Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat?

Diskutiere Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr lieben, glücklicherweise konnten wir unserer Katze nun auch einen Rückzugort in Form eines Zimmers schaffen - dank euch ;) Nun habe...
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #1
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Amira-cat

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Hallo ihr lieben,

glücklicherweise konnten wir unserer Katze nun auch einen Rückzugort in Form eines Zimmers schaffen - dank euch ;)

Nun habe ich mich versucht ein bisschen zu informieren und mir wurde auf mein Problem dass mein Sohn unsere Katze quält folgendes geantwortet:

Ihr Sohn weiß noch nichts davon, dass er der Katze mit seinem Verhalten weh tut und versteht Ihre Worte auch noch nicht. Für Ihren Sohn ist die Katze wie anderes Spielzeug auch. Einem Auto mit Rückzugsmotor darf er ja auch hinterherflitzen und es "einfangen". Sie müssen weiterhin geduldig sein, Ihren Sohn gut im Blick haben und die Babykatze durch eine Rückzugsmöglichkeit schützen.

Das ganze wurde mir von einer Expertin für Kindererziehung gesagt, sie ist Sozialpädagogin.

Also soll das im Klartext heißen ich kann meinem 18 Monate altem Sohn auf keinem Weg verständlich machen wie er sich richtig gegenüber dem Tier verhält? Ist mir schon klar dass er grobmotorisch nicht so sanft mit ihr umgehen kann...aber dass er sie am schwanz versucht hochzuheben muss ich ihm doch irgednwie verständlich machen können dass das nicht geht?

Ich dachte ich frag hier nochmal nach...vielleicht hat/hatte ja jemand ein ähnliches Problem und hat dafür ne Lösung gefunden ?

LG
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #2
Hallo :) Ich bin bei Deinem anderen Thread beim Lesen tatsächlich auch über das "er ärgert die Katze" gestolpert, weil er schlicht zu klein ist, um das mit Absicht zu tun ;-) Ich hab keine Erfahrung mit Kleinkind und Katze, aber mit nur Kleinkind :-D Und da hab ich einfach gelernt, dass negativ formulierte Ansagen eigentlich wenig bringen, weil das "nicht" im Satz einfach irgendwie nicht ankommt. Also: ein Kleinkind versteht es besser, wenn man sagt: "Bleib bei mir!" als "Renn nicht weg!". Kannst mal ausprobieren, ist wirklich faszinierend. Auf die Miez gemünzt würde ich ihm deshalb eher zeigen, was er machen kann. "Guck mal, DAS mag sie gerne, wenn man sie streichelt." oder "Hör mal, jetzt schnurrt sie, das heisst, es gefällt ihr." Oder ihn mal Leckerli werfen lassen (und aufpassen, dass er sie nicht selber isst :mrgreen:). Solche Dinge. Und man kann ihm sicher auch vermitteln, dass am Schwanz ziehen der Katze weh tut. Damit kann er vermutlich auch was anfangen.
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #3
Hallo,
zu der Kleinkindsituation kann ich leider nur sehr wenig sagen, da keine Erfahrung, aber lese ich aus deinem Beitrag richtig heraus, das Du ein Kitten alleine hast?
Dazu wiederum kann ich was sagen ;-) Denn das ist für einen Zwerg noch schlimmer als von einem Kleinkind geärgert zu werden (was definitiv nicht gut ist und irgendwie unterbunden werden muss)
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #4
Hallo,

ich kann aus Erfahrung sagen: Kinder LIEBEN Wiederholungen. Also immer fein wiederholen, dass wir lieber der Katze Kekse zustecken als sie zu ärgern. Und wenn es dann mal knallt, weil Katz ausholt: Pech. Ich habe da mit meinem Junior wenig Mitleid, wenn er es wieder übertreibt und die Angel so kurz packt, dass er die Krallen abbekommt oder wenn nach einer halben Stunde Fangen spielen der jüngste Kater keine Lust mehr hat und faucht, ggf auch mal die Pfote schwingt wenn Herr Sohn nicht aufhören kann. Manchmal muss man sie einfach ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen.

