Hallo zusammen, vielleicht könnt ihr mir helfen, auch wenn es etwas kompliziert ist. Ich stehe vor inem Problem mit unseren beiden intensiven Freigängerkatzen (Kater, Katze, werden Ende August 2 Jahre alt). Beide sind absolut lieb, umgänglich und verschmust, aber sie sind seit sie 8 Monate alt sind, daran gewöhnt, durch eine chipgesteuerte Katzenklappe in der Waschküche rein und raus zu kommen und genießen ihre Freiheit in vollen Zügen. Leider haben sie sich ebenfalls angewöhnt, ständig lebende Mäuse mit ins Haus zu bringen, was wir durch die Klappe im Untergeschoss auch nicht kontrollieren können. Bisher haben wir das mehr oder weniger toleriert (zwar immer deutlich "Nein" gesagt und die Maus (und wenn möglich auch die Katz) wieder rausgesetzt, aber oft genug lassen sie die Maus laufen und gehen selbst wieder ihrer Wege. Leider ist mein Mann aber inzwischen schwer an Lungenkrebs erkrankt und wird auch nicht mehr sehr lange leben. Ihm geht es so schlecht, dass er einfach nicht mehr in der Lage ist, noch Mäuse zu jagen und will auch nicht im Wohnzimmer liegen, während die Mäuschen um ihn rumrennen - neulich ist er auf einer aufgewacht. Dazu ist sein Immunsystem auch zu geschwächt. Das ist alles schwer genug und ich verstehe und akzeptiere, dass er die jetzige Situation so nicht mehr aushält. Nun gibt es zwei Möglichkeiten - die Katzen können weiter rein und raus, aber nur noch bis in die Waschküche und das Untergeschoss, wir machen die untere Türe zu, bedeutet keine Mäuse mehr im Wohnbereich, Katzen haben volle Freiheit, aber nur noch wenig Kontakt zum Menschen. Fällt mir schwer, aber wichtiger ist mir, dass Katzen und Mann zufrieden sind. Weiß aber nicht, ob Katzen lieber mehr Freiheit und weniger Mensch benötigen. Andere Möglichkeit ist, Klappe kommt weg, und die Katzen kommen nur noch, wenn einer Tür auf und zu macht, rein und raus. Bedeutet aber, wer nachts nicht rechtzeitig da ist, hat keinen geschützten Platz, oder Katz muss nachts drin bleiben. Beides stelle ich mir sehr schwierig vor. Und ich weiß auch nicht, wie man ihnen das beibringen kann. Ich habe das Gefühl, zwischen allen Stühlen zu sitzen, keinem gerecht zu werden und bin echt etwas ratlos. Was würde ihr denn eher für "katzengerecht2 halten - so viel Freiheit wie möglich - und wie sie gewohnt sind - oder eher weniger Freiheit aber mehr Bezug zu uns, also auf dem Sofa kuscheln, freies Bewegen im Haus, etc.? Oder hat jemand eine noch bessere Idee? Es ist nicht so, dass mein Mann die Katzen ablehnt, aber mit den Mäuschen geht es so wirklich nicht mehr weiter, und unser Nervenkostüm ist bei beiden mehr als dünn, es ist schwer genug, dass alle Träume eines gemeinsamen Lebens grade platzen...