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Diskutiere Hilfe im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, Das ist mein erstes mal, dass ich in einem Forum angemeldet bin oder was schreibe. Ich musste heute meinen Liebling Sydney...
  • Hilfe Beitrag #1
Vialuna

Vialuna

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Hallo zusammen,
Das ist mein erstes mal, dass ich in einem Forum angemeldet bin oder was schreibe.
Ich musste heute meinen Liebling Sydney einschläfern lassen. Es tut so weh. Ich bin total überfordert mit meinen Gedanken und Gefühlen und kann einfach nicht aufhören zu weinen.
Mein Sydney ist 18 Jahre alt geworden und ich hatte ihn 13 Jahre lang. Vor 4 Jahren hat man bei ihm einen Nieren Schaden festgestellt. Gestern ging es ihm sehr schlecht und ich bin mit ihm zum Arzt gegangen und dort hat er infusion und spritzen bekommen. Leider haben diese nicht angeschlagen und nach einer schlaflosen Nacht habe ich ihn heute vormittag erlösen lassen. Es tut so schrecklich weh. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Kann mir jemand helfen?
 
  • Hilfe Beitrag #2
Vialuna, es tut mir sehr leid, dass Du Deinen Sidney verloren hast. Es ist ein großer Verlust ein geliebtes Tier zu verlieren und es braucht seine Zeit, dies zu verarbeiten. Es wird Dir ein großer Trost sein, dass Du Dich hier angemeldet hast. Jeder wird Deinen Schmerz und Deine Trauer verstehen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Stille Grüße :-(.
 
  • Hilfe Beitrag #3
Hallo Vialuna,

ein trauriger Anlass, aber ich möchte Dich trotzdem herzlich hier begrüßen.

Tut mir unendlich leid, dass Du Deinen Sydney verloren hast. So eine Entscheidung ist immer schrecklich. Aber als verantwortungsbewusster Tierhalter hat man die verdammte Pflicht seine Lieblinge vor Leid und Schmerzen zu schützen. Du hast ihn gehen lassen und Sydney hat bestimmt Deine Liebe gespürt, als er sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht hat. Er ist jetzt ein Sternenkater und wird seinen Platz immer in Deinem Herzen haben.

Ich habe diese Entscheidung bereits drei Mal getroffen. Jedes Mal Schuldgefühle gehabt und tagelang Rotz und Wasser geheult, deshalb kann ich in etwa nachempfinden, wie Du Dich jetzt fühlst. Es tut schrecklich weh und die Leere ist kaum zu ertragen.

Wenn Du magst kannst Du Dir hier alles von der Seele schreiben. Es ist (fast) immer jemand da der Dir zuhört.

Traurige Grüße
Tina
 
  • Hilfe Beitrag #4
Hallo Tina,
Ich hoffe er hat es gemerkt, wie sehr ich ihn liebe.
Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. In meinem Kopf geht alles drunter und drüber. Ich erwarte jeden Moment, daß er um die Ecke kommt und mich abholt zum schlafen gehen.
Ich hätte nie gedacht, dass das so schwer wird und so schrecklich weh tut.
Er hat mich morgens immer geweckt und ist dann mit mir ins Bad und ist dann aufs Waschbecken gesprungen und ich musste ihm dann den Wasserhahn anmachen, dann hat er Wasser getrunken, während ich Gesicht gewaschen habe und Zähne geputzt. Dann ging wieder ins Schlafzimmer zum anziehen und er und ich haben unsere Medikamente bekommen.
Wenn ich zur Arbeit bin hab ich ihm einen Kuss auf den Kopf gegeben und gesagt :"Mama fährt jetzt arbeiten, bis heute Abend mein babybär"
Und abends bin ich heim gekommen und er kam meistens schon angerannt und hat mich begrüßt.
Ich weiß nicht wie mein Leben ohne meinen kleinen Schatz weiter gehen soll. Das ist mein erster Kater und auch mein erstes Tier das ich so lange hatte.
Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen.
 
  • Hilfe Beitrag #5
Hallo Vialuna,
Es tut mir so unendlich leid.
Ach, mir fehlen einfach die Worte...
Fühl dich mal gedrückt
 
  • Hilfe Beitrag #6
:cry:

Irgendwie wird Sydney immer da sein..... die Liebe unserer Herzenskatzen spürt man auch noch nach langer Zeit. Manche User träumen von ihren Seelentieren, auch wenn diese schon vor Jahren verstorben sind, und berichten dass sie das Schnurren und Miauen gehört hätten.

Du und Sydney habt eine lange, schöne Zeit miteinander verbracht. Es ist völlig normal, dass Du jetzt heftig trauerst.

Vielleicht hilft Dir die beigefügte Geschichte, ich wünsche Dir ganz viel Kraft.


Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:*
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.*
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...

