Euer Verlust tut mir sehr leid.

Wie ist denn eure Katze vom Wesen her? Ist Kessi auch 14 Jahre alt? Vielleicht könnt ihr ja eine wesensähnliche Kumpeline adoptieren. Kessi scheint wirklich Katzengesellschaft zu vermissen .
Liebe Grüße!
Also Kessi ist auch fast 14 Jahre alt und ist auch seine "echte" Schwester.
Vom Wesen her, ist sie eigentlich eigensinnig. Nicht die typische Schmusekatze eigentlich. Kessi ist gern etwas für sich. Wenn sie aber etwas möchte, wie z.B. schmusen, dann macht sie lautstark darauf aufmerksam und fordert das dann auch ein. Ich tigere dann hinter ihr her, um sie zu kraulen. Sie miaut dann immer ganz freudig und "unterhält" sich mit mir.
Kessi ist schon verspielt, ab und zu hat sie ihre kleinen "Ausraster".Dann flippt sie quer durch die Wohnung.
Als ihr Bruder noch lebte, war sie meist die passive. Er war extrem eifersüchtig und sobald ich mich, mit ihr beschäftigt habe, funkte er dazwischen. Er jagte sie dann oder allein sein auftauchen, führte dazu, dass sie motzend abzog.
Grundsätzlich ist sie sehr empfindlich, was Stress, Veränderungen o.ä. betrifft. Die Beiden haben viel mitgemacht, einige Umzüge, von Wohnungskatze zu Freigängern und wieder zurück. Für Kessi war eigentlich, meine Mutter die Bezugsperson und für Usher, war ich es. Als sie 2 Jahre alt war, starb meine Mama und für sie war das schlimm. Auch da Geschrei, Sucherei und sogar Futterverweigerung. Es hat nich viel Zeit und Liebe gekostet, bis sie "meine" kleine Prinzessin wurde. Trotzdessen hatte ich nie Probleme, mit den Beiden. Kein Tapeten/Möbel zerkratzen, irgendwo hinmachen oder etwas in der Art. Worauf ich sehr, sehr stolz bin.
IÜber einen neuen Kumpel, habe ich auch schon nachgedacht, aber die TÄ hat mir davon abgeraten. Ich soll mind. 3-6 Monate warten, bis ich es probiere. Ein neuer Kumpel würde jetzt nur zusätzlichen Stress erzeugen.
Natürlich fühlt sie sich alleine und ist verwirrt, für Kessi ist ihr Bruder einfach nur weg. Plötzlich nicht mehr da. Das versteht sie nicht. Sie so traurig, teils verwirrt und depressiv zu sehen, bricht mir das Herz. Dass ich ihr nicht den Schmerz und die Verwirrung nehmen kann, bringt mich um den Verstand! So kenne ich sie überhaupt nicht und ich mache mir wirklich Sorgen um sie!
Wenn sie ihn gesehen hätte, hätte sie begreifen können, dass er nicht mehr lebt (durch Beschnuppern und betrachten des Tieres). Sie wäre wahrscheinlich genauso traurig, aber sie würde ihn nicht mehr suchen.
Tut mir leid, hoffe es ist nicht zu durcheinander.
Mir fällt es echt schwer, mich überhaupt zu konzentrieren und darüber zu schreiben.