ich mache mir aber auch schon wieder Gedanken, ob die Katze am Maschendraht hochklettern, sich mit der Pfote im Katzennetz verheddern und beim Runterfallen mit der Pfote hängenbleiben könnte... :-?

Weiß zufällig jemand, ob es für die Pfosten Alternativen zum richtigen Betonfundament gibt? Wäre schön, wenn man später den Auslauf noch verlegen oder ohne großen Aufwand erweitern könnte, je nachdem wie das Geld reinkommt.

Und jetzt die wichtigste Frage: Wie können wir verhindern, dass Katzen oder Hunde sich unter dem Zaun durchgraben? Ein Hochschieben des Maschendrahts wollte ich zwar mit Zeltheringen oder Erdnägeln verhindern. Aber manche behaupten, dass sich auch schon Katzen aus dem Gehege rausgegraben haben. Hat da jemand Erfahrung?

Und spätestens ein Hund mit Jagdtrieb könnte da zum Problem werden, wenn wir mal nicht aufpassen und der sich unter dem Zaun durchbuddelt. Kennt da jemand technisch einfache Mittel, um das zu verhindern? Ich wollte jetzt nicht unbedingt den Zaun noch 1 m UNTER der Erde verlegen müssen. ;-)
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #3
Hast du ernsthaft Bedenken wegen angreifender Uhus???:shock:
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #4
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #5
Weiss nicht....:?....oder einfach nur überbesorgt (gibt's ja mal)? :mrgreen:

Mein Garten ist mit einem Elektronetz gesichert. Von oben könnten Uhus, Bussarde und Adler meine Mäuse schnappen....ist in den fast 3 Jahren noch nicht passiert:lol:...und auch kein (früherer) FreigängerStern wurde vom irgendeinem Vogel erbeutet (ich glaube nicht, dass du dir wegen Uhu s Gedanken musst)
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #6
Lillifee, mit ein paar ganz einfachen Überlegungen wäre die Trollhypothese wieder vom Tisch gewesen…

Da hat DreiMaeuse schon Recht, manchmal neige ich zu ausufernder Vorsicht. Aber andersrum: Besser einmal zu oft als einmal zu wenig vorsichtig.

Dass sich "Zwerge" wie ein Mäusebussard eine Katze holen, stelle ich mir auch eher schwierig vor, ;-) aber das mit dem Uhu ist kein Scherz. Nicht sonderlich wahrscheinlich, aber durchaus möglich. Bei jungen und kleinen Katzen ist das Risiko größer als bei nem 8kg-Brocken. Hängt noch von vielen weiteren Dingen ab: Umgebung, Tageszeit, Größe des Uhus, Futterangebot, Verhalten der Katze, usw. Aber es finden sich dafür Indizien und Augenzeugenberichte. Und gerade vor zwei Tagen hat mir eine Dame, die beruflich viel mit Wildtieren, aber auch mit Katzen zu tun hat, bestätigt, dass man die Gefahr nicht ganz ausschließen kann.

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Um wieder zurück zum Thema zu kommen - die letzten Tage habe ich mir ziemlich viel angelesen, sowohl in Diskussionen über Katzengehege als auch in Foren über Hunde, Hühner, Kaninchen und Wachteln. :)
Wie es halt oft so ist, haben die vielen Infos manche Probleme gelöst, dafür aber viele neue geschaffen, von denen ich vorher nicht mal was wusste. Ist wie als wenn man sich wegen ner Erkältung im Internet informiert - zwei Stunden später hat man das Gefühl, vier oder fünf tödliche Krankheiten zu haben. :mrgreen:

Trotzdem möchte ich einige Punkte zusammentragen, die mir mehr oder weniger wichtig vorkommen.

Punktgeschweißter verzinkter Volierendraht, Maschenweite maximal 19 mm, Stärke minimal 1 mm.

Oben wird zugemacht, nicht nur wegen der Uhus, sondern auch aus einer Reihe anderer Gründe. (Vielleicht mache ich später noch einen zweiten Auslauf, der oben offen ist, wo die Mieze aber nur reinkommt, wenn jemand in der Nähe ist, mal sehen. Der wird dann vielleicht ganz unkompliziert mit Weidezaun umgrenzt.)

Zum Schutz vor Untergrabung werden zumindest Rasenkantensteine an den Außengrenzen verlegt.

