Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen?

Diskutiere Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, vor genau heute 8 Wochen, habe ich meinen Kater "Usher", im Alter von fast 14 Jahren einschläfern lassen. Er litt seit langem...
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #1
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R.I.P._Usher

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Hallo ihr Lieben, vor genau heute 8 Wochen, habe ich meinen Kater "Usher", im Alter von fast 14 Jahren einschläfern lassen. Er litt seit langem, unter einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung, die leider auch erst, viel zu spät (nach Tierarzt-Wechsel) diagnostiziert wurde.

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen. Seine Schwester, "Kessi", trauert seitdem, sehr stark. Naja, viel mehr ist es eine Mischung aus Verwirrung, Trauer und wer weiß was noch. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, nach der Einschläferung (ich wolllte es zwar machen, aber durch ein Missverständnis, mit der TÄ, habe ich ihn da gelassen). Für Kessi, ist er somit also einfach nur weg. Sie sucht ihn überall und schreit, nach ihm. Sie will auch 3-4mal, täglich, in den Hausflur und gucken, ob er da ist (so als hätte ich ihn da einfach nur vergessen), sie läuft sogar von mir aus, 5. Stock, bis runter in den Keller! Das hat sie vorher nie gemacht, nebenbei bemerkt.
Sie luegt fast nur auf der Decke, auf der er eingeschläfert wurde, teils tut sie nur so, als würde sie schlafen. Kraulen nur selten, nur wenn ich sie aufs Köpfchen oder die Pflöchen knutsche, schnurrt sie. Weggehen soll ich aber auch nicht. Also sitze ich viel, einfach nur bei ihr.
Ab und zu, wecke ich ihr Interesse mit dem Tablet. Ich habe 2-3 Apps, "Katzenspielteug", die findet sie ganz toll.
Ich habe schon von Anfang an, ihr die Bachblüten "Rescue"-Tropfen, zu geben; brachte nicht viel. Dann habe ich ihr spezielle Bachblüten, "Star of Bethlehem", gegeben, brachte auch gar nichts.

Körperlich ist sie gesund, habe grade erst ein großes Blutbild machen lassen.

Ist das nicht langsam, zu extrem, wie sie sich verhält? Mich macht es fertig sie so zu sehen.
Ich werfe mir so vor, dass sie ihn nicht mehr gesehen hat.. Ich weiß nicht, was ich tun soll...

Lg
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #2
Hi, und willkommen hier :)
Zuerst mein tiefstes Mitgefühl für euren Verlust.
Ich weiß nicht, ob das Verhalten der Schwester anders wäre, wenn sie ihren toten Bruder gesehen hätte. Ich weiß nicht, ob Katzen Abschied nehmen können. Jedenfalls geht es hier um einen großen Verlust auf mehrern Ebenen. Es ist ein Verlust des Kuschelpartners und des Spielfreunds.

Generell fehlt ihr die Interaktion mit einem andern Haustier. Ich denke das wichtigste wäre in eurem Fall Ablenkung. Katzen vergessen irgendwann, wenn sie genügend beschäftigt werden.

Ich hatte hier auch bis vor einem Moant 2 Fellnasen, leider musste auch meine Cookie aufgrund einer Bauchspeicheldrüsenentzündung eingeschläfert werden. Ihre Schwester Coco hatte kein inniges Verhältnis zu ihrem Geschwisterchen. Aber seit sie alleine ist, langweilt sie sich furchtbar. Auch hier wird viel gemaunz.

Ich denke in eurem Fall ist es viell. ratsam sich nach einem neuen Spielgenossen, gleichen Alters und gleichen Geschlechts umzusehen. Meine Coco ist krank und sehr dominant und wir kommen hier mit der Situation durch mehr Beschäftigung und ganz viel Kuschenl zurecht. Zudem ist sie eine Handaufzucht und an Menschen als Hauptbezugspersonen gewöhnt.

Bei euch scheint die Situation ganz anders zu sein, hast du an einen weiteren Spielpartner schon gedacht?

