Alltag und Rohfleisch?

Diskutiere Alltag und Rohfleisch? im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Hallo, meine banalen Fragen bitte entschuldigen, ich bin noch neu in der Rohfleischfütterung und Theorie. Wir haben vor ca. 1 Monate Zuzu...
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #1
Skarbie

Skarbie

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Hallo,

meine banalen Fragen bitte entschuldigen, ich bin noch neu in der Rohfleischfütterung und Theorie. Wir haben vor ca. 1 Monate Zuzu verloren an die Folgen einer chronischen Niereninsuffizienz. Normalerweise kommt das ja nur bei alten Katzen vor, aber Zuzu war gerade mal 4 einhalb.
Der Arzt hat zwar gesagt, dass ich keine Schuld daran hätte, aber ich hab im Internet gelesen, dass es wahrscheinlich von meiner fehlerhaften und qualitativ mangelhaften Ernährung kam.
Ich würde also auf die gesunde Variante umstellen und Pummel gern langsam auf BARF umstellen. Rohfleischfütterung.
Da ich aber auch berufstätig bin, ist das Ganze für mich nicht so stressfrei umzusetzen, wie ich es gerne hätte. Und da ich Angst habe, dass ich wieder einbreche und irgendwann wieder auf Felix & Co zurückgreife, wollte ich euch mal fragen, wie ihr BARF in den Berufsalltag integriert?

Wie kann ich es schaffen, nicht rückfällig zu werden?
Ich danke euch!
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #2
Hallo und herzlich willkommen.

Es tut mir leid, dass Du Deine Zuzu verloren hast.
Du bist schon mal in der richtigen Rubrik gelandet und wirst hier sicher viele hilfreiche Tips bekommen.

Ich würde sowieso vorschlagen, dass Du erst mal auf hochwertiges Nassfutter umstellst. Das heisst grundsätzlich kein Getreide und Zucker im Futter. Dann heisst hochwertiges Nassfutter auch vor allem viel Fleischanteil. Also gerne 60% und höher. Das sollte Dich schon mal davor bewahren wieder auf Felix & Co zurück zu fallen.

Ich pin Dir hier mal den Thread aus dem Nassfutterbereich hin.


In Bezug auf die Rohfleischfütterung kannst du dann auch langsam anfangen. Du kannst z.B. einmal wöchentlich rohes (und unsupplementiertes) Fleisch geben. Fang doch mal mit Huhn an. Das mögen die meisten Katzen. Kaninchen ist bei uns auch immer der Renner. Die Regel ist hier max. 20% des Futters darf unsupplementiert gegeben werden. Wenn Du mehr gibst, produzierst Du langfristig Mangelerscheinungen.

So hast Du Zeit Dich in die Rohfleischfütterung einzulesen und es langsam anzugehen. Gleichzeitig bekommt Deine Pummel schon vernünftiges Futter.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #3
Hallo Skarbie, herzlich willkommen bei uns!

Wie Singha schon schrieb macht es Sinn, auf hochwertiges Futter zu wechseln oder eben auch direkt auf BARF, wenn du magst.

Was die Berufstätigkeit angeht: Ich mache ein mal im Monat Futter, das dauert so 2-3 Stunden. Und dann ist es wie Dose öffnen. Ich nehme abends zwei Becher raus aus dem Eis und rein in den Kühlschrank bzw auf die Spüle und morgens gibt es das "Spülenfutter", abends das "Kühlschrankfutter". Mehr ist das nicht.

Wie die Umstellung zu machen ist, hängt von deiner Katze ab. Manche sind da herrlich unkompliziert und fressen einfach das, was man ihnen hinstellt - kleine dankbare Wesen. Und dann gibt es diejenigen, denen nichts gut genug ist. Die wollen einfach nicht. Und die muss man dann zu ihrem Glück zwingen. Will heißen, man muss sie langsam umstellen, das kann sich auch schon mal über Monate hinziehen.

Ich kann dir leider nicht sagen, wie man konsequenter bleibt. Wüsste ich das, hätte ich keine Probleme mit meinem Gewicht und just in dem moment einen Miniofenkäse für mich allein im Ofen ;-)

LG, Tine
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #4
Vielen Dank für das herzliche Willkommen und die Beileidsbekundungen. Das gibt mir Hoffnung, dass ich es auch schaffen kann. Auch, dass ich von euch nicht verurteilt werde, bedeutet mir sehr viel.
Ich habe bereits angefangen, mich einzulesen. Für den Anfang habe ich jetzt erst mal ein paar Dosen Animonda Carny gekauft, bis ich weiß, wie ich das genau angehe mit der Rohfleischfütterung. Vor allem die Punkte Getreidefrei/Zuckerfrei sind für mich erst mal das Zentrum.
Außerdem ist es gerade sehr gut in meinen Berufsalltag integrierbar. Dose auf und Pummel scheint es sehr zu mögen. (Sie hat die Eigenart, dass sie gerne laut schmatzt, die Süße)

Wegen dem Barf habe ich mich noch mal informiert und bin auf das Fertigbarf gestoßen: Das sind so kleine Pattys, die schon fertig eingefroren sind - hat das von euch schon mal jemand gemacht? Ist das das schummeln? Es gibt auch Fertigbarf aus der Dose, aber das entspricht meiner Ansicht nach nicht den Barf-Regeln, oder?

Also wahrscheinlich ist Frostfutter schon das vernünftigste. Dann muss ich mir wahrscheinlich noch eine Gefriertruhe zulegen, weil in meinem Gefrierfach gerade mal Platz für Spinat und Eiswürfel ist...