Gedanken mache ich mir momentan auch wegen diverser Krankheiten, deren Risiko man mit bestimmten Vorrichtungen zumindest verringern kann. Aber da muss ich noch mal in Ruhe zu einer Entscheidung kommen. In dem Zusammenhang halte ich aber schon mal fest, dass die Kleine auf keinen Fall draußen gefüttert wird, um bestimmte Plagegeister und Krankheitsüberträger nicht noch zusätzlich anzuziehen.

Günstig wird der Auslauf wohl nicht werden. Also ein paar Monate länger dafür sparen… Ich bin momentan am Überlegen, ob es nicht doch sinnvoll wäre, zumindest einige Bestandteile von einem handwerklichen Betrieb anfertigen zu lassen. Hängt eben alles auch mit vom Preis ab.
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #7
Für mich ist das übertriebene Vorsicht, aber wenn es für dein Seelenheil wichtig ist...

Bevor du weitere Pläne schmiedest, solltest du dir erst mal ein paar Kostenvoranschläge einholen, da wird nämlich bei deinem Hochsicherheitstrakt wirklich ein stolzes Sümmchen auf dich zukommen, je nachdem wie groß der Käfig werden soll. Wie viel willst du denn investieren?

Magst du mal Bilder von deinem Garten zeigen?
 
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  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #8
7x10 Meter ist nicht viel Auslauf.
Ich habe letzten Sommer unseren ganzen Garten zugemacht. 1.80 hoher Zaun, wo keine Katze durchpasst und darauf Isolatoren geschraubt und vier Drähte gezogen mit Plus-Minus.
Da ist bisher keine Katze rausgekommen, nur ein Katzenbaby reingekommen, welches damals durch die 6cm Lattenabstände passte.
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #9
Höhöhö... ich kringel mich hier ein wenig.

Es wäre schon sehr ungewöhnlich, wenn ein Uhu bei Tag in bewohntem Gebiet jagt.
Einfach Katzi nachts reinholen und gut ist.

Krankheiten kannst du auch mit den Schuhen reinschleppen, dafür ist also eine extra Absicherung überflüssig.

Die meisten Freigänger verletzen sich in Revierkämpfen, haben Begegnungen mit Autos oder geraten in fremde Keller. Mit einem Zaun hast du da schon mal die Hauptrisikopunkte eleminiert.

Es stellt sich eher die Frage, wie mutig oder freiheitsliebend ist deine Maus.
Würde sie es schaffen, über einen Weidezaun zu springen ohne diesen zu berühren? Und würde sie es wollen?
Du musst auch nicht alles glauben, was du im Fernsehen siehst... Hunde, die sich unter einem Zaun durchbuddeln. Pah! Fantasie!
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #10
"Oben zu" könnte aber noch einen weiteren Vorteil haben: Ist das Ganze denn dann nicht ein Faraday'scher Käfig und die Katze ist zusätzlich gegen Blitzschlag gesichert?

(duck und weg)
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #11
Am besten noch aus Kupfer. Dann ist es auch noch abhörsicher. ;-)

Späßchen muss sein! :mrgreen::mrgreen:
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #12
wie schon geschrieben, Uhus jagen in der Nacht
Außerdem nehmen sie lieber Kaninchen, die sind nicht so wehrhaft und bergen somit kein Verletzungsrisiko für den Uhu.

Ich würde mir Gedanken machen, wie viel Geld du in die Hand nehmen möchtest?
Wie handwerklich du und deine Freunde/Familie begabt seid.

Und dann gleich eine vernünftige Lösung anstreben.

Sonst nimmst du nämlich 2 x Geld in die Hand

Es gibt genug Firmen, die Bausätze anbieten
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #13
Es sollen schon Leute beim kringelnden Lachen über das Wort "Tageszeit" erstarrt sein, als ihnen plötzlich klar wurde, dass Tage 24 Stunden haben.
Oder dass sie sich nochmal über manche Katzenkrankheiten informieren könnten.
Oder über Hunde.
Oder darüber, was es bedeutet, wenn man schnell bereit ist, andere als dumm abzustempeln.

Unabhängig von aller möglicherweise übertriebenen Vorsicht. Die habe ich sogar selbst eingeräumt.




Danke noch mal an diejenigen, die wirklich Ratschläge erteilt haben. Da war einiges dabei, was mir weiterhelfen wird!
 
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  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #14
Mal ein ganz anderer Gedanke. Die Miez war ja bisher wohl mit einem abgesicherten Balkon zufrieden. Vielleicht würde ihr dann ja im neuen Zuhause auch eine abgesicherte Terrasse reichen und Ihr müsstet gar nicht den ganzen Garten (oder nur ein Stückchen) absichern..
 