Wenn du den Kitten Rückzug bietest, können sie ja dort hin wenn es ihnen zu doof wird. Und wenn sie nicht gehen, war es wohl nicht doof genug. Ansonsten: dranbleiben. Immer und immer wieder. Irgendwann versteht es dein Kind.
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #5
Also, ich kann dir (aus eigener Erfahrung) raten: Nimm` die Hand deines Kindes und fahre damit sanft über die Katze. Mach` das immer, wenn du siehst, daß er sich für die Katze intressiert, ihr nach will, ect.
Setz` dein Kind neben dich, die Katze auf deinen Schoß und streichel die Katze. Ich weiß nicht, wie dein Sohn es mag, du kannst auch beide gleichzeitig streicheln und sagen, "guck` mal, das mögt ihr beide"
Lass` ihn soviel wie möglich helfen und erkläre ihm immer, was du machst, was die Katze macht und sage ihm auch, daß er sie beim Fressen und Schlafen nicht stören darf.
Vielleicht stehe ich jetzt wie eine Rabenmutter da, aber bei uns gab es das Wort NEIN sehr wohl und selbst mit 18 Mon. haben meine Kids das verstanden. Und nein, ich habe meine Kinder nicht geschlagen, auch nicht geklappst oder so. Sorry, aber zu Sozial und zu Pädagogin sage ich lieber gar nichts!
Meine beiden alten Katzen werden an Weihnachten 12 Jahre, meine Kinder sind fast 14 Jahre und 12,5 Jahre (kannst dir ja ausrechnen, wie sie waren, als die Katzen kamen). Wir hatten nie Probleme, nach einer Woche, schliefen die Katzen bei den Kindern im Bett.
Was ich auch gemacht habe, ist meine Kinder zu umarmen und dabei zu erklären, daß sie die Katzen nicht erdrücken dürfen. Bei uns gab es keine Verletzten auf beiden Seiten und die beiden Katzen lieben meine Kinder bis heute.
Dir wünsche ich viel Glück, Kids können anstrengend sein (und entgegen der allgemein gerne verbreiteten Meinung, es würde immer schlimmer, bin ich der Meinung, es wird viel besser, je älter sie werden).
Auf das Thema Einzelkitten wurdest du ja schon aufmerksam gemacht.

LG
Rea
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #6
Hallo :) Ich bin bei Deinem anderen Thread beim Lesen tatsächlich auch über das "er ärgert die Katze" gestolpert, weil er schlicht zu klein ist, um das mit Absicht zu tun ;-) Ich hab keine Erfahrung mit Kleinkind und Katze, aber mit nur Kleinkind :-D Und da hab ich einfach gelernt, dass negativ formulierte Ansagen eigentlich wenig bringen, weil das "nicht" im Satz einfach irgendwie nicht ankommt. Also: ein Kleinkind versteht es besser, wenn man sagt: "Bleib bei mir!" als "Renn nicht weg!". Kannst mal ausprobieren, ist wirklich faszinierend. Auf die Miez gemünzt würde ich ihm deshalb eher zeigen, was er machen kann. "Guck mal, DAS mag sie gerne, wenn man sie streichelt." oder "Hör mal, jetzt schnurrt sie, das heisst, es gefällt ihr." Oder ihn mal Leckerli werfen lassen (und aufpassen, dass er sie nicht selber isst :mrgreen:). Solche Dinge. Und man kann ihm sicher auch vermitteln, dass am Schwanz ziehen der Katze weh tut. Damit kann er vermutlich auch was anfangen.

Vielen Dank ja das mit den verneinenden Sätzen verstehen sie erst so ab ca 2 Jahren und habe mir schon angewöhnt die Sätze entsprechend umzustellen. Das mit den Leckerlis ist ne gute Idee das hab ich noch nicht probiert vielen Dank ?

Hallo,
zu der Kleinkindsituation kann ich leider nur sehr wenig sagen, da keine Erfahrung, aber lese ich aus deinem Beitrag richtig heraus, das Du ein Kitten alleine hast?
Dazu wiederum kann ich was sagen ;-) Denn das ist für einen Zwerg noch schlimmer als von einem Kleinkind geärgert zu werden (was definitiv nicht gut ist und irgendwie unterbunden werden muss)

Nein wir haben 2 Katzen aber die große hat schon gelernt ihm aus dem Weg zu gehen ?

