Hallo zusammen,
meinem Oskar geht es gar nicht gut.. Nun; ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll.
Angefangen hat es letzten Donnerstag Abend mit Atemnot, von jetzt auf gleich begann er zu "pumpen" und sehr schwer zu atmen - Kater eingepackt und zum Tierarzt gefahren. So war nicht feststellbar was genau ihm fehlte, er hatte zwar noch ein wenig Wasser in der Lunge (zu Weihnachten hin waren wir mit ihm zum Notarzt: Lungenödem. Mit Entwässerungsmedis war das aber auch schnell wieder im Griff) aber nicht soviel als dass er
so schlecht Luft bekäme. Ein Röntgenbild wollten wir am nächsten Morgen machen wenn er sich wieder gefangen hatte da er zu angeschlagen war und sonst wohl kollabieren könnte. (Ist da eigentlich was dran? Das habe ich nun schon von zwei Tierärzten gehört.) Andernfalls - sollte es nicht besser oder gar schlimmer werden - direkt in die Klinik.
So kam es dann leider auch.. Freitag Nacht gegen 3 war es noch schlimmer als zuvor, er hat sogar unter sich gemacht :-( Also ab in die Tierklinik. Auch der Arzt dort konnte nicht genau sagen was ihm fehlt, wir entschieden uns ihn dort zu lassen und er kam in eine Sauerstoffbox.
Am nächsten Morgen wurden einige Untersuchungen gemacht - sein Brustraum war voller Flüssigkeit. Das hat ihm sehr auf die Lunge gedrückt. Er wurde punktiert, ein Blutbild wurde gemacht, Ultraschall - das volle Programm. Die Organwerte waren wohl gut, Tumore wurden keine gefunden (werden aber nicht ausgeschlossen),
FIP negativ - bloß.. wo kommt die Flüssigkeit her?
Am Dienstag durfte er
endlich wieder Heim! Ich vermute er hatte einen leichten Schock, denn er begann sofort schrecklich zu weinen sobald er dachte er wäre alleine und hat sich ganz exzessiv Beine, Füßchen, Schwanz und den unteren Bauchbereich geputzt - er hat sich richtig nass geleckt, konnte nur mit kraulen davon abgelenkt werden. Kann man ihm aber auch nicht verdenken..

Am nächsten Tag war alles wieder gut.
Er bekommt momentan täglich 10mg Dimazon, 1ml Baytril, 5mg Prednisolon, 2,5mg Vetmedin und weiterhin wie gewohnt 2,5mg Fortekor. Zusätzlich noch Enterogelan KH gegen Durchfall.
Donnerstag ging es dann wieder hin zum Ultraschall und punktieren. Leider ist wieder Flüssigkeit nachgelaufen, punktieren hat nicht funktioniert also sollten wir Freitag (gestern) nochmal kommen. Getan, gemacht - wieder nichts. Dafür hat der Herzultraschall ergeben dass sich Flüssigkeit im Herzbeutel befindet, nun wollen sie nächsten Donnerstag noch einmal versuchen zu punktieren ansonsten wurde direkt eine Perikardektomie vorgeschlagen. Dabei würde ein Teil des Herzbeutels entfernt werden.
Das widerrum ist mir nun etwas suspekt - es ist noch immer nicht klar woher die Flüssigkeit kommt und sie wollen ihn operieren? Er ist geschätzt zwischen 12 und 15 Jahre alt, an
HCM erkrankt also besteht ohnehin ein erhöhtes Risiko.
Es steht im Raum dass es ein Lymphtumor sein könnte, aber dafür müsse man wohl punktierte Flüssigkeit und Blut gleichzeitig einschicken. Wenn es nun einer ist dann kann genauso gut in 4 Wochen wieder soviel Flüssigkeit nachgelaufen sein dass die Perikardektomie sinnfrei war.
Sehe ich das falsch? Hinterfrage ich da zuviel und mache mir zuviele Gedanken? :-| Am Montag haben wir einen Termin bei unserem Haustierarzt um das zu bereden, mal schauen was sein Kardiologe davon hält und wie's weiter geht..
Hat jemand von euch ähnliches erlebt, Ratschläge oder Erfahrungen besonders was eine Perikardektomie angeht? Welche Meinung habt ihr dazu, wie würdet ihr handeln?