PS: Das mit dem Miniofenkäse kenne ich: Als Betthupferl muss es bei mir immer noch etwas Süßes geben. Gestern Nacht einen Elisenlebkuchen... oder auch mal ein Stück Bienenstich.
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #5
Aber wieso sollten wir dich denn verurteilen.
CNI ist auch genetisch; da kannst du das beste Futter der Welt geben. Manche Katzen kriegen Trockenfutter und bekommen niemals Cni (kein Grund, Trockenfutter zu füttern, klar ;-)
Leider ist auch das beste Futter keine Garantie...
Dennoch ist es natürlich immer besser, gute Qualität zu verfüttern.
Zur Frage: ich bin voll berufstätig (im Durchschnitt ein 12-Stunden Tag), und barfe für 7 Katzen. Es ist zeitaufwändig und in letzter Zeit (Job wurde noch mehr als vorher) packe ich es kaum mit dem Matschen. Deshalb habe ich mir jetzt mal Easybarf zugelegt - das ist sehr praktisch (und teuer...). Die Qualität finde ich wirklich gut. Auch für Barf-Anfänger ist das gut geeignet. Das kannst du dir ja mal angucken.
Alles Liebe für dich und mein Beileid für den Verlust deiner Zuzu :-(
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #6
Hallo und herzlich willkommen;schön, dass du dich so intensiv informieren willst. Ich habe das, als ich nicht mehr weiter wusste, auch getan,nachdem unsere Mäkelkatze und Trofujunkie Ilvy zu uns kam; sie oft krank war und ich etwas ändern wollte. Nach und nach hat sie immer mehr Rohfleisch akzeptiert; zuerst ging ab und zu nur Tatar, dann auch mal Rumpsteak,Hähnchen, Kalb und Lamm. Finanzierbar in der Hinsicht für mich, wenn ich doch sonst meine 1001 "gesunde Dosen"in den Müll hauen konnte. Rohfleisch riecht im Haus auch nach einem Tag noch nicht so unangenehm, wenns wärmer ist. Und der Output bei den Miezen ist deutlich weniger und weniger örks..
Dann kam unser Ludwig vom Tierschutz zu uns dazu im April und siehe da; Prinzessin Ilvy frass auf einmal noch mehr roh. Richtig futterneidisch. Luggi frißt das nämlich furchtbar gerne.Alles...
Mittlerweile supplementiere ich mit FC und es gibt mehrere Tage die Woche roh ( Schwein lieben sie übrigens beide total); und ansonsten sogar auch schonmal hochwertigere Dose. ( CFF z. B.). Animonda geht bei uns gar nicht. Toll, wenn deine Süße da schon schmatzt.Luggi hatte Probleme mit dem Zahnfleisch, obwohl er erst 8 Monate alt war.Er war ein Trockenfutter und Kitekat, Felix..etc.-Fresser. Das mit dem ZF ist nun viel besser geworden durch die Rohfütterung. Ich bin nun auch entspannter, weil ich die Dinge kenne, de sie mögen.Und meine Überzeugung, dass es gut ist für sie spüren sie auch irgendwie. ( Interessant ist auch die Fleischqualität. Ein abgehangenes Rumpsteak ist z. B.nicht genehm. :roll:)
Es wird bei euch ein Weilchen dauern, aber es lohnt sich und hier im Forum hab ich die einzig guten Tipps bekommen, was Katzenernährung angeht. ( Von wegen bei Tierarzt: TF ist gut für die Zähne und so..)
Es tut mir leid, dass du eine Mieze verloren hast. Vielleicht ist in weiterer Zukunft ja der Gedanke nach Gesellschaft wieder möglich? LG
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #7
Vielen Dank für das herzliche Willkommen und die Beileidsbekundungen. Das gibt mir Hoffnung, dass ich es auch schaffen kann. Auch, dass ich von euch nicht verurteilt werde, bedeutet mir sehr viel.
Ich habe bereits angefangen, mich einzulesen. Für den Anfang habe ich jetzt erst mal ein paar Dosen Animonda Carny gekauft, bis ich weiß, wie ich das genau angehe mit der Rohfleischfütterung. Vor allem die Punkte Getreidefrei/Zuckerfrei sind für mich erst mal das Zentrum.
Außerdem ist es gerade sehr gut in meinen Berufsalltag integrierbar. Dose auf und Pummel scheint es sehr zu mögen. (Sie hat die Eigenart, dass sie gerne laut schmatzt, die Süße)

Wegen dem Barf habe ich mich noch mal informiert und bin auf das Fertigbarf gestoßen: Das sind so kleine Pattys, die schon fertig eingefroren sind - hat das von euch schon mal jemand gemacht? Ist das das schummeln? Es gibt auch Fertigbarf aus der Dose, aber das entspricht meiner Ansicht nach nicht den Barf-Regeln, oder?

Also wahrscheinlich ist Frostfutter schon das vernünftigste. Dann muss ich mir wahrscheinlich noch eine Gefriertruhe zulegen, weil in meinem Gefrierfach gerade mal Platz für Spinat und Eiswürfel ist...

PS: Das mit dem Miniofenkäse kenne ich: Als Betthupferl muss es bei mir immer noch etwas Süßes geben. Gestern Nacht einen Elisenlebkuchen... oder auch mal ein Stück Bienenstich.

Tut mir leid unter dem Link finde ich nichts, was einer vollwertigen Ktzenmahlzeit auch nur minimal nahe kommt.

Barf in Dosen gibt es nicht, denn barf ist biologisch artgerechtes ROHES Futter. In der Dose muss es gegart werden, anders geht es nicht. Es gibt aber sehr hochwertiges Nassfutter.
 
  • Alltag und Rohfleisch? Beitrag #8
oh, gut zu wissen! Danke für die Rückmeldung!
Welches Dosenfutter findest du denn besonders empfehlenswert?
 
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