Hallo,

ich kann aus Erfahrung sagen: Kinder LIEBEN Wiederholungen. Also immer fein wiederholen, dass wir lieber der Katze Kekse zustecken als sie zu ärgern. Und wenn es dann mal knallt, weil Katz ausholt: Pech. Ich habe da mit meinem Junior wenig Mitleid, wenn er es wieder übertreibt und die Angel so kurz packt, dass er die Krallen abbekommt oder wenn nach einer halben Stunde Fangen spielen der jüngste Kater keine Lust mehr hat und faucht, ggf auch mal die Pfote schwingt wenn Herr Sohn nicht aufhören kann. Manchmal muss man sie einfach ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen.

Wenn du den Kitten Rückzug bietest, können sie ja dort hin wenn es ihnen zu doof wird. Und wenn sie nicht gehen, war es wohl nicht doof genug. Ansonsten: dranbleiben. Immer und immer wieder. Irgendwann versteht es dein Kind.

Vielen Dank ja der kleine hat sich bisher noch nicht gewehrt wenn er es Mal tut lernt er es vielleicht ja

Also, ich kann dir (aus eigener Erfahrung) raten: Nimm` die Hand deines Kindes und fahre damit sanft über die Katze. Mach` das immer, wenn du siehst, daß er sich für die Katze intressiert, ihr nach will, ect.
Setz` dein Kind neben dich, die Katze auf deinen Schoß und streichel die Katze. Ich weiß nicht, wie dein Sohn es mag, du kannst auch beide gleichzeitig streicheln und sagen, "guck` mal, das mögt ihr beide"
Lass` ihn soviel wie möglich helfen und erkläre ihm immer, was du machst, was die Katze macht und sage ihm auch, daß er sie beim Fressen und Schlafen nicht stören darf.
Vielleicht stehe ich jetzt wie eine Rabenmutter da, aber bei uns gab es das Wort NEIN sehr wohl und selbst mit 18 Mon. haben meine Kids das verstanden. Und nein, ich habe meine Kinder nicht geschlagen, auch nicht geklappst oder so. Sorry, aber zu Sozial und zu Pädagogin sage ich lieber gar nichts!
Meine beiden alten Katzen werden an Weihnachten 12 Jahre, meine Kinder sind fast 14 Jahre und 12,5 Jahre (kannst dir ja ausrechnen, wie sie waren, als die Katzen kamen). Wir hatten nie Probleme, nach einer Woche, schliefen die Katzen bei den Kindern im Bett.
Was ich auch gemacht habe, ist meine Kinder zu umarmen und dabei zu erklären, daß sie die Katzen nicht erdrücken dürfen. Bei uns gab es keine Verletzten auf beiden Seiten und die beiden Katzen lieben meine Kinder bis heute.
Dir wünsche ich viel Glück, Kids können anstrengend sein (und entgegen der allgemein gerne verbreiteten Meinung, es würde immer schlimmer, bin ich der Meinung, es wird viel besser, je älter sie werden).
Auf das Thema Einzelkitten wurdest du ja schon aufmerksam gemacht.

LG
Rea

Ja beim großen (8) schlafen sie auch manchmal er geht auch liebevoll mit ihnen um.
Und alleine sind die Katzen nicht,sind zu zweit ?
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #7
Ich kann nur etwas aus meiner eigenen Kindheit wiedergeben:

Aus Erzählungen weiß ich, dass der Kater schon lange vor mir im Haus war.
Mein Vater hatte Angst mir würde etwas passieren und war schon dran, den Kater weg geben zu wollen, dem ist meine Mutter fast ins Gesicht gesprungen deswegen :mrgreen:

Ich durfte meine erste Zeit alles machen mit dem Kater - ich muss dazu sagen, er hat alles geduldig über sich ergehen lassen.
(Aber ich muss dazu sagen, heute knapp 35 Jahre später kann ich echt nicht mehr sagen was meine Mutter getan hat ;-))
Dazu gehörte beim spielen in alle Ecken kriechen und am Schwänzchen ziehen.
Bis ich dann selbst alt genug war, ich konnte nun laufen und mein pelziger Mentor wusste das ich nun auch begreifen würde, was auf kätzisch "nein" heißt. An Tag X gab es dann die erste Erfahrungen mit seinen Krallen.

Mein Geschrei groß, das meines Vaters noch größer - meine Mutter zuckte mit den Schultern und meinte: "Hat er verdient."

Hatte ich auch ;-) auch wenn ich heute nicht mehr weiß warum.
Aber seit diesem Moment wusste ich wo meine Grenzen sind, und die Respektiere ich bis heute :mrgreen: Auch wenn mein pelziger Mentor schon lange Zeit über die Regenbogenbrücke ist
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #8
Also, ich kann dir (aus eigener Erfahrung) raten: Nimm` die Hand deines Kindes und fahre damit sanft über die Katze.