LG
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #3
Mein Beileid :-(
Ich denke auch, dass Eure Kleine einen Kumpel bzw besser eine Kumpeline braucht. Sie hatte immer kätzische Gesellschaft, und nun ist sie allein... sie kommt offenbar damit nicht gut klar. Je nach Katze ist das sehr unterschiedlich.
Ich denke auch nicht, dass es etwas geändert hätte, wenn sie ihren toten Bruder noch einmal gesehen hätte.
Guckt doch mal hier bei den Adoptionen, da werdet ihr sehr individuell beraten, welche Katze passen könnte...
Alles Liebe für Euch.
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #4
Euer Verlust tut mir sehr leid. :cry:
Wie ist denn eure Katze vom Wesen her? Ist Kessi auch 14 Jahre alt? Vielleicht könnt ihr ja eine wesensähnliche Kumpeline adoptieren. Kessi scheint wirklich Katzengesellschaft zu vermissen .
Liebe Grüße!
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #5
Du hast mein ganzes Mitgefühl zu dem Verlust von Usher. Auch wir mussten vor einer Woche unseren 18-jährigen Paul gehen lassen. Und leider seine Schwester bereits im September. Aufgrund des hohen Alters haben wir uns bewusst gegen eine neue Partnerin für Paul entschieden.
Ob das falsch oder richtig war kann man nicht mehr sagen, aber auf jeden Fall hat Paul mit dem Tod unserer Emma angefangen abzubauen. Und das obwohl sich die beiden in den letzten Jahren so gut wie aus dem Weg gegangen sind.

