Jaaaa, hiiiiier!! Schiefgegangen.
Ich glaube, ich habe damals als mein kleiner Kater zu meiner 1-jährigen Katze gezogen ist, genau denselben Thread eröffnet wie du. War sehr ähnlich- die Katze hat den Kleinen verkloppt und erzogen. Nur leider, leider hat sich die Situation nach ca. 2 Jahren komplett gedreht. Das ging so weit, dass meine Katze ihr Reich auf den oberen Küchenschränken nicht mehr verlassen wollte.
Ich bin in eine große Wohnung gezogen, habe einen Spielkumpel einziehen lassen und am Tagesablauf einiges gedreht, denn letztendlich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
a) du tust alles in deiner Macht stehende, um auf Dauer eine ausgeglichene Gruppe herzustellen
b) du gibst eine Katze ab
Ich habe mich für a) entschieden, das heißt: mindestens 2,5 Stunden reine Spielzeit am Tag- vor allem für den Kater, zusätzlich Beschäftigung und Beschmusung, konsequente "Strafen" bei jedem Lauer-/Anschleich-/Starrversuch der Katze gegenüber, konsequentes Lob, wenn auch mal eine freundliche Haltung gezeigt wird. Für mich heißt das außerdem: kein Urlaub, kein langes Wegbleiben, nachts bei Gebrumme und Gefauche aus dem Bett hüpfen- selbiges gilt, wenn ich unter der Dusche, vor dem Spiegel oder sonst wo bin.
So kann ich Keilereien auf ein Minimum reduzieren, der Kater ist ausgelastet und die Katze fühlt sich wohl.
Verstehst du jetzt, warum es wichtig ist, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen, was passieren könnte, wenn..?