So hat es mir mein Opi (bei dem ich aufgewachsen bin) damals auch beigebracht. Er hatte ja immer alle möglichen Tiere angeschleppt, die Hilfe brauchten, verletzt waren oder er aufpäppeln musste. Kaninchen, Tauben, etc.

Ich durfte immer "eiei" machen. Aber ganz vorsichtig.:-D. Dabei hat er meine Hand geführt und ich habe es so gelernt.
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #9
Vielen Dank euch.

Wir arbeiten nach wie vor daran aber bisher hat er es leider noch nicht begriffen...egal wir bleiben dran und zur Not muss ich den kleinen halt immer mal wieder retten 😉
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #10
Frag mal Anni1987. Anni hatte schon Katzen als ihr Baby kam.
Und das hat wunderbar geklappt.
Soweit ich weiß, hat sie auch immer und immer wieder vorgemacht, wie ihre Tochter "Eieiei" machen soll. :mrgreen:
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #11
Hallo Amira-cat,

Wir haben selbst auch die Situation mit Katzen + Kind (ähnliches Alter wie bei dir).

Wenn ich diese hypersensiblen-Öko-Erziehungsmaßnahmen höre, stellen sich mir alle Nackenhaare auf...
Natürlich kann man das einem Kind beibringen!

In erster Linie muss die Katze geschützt werden. Das heißt: Kind darf nur unter Aufsicht mit der Katze spielen/füttern/etc.
Wie schon erklärt wurde: Dem Kind zeigen wie man die Katze richtig streichelt. Zu Beginn die Hand des Kindes "führen".
Genauso verhält es sich mit dem Leckerli geben.
Wenn das Kind zu ruppig wird, darf man das dem Kind auch ruhig in einem angemessenen Ton sagen und unterbinden.

Bei uns hat das super funktioniert. Das Kind ist natürlich motorisch noch auf einem ganz anderen Level als wir Erwachsenen. D.h. es wird ein bisschen grober gestreichelt oder die Katze etwas lauter gerufen.
Sachen wie am Schwanz ziehen, hauen oder ins Auge pieken konnten wir aber so größtenteils ausmerzen.
Nach einer Weile versucht das Kind natürlich nochmal und testet seine Grenzen. Hierbei muss man natürlich konsequent sein - sonst ist das alles "für die Katz"

Hoffe ich konnte helfen.
LG
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #12
Ich durfte meine erste Zeit alles machen mit dem Kater - ich muss dazu sagen, er hat alles geduldig über sich ergehen lassen.
(Aber ich muss dazu sagen, heute knapp 35 Jahre später kann ich echt nicht mehr sagen was meine Mutter getan hat ;-))
Dazu gehörte beim spielen in alle Ecken kriechen und am Schwänzchen ziehen.
Bis ich dann selbst alt genug war, ich konnte nun laufen und mein pelziger Mentor wusste das ich nun auch begreifen würde, was auf kätzisch "nein" heißt. An Tag X gab es dann die erste Erfahrungen mit seinen Krallen.

Mein Geschrei groß, das meines Vaters noch größer - meine Mutter zuckte mit den Schultern und meinte: "Hat er verdient."

Hatte ich auch ;-) auch wenn ich heute nicht mehr weiß warum.
Aber seit diesem Moment wusste ich wo meine Grenzen sind, und die Respektiere ich bis heute :mrgreen: Auch wenn mein pelziger Mentor schon lange Zeit über die Regenbogenbrücke ist

Ich hab wirklich GENAU die gleiche Erfahrung in meiner Kindheit gemacht, mit dem Kater meiner Großeltern. Meine Eltern waren natürlich erst stark besorgt, aber mit der Zeit lernt man dann als kleines Kind die Körpersprache und Grenzen von Katzen ganz von selbst.
Trifft aber vermutlich nicht auf jede Katze zu, die Vorsicht kann ich schon verstehen. Nur witzig, dass das scheinbar kein Einzelfall ist.
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #13
Vielleicht stehe ich jetzt wie eine Rabenmutter da, aber bei uns gab es das Wort NEIN sehr wohl und selbst mit 18 Mon. haben meine Kids das verstanden. Und nein, ich habe meine Kinder nicht geschlagen, auch nicht geklappst oder so. Sorry, aber zu Sozial und zu Pädagogin sage ich lieber gar nichts!