Wie alt ist denn eure Kessi? Wenn sie so arg nach ihm sucht würde ich es tatsächlich mit einem neuen Partner versuchen. Vielleicht kannst Du es ja auch erst mal "ausprobieren" mit einer Katze aus dem Tierheim oder von einer Pflegestelle.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und das für Kessi bald wieder freudigere Zeiten kommen.
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #6
Tut mir leid für deine Fellnase. Ich weiß, wie schwer es ist, sie gehen zu lassen.
Was die Trauer angeht, denke ich, ist es unterschiedlich. Wir haben vor ein paar Tagen unseren Kasimir gehen lassen müssen. Das Problem (von unserer eigenen Trauer abgesehen) ist, dass er für seinen Kumpel Sam quasi der Führungskater war. Die beiden haben zusammen eine schwere Zeit überstanden, darum haben wir sie vor einem dreiviertel Jahr auch zusammen aufgenommen. Sie brauchten einander. Gemeinsam haben sie gelernt, den Menschen nicht nur als "Feind" zu sehen und Stück für Stück angefangen ihre Ängste abzubauen. Während Sam damit glücklich ist, einfach nur dabei zu sitzen und sich verwöhnen zu lassen, hat Kasimir den Schmusekontakt gesucht. Der Stein in der Brandung könnte man sagen. Und der fehlt Sam jetzt. Die ersten zwei Nächte ist er ruhelos durch die Wohnung gelaufen.
Sam hatte noch vor uns verstanden, dass sein Kumpel krank war. Sie haben da einfach die feineren Sinne. Er hatte eine Nacht lang die Möglichkeit, sich von ihm zu verabschieden. In den ersten Tagen hat er das Wohnzimmer viel gemieden, ist immer wieder zu die Stelle von Kasimirs Totenbett gelaufen. Er ist suchend durch die Wohnung gelaufen, als wolle er sagen: "Verdammt! Wo hast du dich versteckt? Komm raus!" Verstecken war übrigens eines ihrer Lieblingsspiele. Oder den anderen überfallen, wenn er aus dem Katzenklo kam.
Langsam fing er wieder an zu springen, spielen und toben. Aber jedes Mal, wenn dabei sein Blick auf die Fensterbank (ihre Stammplätze: Sam in der Hängematte, Kasimir auf der verbreiterten Fensterbank daneben) fiel, stoppte er, rollte sich mit dem Blick in die andere Richtung zusammen oder verließ das Wohnzimmer wieder. Seit gestern Abend ist das wieder anders.
Er bleibt wieder, liegt auch wieder in seiner Hängematte.
Auffallend ist, dass er uns viel folgt. Wir reden hier wohlgemerkt von einem Kater, der selbst bestimmen will, wann er angefasst werden will und nur verhalten Körperkontakt sucht. Momentan bekommt er ein Verwöhnspieleprogramm, wann immer er sich auffordern lässt. Wir versuchen ihn auszupowern.
Er hält an den Gewohnheiten fest und wir auch. Seltsamerweise tobt er jetzt auch gelegentlich mit einem Spielzeug durch die Wohnung. Etwas, was mehr Kasimirs Ding war. Sam ist ein Kater, der sich lieber mal ordentlich rauft. Und man merkt, dass ihm das fehlt.
Bis Mittwoch ist er (und Kasimir) nachts zum Schlafen mit ins Zimmer meiner Tochter gegangen. Jetzt liegt er nachts auf der Fensterbank im Wohnzimmer und schaut hinaus, als würde er darauf warten, dass Kasimir irgendwo wieder auftaucht. Dort haben die beiden auch die letzte gemeinsame Nacht verbracht, gemeinsam raus geschaut. Ich denke, sie wusste dass es vorbei war.
Er ist einsam, das merkt man. Und darum haben wir uns entschieden, nach einem neuen Kumpel für ihn zu suchen. Wenn alles gut geht, zieht Tom am Samstag ein. Ich hoffe, dass die beiden sich vertragen. Auch wenn sich unsere Herzen noch nicht ganz von Kasimir verabschiedet haben - Sam hat hier den Vorrang. Allerdings ist er auch erst eineinhalb Jahre alt. Bei älteren Tieren stelle ich mir das schwieriger vor.
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #7
Tut mir leid für deine Fellnase. Ich weiß, wie schwer es ist, sie gehen zu lassen.
Was die Trauer angeht, denke ich, ist es unterschiedlich. Wir haben vor ein paar Tagen unseren Kasimir gehen lassen müssen. Das Problem (von unserer eigenen Trauer abgesehen) ist, dass er für seinen Kumpel Sam quasi der Führungskater war. Die beiden haben zusammen eine schwere Zeit überstanden, darum haben wir sie vor einem dreiviertel Jahr auch zusammen aufgenommen. Sie brauchten einander. Gemeinsam haben sie gelernt, den Menschen nicht nur als "Feind" zu sehen und Stück für Stück angefangen ihre Ängste abzubauen. Während Sam damit glücklich ist, einfach nur dabei zu sitzen und sich verwöhnen zu lassen, hat Kasimir den Schmusekontakt gesucht. Der Stein in der Brandung könnte man sagen. Und der fehlt Sam jetzt. Die ersten zwei Nächte ist er ruhelos durch die Wohnung gelaufen.
Sam hatte noch vor uns verstanden, dass sein Kumpel krank war. Sie haben da einfach die feineren Sinne. Er hatte eine Nacht lang die Möglichkeit, sich von ihm zu verabschieden. In den ersten Tagen hat er das Wohnzimmer viel gemieden, ist immer wieder zu die Stelle von Kasimirs Totenbett gelaufen. Er ist suchend durch die Wohnung gelaufen, als wolle er sagen: "Verdammt! Wo hast du dich versteckt? Komm raus!" Verstecken war übrigens eines ihrer Lieblingsspiele. Oder den anderen überfallen, wenn er aus dem Katzenklo kam.
Langsam fing er wieder an zu springen, spielen und toben. Aber jedes Mal, wenn dabei sein Blick auf die Fensterbank (ihre Stammplätze: Sam in der Hängematte, Kasimir auf der verbreiterten Fensterbank daneben) fiel, stoppte er, rollte sich mit dem Blick in die andere Richtung zusammen oder verließ das Wohnzimmer wieder. Seit gestern Abend ist das wieder anders.
Er bleibt wieder, liegt auch wieder in seiner Hängematte.
Auffallend ist, dass er uns viel folgt. Wir reden hier wohlgemerkt von einem Kater, der selbst bestimmen will, wann er angefasst werden will und nur verhalten Körperkontakt sucht. Momentan bekommt er ein Verwöhnspieleprogramm, wann immer er sich auffordern lässt. Wir versuchen ihn auszupowern.
Er hält an den Gewohnheiten fest und wir auch. Seltsamerweise tobt er jetzt auch gelegentlich mit einem Spielzeug durch die Wohnung. Etwas, was mehr Kasimirs Ding war. Sam ist ein Kater, der sich lieber mal ordentlich rauft. Und man merkt, dass ihm das fehlt.
Bis Mittwoch ist er (und Kasimir) nachts zum Schlafen mit ins Zimmer meiner Tochter gegangen. Jetzt liegt er nachts auf der Fensterbank im Wohnzimmer und schaut hinaus, als würde er darauf warten, dass Kasimir irgendwo wieder auftaucht. Dort haben die beiden auch die letzte gemeinsame Nacht verbracht, gemeinsam raus geschaut. Ich denke, sie wusste dass es vorbei war.
Er ist einsam, das merkt man. Und darum haben wir uns entschieden, nach einem neuen Kumpel für ihn zu suchen. Wenn alles gut geht, zieht Tom am Samstag ein. Ich hoffe, dass die beiden sich vertragen. Auch wenn sich unsere Herzen noch nicht ganz von Kasimir verabschiedet haben - Sam hat hier den Vorrang. Allerdings ist er auch erst eineinhalb Jahre alt. Bei älteren Tieren stelle ich mir das schwieriger vor.