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  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #15
Hallo 36 Pfoten, das wäre auf jeden Fall ne Option. Hab auch schon drüber nachgedacht. Man hat dann halt dieses schlechte Gewissen, das an einem nagt... Aber das ist natürlich mein Problem, nicht das der Katze. :-?
Man wirft sich vor, dass man seinen schönen Garten nutzt und der Mieze das vorenthält. :-|
Also dass sie quasi viel glücklicher sein könnte und man nicht genug für sie tut.

Im Winter bekommst du das Krallenschaf nur im Schlepptau von 10 Pferden auf den Balkon. Ist schon schwer genug, sie überhaupt vom Schoß runterzubekommen. Bei Sonnenschein und im Sommer reichen die Pferde nicht, um sie wieder in die Wohnung zu bringen. :lol: Sonnenscheinkatze.

Wo wir hinziehen, hätten wir erstmal keinen Balkon.
Aber auch keine Terrasse, zumindest am Anfang nicht. Da müssten wir erst mal dringendere Projekte wie Heizung und Dach angehen. Also müssten wir der Kleinen schon irgendeinen Auslauf bauen. Oder bauen lassen. Ich könnte es nicht ertragen, sie nur in der Wohnung zu haben. Ich sehe doch immer, wie viel Freude sie an der frischen Luft hat.
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #17
Dein letzter Beitrag sagt mir, daß es eine super sofortige und bezahlbare Lösung gibt; so ein portabler Weidezaun.
Den kannst Du ziemlich schnell alleine aufbauen.

Da kann sich keiner durchbuddeln, denn er bekäme auch den Strom ab.

Z.B. das hier

Dass der portabel ist und vergleichsweise günstig, gefällt mir ziemlich gut. Mir wäre noch mehr Höhe und engere Maschen (wg verschiedenen Krankheitsüberträgern) wichtig.

Deswegen bin ich grad wegen deiner anderen Lösung (1,80m Zaun, Isolatoren, usw.) am Überlegen...
Da könnte ich ja Maschen und Höhe selbst bestimmen. Und gegen Überklettern wären oben die Stromdrähte.
Was hast du denn für Drähte, Isolatoren und Gerät verwendet? Hast du so ein Weidezaungerät genommen oder dir selbst was zusammengestellt? Muss ich irgendwas beachten, dass beim Überklettern der Stromimpuls auch wirklich ankommt? Da war doch mal was wegen Erdung, usw., lange ist's her mit der Schule... :-? :) Sorry, wenn ich so frage, aber ich habe von elektrischen Dingen echt keine Ahnung. Und Tiere, die raus oder rein wollen, sollen ja nur einen Schreck bekommen. Und keine Einstein-Frisur. :mrgreen: Welche Stromstärke sollte man da für eine Katze nehmen? Und wie wäre das zum Schutz vor größeren Tieren wie Hunden, oder kleineren Tieren, wie Ratten? Reicht da für alle Tiere die gleiche Stärke?
 
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  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #18
Schade, dass du nicht auf meine anderen Fragen eingegangen bist. Aber vielleicht auf diese: Inwiefern schützen engere Maschen am Zaun vor Krankheitsüberträgern?
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #19
Ich habe von Strom auch keine Ahnung, aber es war leicht, das anzuschließen.

Ich habe da angerufen, ein paar Fotos von unserem Gartenzaun geschickt mit Meterangaben.
Dann hat mit der nette Herr alles zusammengestellt und einen Voranschlag zugeschickt.

Beim Aufbau konnte ich ihn auch anrufen, er ist sehr engangiert, hat nur einen etwas komischen Dialekt.

Ich hänge Dir mal seine Daten an und dann sprich einfach mit ihm. Ich war genauso ratlos wie Du und mag jetzt die Lösung sehr gern, sieht auch gar nicht horribel aus.

Walter Christensen
Online Marketing Manager

Elefant-Weidezaungeräte
Inhaber Herr Reiner Voß e.K.
Ohrstedt-Bhf Nord 5
25885 Wester-Ohrstedt

Phone: +49 (4847) 8068-0
Fax: +49 (4847) 673


Wie man Ratten aussperren kann, weiß ich nicht. Dann müßte Dein Zaun unter dem Strom rattendicht sein. Bei uns gibt es keine Ratten und auch keine Uhus (mein Sohn hatte mal einen Kauz in seiner Weide sitzen)
Unter dem Zaun sind Rasenkantensteine. Die waren zum Glück schon da.
 
