Liebe KatzenforumiaerInnen
seit Weihnachten sind wir bei uns in der Siedlung ins Parterre gezogen, und unsere beiden Youngsters (jetzt 1 Jahr alt) sind begeisterte Freigängerinnen. Momo glänzt insbesondere durch Jagdkünste, und Malou, unser Tigermädchen, ist einfach ein totaaaal geselliges Büsi.
Sie begleitet uns zum Bus, zum Bahnhof (1.5km) und stattet ansonsten auch vielen Nachmarsmenschen und Nachbarskatzen gerne einen Besuch ab. Z.B. geht sie auch sehr gerne in die Kita Visavis, spielt mit den Kleinkindern, legt sich in einem Kinderwagen schlafen...
Auch bei diversen Nachbarn ist sie zu Gast, bei Menschen, Hunden, einfach überall... Angst und Scheu und Privatsphäre scheint sie nicht zu kennen.
Ich kann ja verstehen, dass das nicht jedermanns Sache ist, und ich habe bisher auch immer geraten, ihr deutlich zu machen, dass sie nicht erwünscht sei und sie wegzujagen. Einige Nachbarn machen das, andere aber genau nicht, weil sie es auch niedlich finden. Und auch von Kindern wird sie häufig angelockt.
Nun haben wir "seit neustem" eine Nachbarin, welche extrem beschwert, Malou sei reingekommen, habe sich in Betten gelegen, die Tochter habe eine Katzenallergie (von der nichts zu spüren war, als sie letztens bei uns zum Znacht war), und wir sollten eine Grundreinigung bei ihr zu Hause bezahlen.
Ausserdem drohte sie, auf ihrem Sitzplatz Gift auszulegen.
Ich versuche, nicht zu emotional zu reagieren, möchte aber trotzdem einen Brief an alle Nachbarn versenden, mit der Bitte, Malou nicht bei sich willkommen zu heissen, und mit dem Aufruf, dass Tiere keine Ware sind, und dass Vergiften absolut widrig ist...
Was meint ihr, kann ich von Nachbarn, die willentlich ins Parterre gezogen sind, verlangen, dass sie mit Gekreuche und Gefleuche durch offene Türen rechnen müssen? Oder bin ich vollumfänglich für alle Unpässlichkeiten von Nachbarparteien verantwortlich?
Ich mache mir Sorgen und bin dabei, einen Flyer für die Nachbarschaft zu schreiben - wozu rät ihr mir?
Lieben Dank fürs Lesen!
Lg marion