das hast du bewegend geschrieben. Euch auch alles Gute für Toms Einzug; schön, dass ihr euch darauf einlasst. LG
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #8
Euer Verlust tut mir sehr leid. :cry:
Wie ist denn eure Katze vom Wesen her? Ist Kessi auch 14 Jahre alt? Vielleicht könnt ihr ja eine wesensähnliche Kumpeline adoptieren. Kessi scheint wirklich Katzengesellschaft zu vermissen .
Liebe Grüße!


Also Kessi ist auch fast 14 Jahre alt und ist auch seine "echte" Schwester.
Vom Wesen her, ist sie eigentlich eigensinnig. Nicht die typische Schmusekatze eigentlich. Kessi ist gern etwas für sich. Wenn sie aber etwas möchte, wie z.B. schmusen, dann macht sie lautstark darauf aufmerksam und fordert das dann auch ein. Ich tigere dann hinter ihr her, um sie zu kraulen. Sie miaut dann immer ganz freudig und "unterhält" sich mit mir.
Kessi ist schon verspielt, ab und zu hat sie ihre kleinen "Ausraster".Dann flippt sie quer durch die Wohnung.
Als ihr Bruder noch lebte, war sie meist die passive. Er war extrem eifersüchtig und sobald ich mich, mit ihr beschäftigt habe, funkte er dazwischen. Er jagte sie dann oder allein sein auftauchen, führte dazu, dass sie motzend abzog.

Grundsätzlich ist sie sehr empfindlich, was Stress, Veränderungen o.ä. betrifft. Die Beiden haben viel mitgemacht, einige Umzüge, von Wohnungskatze zu Freigängern und wieder zurück. Für Kessi war eigentlich, meine Mutter die Bezugsperson und für Usher, war ich es. Als sie 2 Jahre alt war, starb meine Mama und für sie war das schlimm. Auch da Geschrei, Sucherei und sogar Futterverweigerung. Es hat nich viel Zeit und Liebe gekostet, bis sie "meine" kleine Prinzessin wurde. Trotzdessen hatte ich nie Probleme, mit den Beiden. Kein Tapeten/Möbel zerkratzen, irgendwo hinmachen oder etwas in der Art. Worauf ich sehr, sehr stolz bin.

IÜber einen neuen Kumpel, habe ich auch schon nachgedacht, aber die TÄ hat mir davon abgeraten. Ich soll mind. 3-6 Monate warten, bis ich es probiere. Ein neuer Kumpel würde jetzt nur zusätzlichen Stress erzeugen.

