Hallo Ihr lieben Katzenliebhaber!
Ich habe mich hier angemeldet, da ich Eure Hilfe bzw. Euren Rat brauche.
Ich weiß hier gibt es schon viele Themen und habe auch schon einiges mir durchgelesen, aber manchmal braucht man auf seine individuelle Situation Antworten. Deshalb eröffne ich diesen Thread und hoffe auf zahlreiche Unterstützung.
Ich habe bereits Anfang März einen fast 17 Jahre alten Kater durch CNI verloren. Bei ihm kam es sehr plötzlich und sehr schnell mit Verschlechterung. Da war leider nicht mehr viel zu machen.
Bei meinem anderen Kater, fast 20 Jahre alt, steht schon seit einigen Jahren fest, dass er an CNI leidet und bei ihm schreitet es relativ langsam voran. Er bekommt seit Jahren schon Nierendiätfutter und seit ungefähr einem Jahr jetzt auch Semintra dazu.
Jetzt vor ein paar Wochen hat er schlechter gefressen und die Tierklinik stellte fest, dass sich seine Werte erhöht haben. Sein Kreatinin lag bei 3,5 und der Tierarzt empfohl, ihn zur intravenösen Infusion für zwei Tage dazulassen. Nach dem ersten Tag sank der Kreatininwert auf 2,7 aber am zweiten Tag war der Wert wieder auf 3,4 gestiegen. Der Tierarzt meinte, dass hier mit intravenösen Infusionen nicht mehr erreicht werden kann.
Da ich auch schon viel auf Tanyas Handbuch gelesen habe, wusste ich von den subkutanen Infusionen um sein Wohlbefinden aufrecht erhalten zu können und zu vermeiden, dass er wieder intravenöse Infusionen bekommen muss. Zunächst wollte der Tierarzt sich nicht drauf einlassen. Sagte aber dann wir können das einmal die Woche machen. Ich war zweimal da, wo ihm jedes Mal 250 ml (jeweils die Hälfte auf einer Seite) infundiert wurde.
Jetzt würde ich das gerne zu Hause weiterführen um ihm den Stress zu ersparen jedes Mal in die Klinik zu fahren und irgendwann braucht er es vielleicht auch zweimal in der Woche.
Nachdem ich mich auf Tanyas Handbuch nun informiert habe, was ich für Material benötige und alle weiteren Informationen zu subkutane Infusionen gelesen habe, sind mir doch noch ein paar Fragen offen:
1. Die Menge von 250 ml einmal die Woche, hört sich nach Tanyas Handbuch sehr hoch an. Ich bin verunsichert ob ich das so weiterführen soll oder lieber eine andere Dosierung nehmen soll. Kann mir jemand seine Erfahrungswerte hierzu mitteilen?
2. Ich bin bei dem richtigen Material (da ich das zum ersten Mal mache) etwas unsicher:
Habe mir folgendes rausgesucht:
- Nadel Größe 20 Terumos ultradünn
- 1,5 cm oder 2,5 cm lang (Welche ist besser?)
- als Flügelkanüle
- Ringerlaktatlösung 500 ml (DEHP-frei)
- Infusionsbesteck mit 1,80 m Schlauch
- Fließgeschwindigkeit 10 Tropfen/ml
Meine Frage: Sind diese Materialien in Ordnung und wenn ja, wo kauft Ihr Euer Material? Ich bin vor lauter Angeboten im Internet verwirrt und möchte am liebsten alles bei einem Anbieter kaufen und nicht bei verschiedenen.
3. Hat jemand sonst noch Tipps, was ich für meinen alten Kater machen kann, damit er noch so lange wie möglich ein angenehmes Leben hat? (Er ist übrigens ansonsten topfit laut Tierarzt)
Vielen lieben Dank im Voraus für Eure Antworten, ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, damit ich meinem Kater so gut es geht helfen kann, noch ein schönes Leben zu haben.
Liebe Grüße von
Claudia mit Robbie