Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil

Diskutiere Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich hab hier schon lange ein kleines Problem mit meinen Katzen: Ursprünglich handelte es sich um 2 heilige Birmas, ein Kater und eine Katze. Da...
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Mirei

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Ich hab hier schon lange ein kleines Problem mit meinen Katzen: Ursprünglich handelte es sich um 2 heilige Birmas, ein Kater und eine Katze. Da sie zum einen sehr viel Aufmerksamkeit gefordert haben, nicht ausgelastet waren, selbst wenn ich abends viel mit ihnen gespielt hab und mir nach ner Weile das typische Kater-Katzen-Problem auffiel, hab ich nach ein paar Monaten nochmal ein Pärchen dazugeholt. Gleiche Rasse, gleiches Alter, gleiche Geschlechtsverteilung, damit jeder sein passendes Pendant hat.
Inzwischen ist das schon über 2 Jahre her. Sie mögen sich alle sehr gern, kuscheln in jeder Variation und spielen gern zusammen. Allerdings raufen die Jungs nicht nur miteinander, sondern auch mit den Mädels. Für die eine Katze ist das kein Problem, die kann sich gut wehren. Die andere Katze ist aber zarter (mindestens 1kg leichter als der Rest und einige cm kleiner). Und sie kann sich offenbar nicht so gut wehren oder vielleicht traut sie sich auch gar nicht mehr es richtig zu versuchen. Jedenfalls kreischt sie oft ganz schlimm, wenn einer der Kater mit ihr „rauft“ und flüchtet dann unters Bett oder irgendwo anders hin. Oft liegt dann am Ort des Geschehens ein Haarbüschel, d.h. sie wird schon richtig rangenommen. Im Laufe der Zeit hat man auch gemerkt, dass sie vorsichtiger wurde. So richtig Angst hat sie aber meiner Einschätzung nach nicht und sie liebt es auch nach wie vor mit den Katern zu kuscheln, putzt sie usw. Ich hab versucht die Wohnung (sind Wohnungskatzen) so zu gestalten, dass sie möglichst viel Versteckmöglichkeiten hat und es soweit möglich keine Sackgassen gibt. Außerdem komm ich ihr zu Hilfe, wenn sie kreischt, trag die Kater dann weg und „schimpf“ sie.
Habt ihr Ideen wie man die Situation sonst noch verbessern könnte?
 
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  • Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil Beitrag #2
Hallo Mirei,
bei deinen Fragen habe ich leider keine Tipps; du hast schon so Vieles bedacht bei der Auswahl deiner Katzen.Sind deine Katzen ausgelastet? Spielst du mit ihnen zusammen?
Unser Kater fängt mit den 2 Weibern immer das wilde Raufen an, wenn er sich langweilt; meistens morgens. Dann fängt er sich Eine von unserer " Ältesten" und traut sich nicht ran an sie und die " Kleinere" kreischt wie verrückt, wenn sie sich hauen,aber gibt ihm genauso was zurück.Und stürzt sich kurze Zeit später selbst auf ihn, um ihm in den Hintern oder ins Ohr zu zwiscken..:roll:
Vielleicht ist es gar nicht so arg?

Für den armen traurigen Eisbären habe ich gleich unterschrieben. Das ist so zum Weinen...LG
 
  • Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil Beitrag #3
Hi,

ich seh im Verhalten der Katzen garkein Problem. Das Zusammenleben ansich hört sich sehr harmonisch an. Sie putzen sich gegenseitig, sie kuscheln auch noch alle.

Das Fellbüschel fligen, ist völlig normal, das passier hier auch ständig.

Ich finde eher, dass dein Verhalten etwas übertrieben ist und sie weiß genau, wenn sie kreischt kommt "Mama" und rettet mich ;-) *nimms nicht bös, bitte*

Außerdem komm ich ihr zu Hilfe, wenn sie kreischt, trag die Kater dann weg und „schimpf“ sie.
Habt ihr Ideen wie man die Situation sonst noch verbessern könnte?

Du hast sie quasi schön dazu trainiert um Hilfe zu schreien und ihr die Bösewichte abzunehmen. Somit muss sie sich nie wehren, weil sie das ja nie brauchte. Und leider schimpfst du die Kater in meinen Augen auch für normales Verhalten. Der "Angreifer" projiziert das natürlich auch auf die Katze. Das könnte, muss aber nicht, für weitere Konflikte sorgen.

Lass sie einfach machen würde ich persönlich sagen.
 
  • Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil Beitrag #4
Sorry, dass ich mich erst so spät wieder melde, aber besser spät als nie. :wink:
Danke für eure Antworten!

Ich arbeite außer Haus, d.h. die Katzen sind schon viel allein und bestimmt würden sie sich mehr Beschäftigung wünschen, also kann gut sein, dass die Kater nicht ganz ausgelastet sind. Und stimmt, die Kleine weiß, dass ich sie „rette“ - manchmal springt sie auch, wenn einer der Kater sie jagt, neben mich auf die Couch, weil sie weiß, dass die Jungs sie dort in Ruhe lassen. Aber oft weicht sie auch an andere Stellen aus und oft bin ich ja gar nicht da, wenn sie „geärgert“ wird, da muss sie sich dann eh selbst „in Sicherheit bringen“. Das macht sie ja auch, nur so richtig verteidigen tut sie sich halt nicht. Wehrt sich kurz, aber faucht schon nach wenigen Sekunden.
Hm. Nagut. Ich kann versuchen mich rauszuhalten - ist aber gar nicht so einfach, weil mir die Kleine halt leid tut, wenn sie so kreischt. Puh, schwer.
 
  • Wilde Raufspiele - kleinere Katze im Nachteil Beitrag #5
Och das kenne ich auch. Ich habe auch zwei Jungs und zwei Mädels.
Und eines der Mädels ist eine echte Diva. Der dürfen die anderen nicht zu dicht auf die Pelle rücken.

Mailo will manchmal auch mit ihr raufen und ist dann hinter ihr her. Dann wird gekreischt und das Fell fliegt und sie rettet sich irgendwo hin.
Im Gegensatz zu deinen liegt Mili auch meist allein, während die anderen drei miteinander kuscheln. Aber das ist so, weil sie es so will und nicht, weil die anderen nichts mit ihr zu tun haben wollen.

Ich musste auch akzeptieren, dass es so ist. So leid sie mir auch tut. Aber es passiert nicht wirklich etwas.

Wenn du das mitbekommst, kannst du gern dazwischen gehen. Schließlich bist du der Chef.
Aber nicht den Kater auf den Arm nehmen und ihm vielleicht auch noch erzählen, was er für ein böser Junge ist. Sondern dich wirklich zwischen die beiden stellen und den Kater aus dem Zimmer drängen.
Auf den Arm nehmen oder ihn ansprechen ist zu viel Aufmerksamkeit, die er nicht verdient hat.
Wahrscheinlich passiert daher auch gar nichts, wenn du nicht da bist. Da schlafen die eh meist.
 
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