  • Katzen-, hunde- und uhusicherer High-Security-Zaun Beitrag #20
Schnoddel, dankeschön für die Info!
Werde da auf jeden Fall ernsthaft drüber nachdenken!


Schade, dass du nicht auf meine anderen Fragen eingegangen bist. Aber vielleicht auf diese: Inwiefern schützen engere Maschen am Zaun vor Krankheitsüberträgern?

Hallo Sini, also was die Kosten betrifft hatte ich ja anfangs noch blauäugig gehofft, man könnte da was zwischen 200 - 300 EUR bewerkstelligen. Als ich dann die reinen Materialpreise gesehen habe, sind mir natürlich die Augen aufgegangen... :?
Preislich müsste ich halt schauen, was man dafür bekommt, aber mehr als 1500 sollten es nicht werden, eher noch deutlich weniger.

Zu den Krankheitserregern: Kann man sicher sehr unterschiedlich sehen. Kann man mir auch wieder zu große Vorsicht vorhalten. Würde mich aber freuen, wenn andere Sichtweisen freundlich und nicht durch Spott wie letztens (ich meine nicht dich!) geäußert werden könnten. Macht doch so auch viel mehr Spaß. Und gibt einem nicht so das Gefühl, sich permanent erklären und rechtfertigen zu müssen.

Also zu den wichtigsten Krankheitsüberträgern zähle ich fremde (zum Teil halbwilde, die gibt es in der Gegend) Katzen, Ratten und Mäuse. Katzenmäßig brauch ich natürlich keine engeren Maschen, aber bei Ratten hat meine Recherche ein vernünftiges Maß von maximal 19 mm ergeben, bei ausgewachsenen Mäusen maximal 13 mm. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber wenn ich einfach nur durch kleinere Maschen das Risiko verringern kann, dann wäre das für mich halt ne Option.

Da ich aus Angst vor Fibrosarkomen nur die gängigen Impfungen vornehmen lassen will, wäre so eine zaunmäßige Absicherung für mich eine Alternative. Zumindest die Impfungen mit höherem Risiko würde ich gerne weglassen (z.B. Tollwut, Leukose).



Krankheiten, die ich u.a. im Hinterkopf habe:
(wieder die Bitte: Kritik ist super, aber Spott nicht so nett)

Tollwut:
Halte ich eigentlich nicht für notwendig. Die terrestrische Variante soll ja bei uns ausgerottet sein. Daher wohl kaum Gefahr der Übertragung durch Rattenbiss, usw. Aber da keine Impfung, siehe oben.

Toxoplasmose:
Kann die Katze schon gehabt haben, dann wäre kein weiterer Schutz notwendig. Aber ich weiß es eben nicht. Und Blutabnahme-Tests möchte ich ihr ersparen. Im Fall der Toxoplasmose geht es auch weniger um die Katze und mehr darum, dass meine Freundin und ich bald Kinder möchten. Und eine Erstinfektion mit dieser Zoonose in der Schwangerschaft ist hochgefährlich. Übertragung z.B. durch gefressene Mäuse.

Giardien:
Nicht die allergrößte Gefahr, aber Horrorvorstellung, das wieder loszuwerden. Wenn man so liest, was das für andere für ein Alptraum war, diese Reinfektionen zu vermeiden... Katze geht bei uns in der Wohnung auf die Katzentoilette. Übertragung auch z.B. durch Mäuse. Oder durch Vogelkot, aber dagegen kann ich kaum was machen. (Restrisiko)

FeLV:
Kann Leukose verursachen. Übertragung durch andere Katzen. Laut einigen Hinweisen, da bin ich aber nicht sicher, soll es auch eine Form der Leukose geben, die beim Streit zwischen Katze und Marder durch Marderbiss übertragen werden kann. Da wären kleinere Maschen (max 30 mm) wieder sinnvoll.

Aujeszkysche Krankheit:
Umgebung ist wie gesagt nahe an Wald und Feld. Schwarzwildbestand ist in den letzten Jahren explodiert. Laut Presse werden dort in der Gegend immer wieder positive Testergebnisse auf diese Krankheit bei Wildschweinen gefunden. Die Wildschweine schlüpfen nicht durch die Zaunmaschen :mrgreen:, aber Ratten tun es; die können diese Krankheit übertragen. Führt zum Tod innerhalb von ein paar Tagen in fast 100% aller Fälle.


Über geringe Wahrscheinlichkeiten usw. bin ich mir im Klaren.
Ich muss halt einen guten Kompromiss finden.

Viele Grüße
 
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