Natürlich fühlt sie sich alleine und ist verwirrt, für Kessi ist ihr Bruder einfach nur weg. Plötzlich nicht mehr da. Das versteht sie nicht. Sie so traurig, teils verwirrt und depressiv zu sehen, bricht mir das Herz. Dass ich ihr nicht den Schmerz und die Verwirrung nehmen kann, bringt mich um den Verstand! So kenne ich sie überhaupt nicht und ich mache mir wirklich Sorgen um sie!

Wenn sie ihn gesehen hätte, hätte sie begreifen können, dass er nicht mehr lebt (durch Beschnuppern und betrachten des Tieres). Sie wäre wahrscheinlich genauso traurig, aber sie würde ihn nicht mehr suchen.

Tut mir leid, hoffe es ist nicht zu durcheinander.
Mir fällt es echt schwer, mich überhaupt zu konzentrieren und darüber zu schreiben.
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #9
Ich halte 6 Monate für einen zu langen Zeitraum für eine andere Katze, da hat sie sich schon zu sehr an euch als Ablenkung gewöhnt und die neue Katze könnte dann wieder in ihr "neu sortiertes" Leben Unruhe bringen.
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #10
Ich halte 6 Monate für einen zu langen Zeitraum für eine andere Katze, da hat sie sich schon zu sehr an euch als Ablenkung gewöhnt und die neue Katze könnte dann wieder in ihr "neu sortiertes" Leben Unruhe bringen.



Das sehe ich genauso... ich würde deutlich schneller handeln.
Guck doch noch mal hier im Forum, wie andere es so gemacht haben.
Alles Liebe!
 
  • Trauert sie "zu extrem"? Eure Erfahrungen? Beitrag #11
Auch ich möchte dir meine Erfahrung mitteilen über trauernde Katzen.
Doch zunächst rate ich dir auch sehr schnell einen Kumpel für deine Katze zu holen.
Nun aber zu meinen Katzen:

Ich habe nur noch zwei Katzen. Es waren mal fünf! Eine Katze ist an Altersschwäche gestorben und zwei bei schrecklichen Unfällen, auf die ich hier nicht eingehe, ums Leben gekommen. Diese beiden waren die Mutter und die Schwester meines inzwischen blinden Katers. (Auch darauf werde ich nicht eingehen!)

Als die Mutter ums Leben kam, ist es jeden Tag vorgekommen das Mein Kater mit der Schwester zum Grab der Mutter gegangen sind. Dort haben die beiden einige Minuten verbracht und sind dann sehr traurig wieder ins Haus. Das war im August 2013!

Als die Schwester meines Katers im Jahre 2014 ums Leben kam, ist mein Kater, damals konnte er noch sehen, jeden Tag zum Grab seiner Mutter und seiner Schwester gegangen.

Noch heute, fast 4 Jahre nach dem Tod der Schwester und 4,5 Jahre nach dem Tod der Mutter, inzwischen ist mein Kater blind und es mussten ihn aufgrund eines Tumors hinter den Augen diese entfernt werden, will er zum Grab seiner Mutter und seiner Schwester. Zwar kann er die Gräber nicht mehr sehen, aber noch immer ist er sehr traurig. Ich bemerke es daran, das er sehr laut am Mauzen ist. Wenn ich ihn dann wieder ins Haus bringe, geht er sofort zu seinem bevorzugtem Liegeplatz, wo er noch lange am Mauzen ist.

Ich bin zu krank und zu alt um noch einen Partner für meinen Kater zu holen. Mein Kater ist erst 6,5 Jahre alt und ich hoffe, das ich ihn noch 10 Jahre begleiten kann.

Zu meiner zweiten Katze ist zu sagen, das sie etwa ein Jahr älter ist und sich nicht immer mit dem Kater versteht. Meist wird geknurrt, aber auch ab und an liegen beide dicht zusammen und beschnuppern sich nur.

Gruß Helmut
 
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