LG
Rea

Wenn ich diese hypersensiblen-Öko-Erziehungsmaßnahmen höre, stellen sich mir alle Nackenhaare auf...
Natürlich kann man das einem Kind beibringen!

Vielleicht liege ich falsch, aber meint Ihr mich? Also, erstens, ich bin keine Sozialpädagogin, fände es aber auch nicht schlimm, wäre ich eine ;-) Und klar, man kann natürlich immer sagen: "Was soll der S*****, bei uns hat es auch anders funktioniert!" Aber das würde eben auch ein Trockenfutter-Fütterer sagen und ein Einzelkatzenhalter ;-) State-of-the-art ist das eben nicht und hat echt NULL mit Öko zu tun!

Und: keine negativen Aussagen heisst nicht, dass man nicht NEIN sagen "darf". Es heisst lediglich, dass so kleine Kinder eben Aussagen wie "Nicht die Katze am Schwanz ziehen" in dem Alter falsch deuten! Egal! Im Prinzip liefen ja alle Tipps genau auf dasselbe hinaus: Positives vormachen - dann klappt es auch mit viel Geduld :-D Viel Glück!
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #14
Vielleicht liege ich falsch, aber meint Ihr mich?

Also ich habe mich mit meinem Kommentar nicht auf dich bezogen, sondern auf die Sozialpädagogin die im Ausgangspost erwähnt wurde.
Auch wenn ich dazu sagen muss, dass ich deine Erfahrungen bezüglich dem "Nein bei Kindern" nicht bestätigen kann.
Mein Kind versteht das sehr wohl. Ob mein Kind jetzt die extreme Ausnahme darstellt kann ich natürlich nicht sagen - ich vermute aber mal nicht.

LG
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #15
Hi,

auch ich meinte nicht dich geha. Ich meinte ebenfalls die Sozialpädagogin vom 1. Post.
Und auch meine Kinder verstanden "Nein!" sehrwohl in dem Alter.

LG
Rea
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #16
Kinder verstehen das sehr gut auch in dem Alter. Wir haben schon immer
Katzen und unsere sind mit ihnen groß geworden.Sie sind mittlerweile alle
über 18.Ich habe von anfang an ihnen klar gemacht das Katzen genauso
schmerzen fühlen wie sie selbst.Mein Timo er ist behindert musste auch
sehr viel lernen da er thema motorik und empfinden anderst fühlt. Er hat
mal die Katze am Schwanz festgehalten bis sie zugeschnappt hat. Er war ein
sehr lieber Kater und auch nicht grob aber da hat er ein warnbiss abgegeben.
Man hat nicht mal was gesehen, mein Sohn hat mich nur angeschaut und wollte
losheulen. Hab nur zu ihm gesagt heul jetzt nicht denn du hast der Katze wehgetan.
Er hat das nie wieder getan. Immer wieder sagen und es ihnen verständlich machen
und den katzen einen Rückzugsort geben, denn wenns ihnen zu viel wird hauen sie
eh meist ab.Zumindest ist das meine Erfahrung. Lg
 
  • Gibt es keinen Weg meinem Kleinkind klarzumachen wie er mit der Katze umzugehen hat? Beitrag #17
Da bin ich.

Also meine Tochter wird nächsten Monat erst 2 Jahre,also von deinem Kind nicht weit weg vom Alter her.
Ich habe von Anfang an immer gesagt, das nur lieb "Ei" gemacht wird und wenn mein Kind wollte haben wir ihre Hand genommen und zusammen gestreichelt.
Außerdem habe, und das mach ich jetzt noch, ich ihr immer gesagt das es der Katze aua macht,wenn sie z.b. versucht hat in die Augen zu pieksen.
Das hörte sich dann so an: "Vorsicht Mila(Kind), das macht aua wenn du den Puschel piekst,mach mal lieber fein ei. In solchen Momenten ziehe ich die Hand von meinem Kind sanft von der Katze weg. Ich hab sie anfänglich nie allein gelassen.
Nun ist das kein Problem mehr. Mein Kind versteht sogar das sie mit der einen Katze immer kuscheln kann aber die andere sich nicht anfassen lassen will,die lässt sie automatisch in Ruhe oder man sagt ihr kurz,das die Katze nicht möchte.
 
Thema:

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