(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)
 
  • Hilfe Beitrag #7
Das ist eine schöne Geschichte und es wäre wirklich wunderschön wenn es so sein könnte.
Ich habe etwas Angst vor dem schlafen, dass ich von ihm träume und es dann noch mehr weh tut.
 
  • Hilfe Beitrag #8
Kann ich verstehen. Es wird leider immer wieder solche Augenblicke geben, an denen die Trauer einen überwältigt (Jedenfalls war es bei mir immer so). Aber irgendwann kommt die Zeit, an der die Erinnerung einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Traurige Grüße
Tina
 
  • Hilfe Beitrag #9
Vialuna, dreizehn wundervolle Jahre werden dir sehr viele wunderschöne Erinnerungen schenken. Jetzt überwiegt der Schmerz, es ist ja alles noch so frisch.

Hier verstehen alle, die diese Entscheidung getroffen haben, wie du dich fühlst. Du kannst dir sicher sein, dass was du gemacht hast, Sydney den sanften Tod zu schenken war der schönste und intensivste Liebesbeweis den ein Tierhalter seinem Tier ermöglichen kann.

Selbst nach 9 Jahren träume ich von Winston... aber es sind schöne Träume, die die Erinnerungen aufrecht erhalten.

Verläßt uns ein tierischer Freund, verlieren wir vieles.
Niemals jedoch, die gemeinsame Zeit.

lg
Verena
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hilfe Beitrag #10
Ich habe die ganze Zeit das Gefühl das ich mehr hätte tun müssen. Vielleicht früher schonmal Infusionen und das alles machen lassen. Ich habe das Gefühl das ich ihn im Stich gelassen habe und er nicht weiß wie sehr ich ihn liebe. Wie wichtig er mir ist auch wenn ich mal schimpfen musste. Ich fühle mich so schlecht, weil ich ihn am we mehrmals weg geschickt und in sein Körbchen geschoben habe, weil ich morgens noch schlafen wollte und er zum kuscheln kam. Dabei versuchte er wirklich vorsichtig zu sein und mich nicht zu wecken. ?

Habe seit Montag Abend nichts mehr gegessen. Bekomme einfach nichts runter.
 
  • Hilfe Beitrag #11
Liebe Vialuna,

Das von Dir beschriebene Verhalten war völlig normal. Ich schimpfe auch mit Sherlock, wenn er morgens um 5:00 Uhr auf mir rumhopst und mir sein Spielzeug ins Bett schleppt. Es ist halt so, wenn man zusammen lebt.

Jeder, der diese sein geliebtes Tier auf diese Weise verloren hat, kann nachempfinden wie Du Dich jetzt fühlst: Trauer wiederum vermischt mit Selbstvorwürfen.
Hat man wirklich alles getan? Hätte, wäre, könnte, dass sind die Wörter, die einen beschäftigen. Schließlich hat man das Leben seines geliebten Katers unwiderruflich beendet, um ihm weiteres Leid zu ersparen.

An Deinen Worten kann man erkennen, dass Sydney Dir sehr viel bedeutet hat und Du hast Dir die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht. Sydney ist 18 Jahre alt geworden und Du hast ihn von seinen Schmerzen erlöst.

LG
Tina
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe Beitrag #12
Habt ihr einen Rat für mich wie ich meinen Alltag, in dem er ja immer present war, besser überstehen kann? Besonders morgens das ganze aufstehritual und das zu Bett gehen.
Mein Freund war gestern bis heute 18 Uhr bei mir, das hat etwas geholfen, da das ja keine routine war. Aber jetzt ist er weg und heute abend und morgen s kommt der Alltag wieder und ich weiß einfach nicht wie ich das schaffen soll.
 
  • Hilfe Beitrag #13
Oh je, dass weiß ich leider auch nicht.

Ich war in diesen Situationen immer nie allein. Kann mir vorstellen, dass es unendlich schwer ist. Du kannst auch hier schon früh schreiben, wenn Dir danach ist. Meistens sind Foris ab 5 Uhr online.

Vielleicht wissen die anderen Foris noch Rat.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

LG
Tina
 
  • Hilfe Beitrag #14
Danke, dass ihr so für mich da seid.
 
  • Hilfe Beitrag #15
Kein Problem, machen wir doch gerne.:-D
 
  • Hilfe Beitrag #16
Dein Verlust tut mir sehr leid.

Er hat gewusst wie sehr er geliebt wird. Und es geht ihm jetzt gut "hinter dem Regenbogen".

Leider kann ich dir nicht sagen wie man die erste Zeit übersteht. Man kann nur versuchen stoisch zu funktionieren. Er hätte nicht gewollt dass du so leidest.
 
  • Hilfe Beitrag #17
ich schicke dir mal ganz viel Mitgefühl und gute Gedanken, dass du irgendwann - hoffentlich bald- spürst, dass du diesen Schritt aus Liebe getan hast.
Es tut mir sehr leid. Dein Katerchen hat ein wunderschönes Leben bei dir gehabt, so geliebt.LG Maja
 
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